DDR-Kinderbuch: Jan auf der Zille

JanKinderbücher in der DDR waren (im Gegensatz zu fast allen Kinderbüchern der BRD) zumeist recht lehrreich. Vergleicht man z.B. das „Mosaik“ (DDR-Kinderzeitschrift) mit den Micky-Doof-Geschichten, in denen es um viel Geld und um leere, flapsige Redensarten geht, so wird deutlich, daß bereits Kinder mit jungen Jahren davon schon verblödet werden. Das setzt sich fort bei Fernsehfilmen und Computerspielen, die nichts weiter verlangen, als bestenfalls ein bißchen Organisationstalent, was sich mit der Computermaus leicht bewerkstelligen läßt.
Dagegen finden wir in dem Kinderbuch von Auguste Lazar „Jan auf der Zille“ eine sehr lehrreiche und kindgerechte Darstellung über Luther und Thomas Müntzer. Das 1934 entstandene Büchlein beschreibt den Weg eines elternlosen Jungen auf einem Frachtkahn elbeabwärts durch das faschistische Deutschland. Während die Fahrt durch Wittenberg führte, erzählt ein alter Lehrer eine Geschichte über den Bauernkrieg, die völlig anders ist, als das, was die Kinder bisher in der Nazizeit über Luther gelernt hatten (und was auch wieder heute in den Schulen der BRD gelehrt wird!)…

Aus Kinderbüchern lernen…

Da liest man, soviel man kann, über seine Lieblingshelden, und auf einmal ist der Lieblingsheld kein Held mehr, und man hat sich seine alte Liebe zuschanden gelesen. So ist es mir mit Luther gegangen. Ich habe ihn für einen großen Revolutionär gehalten, weil er gewagt hat, aufzutreten gegen die mächtigsten Männer seiner Zeit. Im sechzehnten Jahrhundert gab’s ja keine mächtigeren als den Kaiser und den Papst.
luther
Was ich als Knabe geglaubt habe und was die Erika jetzt glaubt, haben damals, vor vierhundert Jahren, die meisten Deutschen geglaubt. Was für ein Revolutionär ist unter uns aufgestanden? Denkt nur, was es bedeutet hat, gegen den Papst aufzumucken. Damit hat Luther angefangen. In seinen Thesen heißt es: ,Es ist nicht wahr, daß man sich von seinen Sünden für Geld loskaufen kann.’

Der Ablaßhandel

Gerade damals reisten Gesandte des Papstes hier in der Gegend mit ihren Ablaßzetteln herum. Zwei riesige Kisten schleppten sie mit sich durch ganz Deutschland und stellten sie in den Kirchen auf. In der einen waren lächerliche Papierwische, auf denen geschrieben stand, daß den braven Sündern der liebe Gott für Geld alles verzeiht. In der ändern aber sammelten sie das Geld, das ihnen die leichtgläubigen Menschen dafür gaben. Viele schwere Silber- und Goldmünzen waren darunter; denn je schwerer die Sünden, desto höher der Preis. Für vier Dukaten verzieh einem der Papst im Namen des lieben Gottes einen falschen Schwur, und für acht Dukaten wurde einem sogar ein Mord verziehen.

Der „unheilige“ Vater

Ja, das war schon eine Tat von Luther, daß er mit diesem Unwesen Schluß machte. Und dann wurde er Schritt für Schritt zu neuen Taten getrieben. Er begann einzureißen, was so viele hundert Jahre lang alle Menschen felsenfest geglaubt hatten: ,Der Papst’, sagte er, ,ist ein Mensch wie wir und sündigt wie wir, er betrügt die gläubigen Schafe von Deutschen, er lockt ihnen ihre sauer erworbenen Groschen heraus und lebt in Rom in Saus und Braus mit unerhörter Pracht. Er baut Kirchen und Paläste aus Marmor und Gold mit herrlichen Bildern und Statuen, er feiert Feste und verpraßt, was er in Deutschland erbettelt. Und die Äbte in den Klöstern, die Bischöfe, Erzbischöfe und Fürstbischöfe tun’s ihm nach. Was brauchen sie die riesigen Güter und Ländereien? Früher einmal, aber das ist schon lange, lange her, da haben sie die Armen gespeist und die Kranken gepflegt und viel Gutes getan, aber jetzt ist alles verludert, und sie schinden ihre Bauern wie die anderen Herrenleute auch. Und was sie nicht selbst in ihren Hofhaltungen verprassen, das geht nach Rom zum Heiligen Vater, aber zu sehr unheiligen Zwecken.’

Ein Aufruhr ging durch’s Land

Luthers erstes Aufmucken gegen den Papst war wie ein Funke, der in ein Pulverfaß fällt. Eine ungeheure Wut gegen die Kirche flammte auf im ganzen Land. Selbst unter den Geistlichen war große Unzufriedenheit. Luther war ein Mönch wie viele seiner Anhänger und Freunde auch. Auch Thomas Müntzer war ein Pfarrer. Aber von dem erzähl ich erst später, damit mir nicht alles durcheinanderkommt.
1525-bauernkrieg
Alle Klassen in Deutschland waren von dem großen Zorn erfüllt. Denn das Volk zerfiel, damals und wie bis jetzt noch die meisten Völker auf der Welt, in Klassen, die sich bekämpfen. Und weil kein Mensch zufrieden war, weder hoch noch niedrig, kamen sie alle in Bewegung, und alle hatten die Hoffnung, jetzt ist der Stein durch Luther ins Rollen gekommen, jetzt kommen für alle bessere Zeiten.

Deutsche Kleinstaaterei

Deutschland zerfiel in zahllose kleine Länder. Die Landesherren hatten schöne Titel, wie Herzöge, Fürsten und dergleichen. Sie waren so gut wie kleine Könige. Der Kaiser, der über allen stand, hätte sie gern an seinen Hof gebracht mit Ehrenstellen und Titeln und Auszeichnungen, aber doch so, daß sie in Wirklichkeit nicht selbst ihre Länder regierten, sondern tun mußten^ was er wollte. Die deutschen Fürsten dachten aber gar nicht daran. Sie wußten sehr genau, daß es für sie besser war, ihren eigenen Hof zu haben mit Ministern und Hofdamen und dem ganzen Klimbim dazu, und mit der Macht vor allem, die so ein regierender Herr besitzt. Hm, dachten diese Landesväter, die Kirche hat Ländereien und Güter in den Händen, die wir selbst brauchen könnten. Und das viele schöne Geld, das da nach Rom geht. Dafür haben wir selbst Verwendung, erstens für unsere Person und unsere Hofhaltung, zweitens für das Heer; denn damals hätte jeder Fürst am liebsten ein eigenes Heer gehabt mit Infanterie und Artillerie, das Schießpulver war ja schon erfunden.“
„Das Volk kam in der Berechnung der großen Herren niemals vor“, warf Jan mit sachverständiger Miene ein. (…)

Die Armut der Bevölkerung

„Es gab damals sehr viel Armut in Deutschland. Die Ritter waren arm geworden, das habe ich schon gesagt, und die Kaufleute in den Städten reich. An den Fürstenhöfen und in den Städten lief das meiste Geld zusammen. Doch gab’s auch in den Städten viele hungrige Handwerkergesellen und Lehrlinge und arme Dienstboten, und auf den Landstraßen gab’s Bettler und Vagabunden in Menge. Die Ärmsten im Lande waren freilich die Bauern. An ihnen saugten und preßten und zerrten alle anderen. Sie wohnten in den elendigsten Katen und Lehmhütten. Sie schliefen auf Stroh, sie hatten das schlechteste Essen; denn was gut und nahrhaft war, mußten sie hergeben. Ihre jämmerliche Hütte gehörte ihnen nicht, der Boden, auf dem sie schufteten, gehörte ihnen nicht, und davonlaufen durften sie auch nicht, um es irgendwo anders in der Welt zu versuchen. Sie gehörten mit Haut und Haar ihren Herren, und wehe ihnen, wenn sie zu fliehen versucht hatten und man fing sie wieder ein. Sie mußten arbeiten, arbeiten, arbeiten, wie ein anständiger Mensch kein Tier arbeiten läßt. Sie waren ganz verzweifelt. Sie hatten versucht sich zu wehren, in einzelnen Landesteilen war es zu Aufständen gekommen, aber die Herren waren mit den unorganisierten Haufen natürlich leicht fertig geworden. Sie hatten sie einfach zusammengehauen und die Überlebenden aufs grausamste bestraft.

Die Bauern hatten auf Luther gehofft

War’s da ein Wunder, daß die Bauern aufhorchten, als sie von Luther hörten? Jetzt kommen endlich auch für uns bessere Zeiten, sagten sie, Herrgott, wir danken dir, daß du uns den Luther geschickt hast. Sie haben ganz umsonst auf Luther gehofft. Er hat sie gründlich im Stiche gelassen. Bei deinem Pastor wirst du gelernt haben, Erika, daß Luther erst Mitleid gezeigt hat mit den Bauern und die Herrenleute ermahnt hat, vernünftig zu sein und menschlich mit ihren Leibeigenen umzugehen. Er hat aber die Bauern so tief verachtet, daß er höchstens gemeint hat, menschlich und mild, wie man es auch gegen Tiere zu sein hat. Die Bauern sind dreckig, die Bauern sind roh, die Bauern sind verlaust, und die Bauern sind faul. Sie wollen nicht arbeiten, man muß sie dazu zwingen. Ohne Hiebe kommt man nicht weiter mit ihnen. Das war das Urteil der meisten über die Bauern, und Luther dachte geradeso. Sicher gab es sehr wenige Bauern, die nicht dreckig und verlaust und roh und faul waren. Wie soll man denn anders sein, wenn man von klein auf nichts anderes kennt als Hunger und Angst vor der Peitsche und Müdigkeit und Schmutz und schwere körperliche Arbeit. Denkt doch darüber nach, wie sollen solche Menschen werden?

Thomas Müntzer sprach anders

Solche Frage hat sich Martin Luther leider nicht gestellt. Gott hat den Großen ein Schwert in die Hand gedrückt, um damit loszuschlagen. Es gibt Herren und Knechte auf der Welt, das ist göttliche Ordnung, gegen die darf man nicht anrennen. Er sprach genau wie deine Tante, Jan, obwohl er so gelehrt war und viel klüger als sie. Aber Thomas Müntzer sprach anders.
Müntzer
(…) Thomas Müntzer war ein wirklicher Revolutionär. Der wollte eine Revolution durchführen, wo wirklich den Armen und den Ärmsten geholfen werden sollte. Und da die Ärmsten in Deutschland damals die Bauern waren, wurde er einer der Anführer im deutschen Bauernkrieg. Vorher war er ein Anhänger von Luther gewesen, so lange, bis er einsah, daß Luther kein Revolutionär auch für die Bauern war. Dann wandte er sich von ihm ab und nannte ihn nur mehr den Lügendoktor. Den Lügendoktor von Wittenberg. Vorher war er ein Anhänger von Luther gewesen, so lange, bis er einsah, daß Luther kein Revolutionär auch für die Bauern war. Dann wandte er sich von ihm ab und nannte ihn nur mehr den Lügendoktor. Den Lügendoktor von Wittenberg.

Das Reich Gottes ist eine schöne Sache…

Alle Welt bewunderte die Tapferkeit von Luther, weil er gegen den Papst und Kaiser auftrat. Dabei hatte er eine ganze Menge großer Herren, Fürsten und Ritter und reiche Bürgersleute hinter sich. Er war Professor an der Wittenberger Universität, und wenn er sich auch eine Zeit auf der Wartburg verstecken mußte, so genoß er doch einen mächtigen Schutz. Auf der Wartburg hat er übrigens die Bibel in die deutsche Sprache übersetzt, und das war schon eine große Tat. Aber wer stand hinter Thomas Müntzer? Mit seinen Ansichten fand er keinen Schutz, weder bei Fürsten noch bei Rittern, noch bei reichen Bürgersleuten. Nicht einmal bei den ärmeren. Aber alle, denen es wirklich schlecht ging, Knechte und Mägde und viele Handwerksgesellen in den Städten, liefen ihm zu. Denn er predigte Dinge, die sie noch nie zu hören bekommen hatten. ,Das Reich Gottes’, sagte er, ,ist eine schöne Sache. Nur muß man es schon hier auf Erden einrichten und nicht auf den Himmel warten. Warum soll denn für so viele Menschen hier auf Erden die Hölle sein? Warum soll denn ein Teil der Menschen nur als Arbeitstiere da sein für die anderen? Warum sollen denn die Äcker und Wiesen und die Wälder und Flüsse nur den Herrenleuten gehören und nicht den Bauern, die doch alle Arbeit leisten müssen? Wir wollen einen Bund einrichten’, sagte er, ,und jeder anständige Mensch muß sich uns anschließen, und dieser Band soll alle Ungleichheit unter den Menschen vernichten. Und wer dem Bund entgegenarbeitet, der hat den Tod verdient, ob er nun ein Herr ist oder ein Geistlicher oder gar ein versklavter Knecht.’

Eine Gefahr für die „göttliche Ordnung“

Selbstverständlich erfuhr Luther von diesen Predigten. Und sie paßten nicht in seine Art von Revolution. Deshalb verklagte er den Thomas Müntzer bei den Fürsten. ,Da ist einer’, sagte er ihnen, ,der ist eine große Gefahr für euch und überhaupt für die Ordnung im Lande.’ Luther war geartet wie die meisten Bürgersleute. Die fürchten sich entsetzlich vor der Unordnung bei einem Umsturz und können sich gar nicht vorstellen, daß es eine neue, bessere Ordnung geben kann als die, die sie eben gewöhnt sind. Was ist das aber schon für eine Ordnung, bei der so viele Menschen irn ärgsten Unglück und Hunger leben müssen? Ein paar Fürsten dachten, wir müssen doch sehen, ob der Luther recht hat und ob dieser Thomas Müntzer wirklich so gefährliche Dinge predigt. Sie ritten zusammen nach Altstätt, wo Müntzer damals Pfarrer war, um sich so eine Müntzerische Predigt einmal anzuhören. Aber der rebellische Pfarrer nahm auch in ihrer Gegenwart kein Blatt vor den Mund. Im Gegenteil. Er benützte die Gelegenheit, um ihnen seine Meinung ins Gesicht hineinzuschreien.

Die größten Diebe seid ihr, ihr Herren

,Wer ist schuld an allem Elend auf dieser Welt?’ sagte er. ,Ihr, ihr Herren mit euren dicken Geldsäcken. Alles, was Wert hat, habt ihr an euch gerissen. Wem gehört das Wild im Wald, wem gehören die Fische? Euch. Und die Herden von Rindern und Schafen und die Wiesen, auf denen sie grasen? Euch. Das Getreide auf dem Feld gehört euch, und die Bauern gehören euch mitsamt ihren Frauen und ihren Kindern. Und alles Gold und Silber gehört euch und alles Erz in den Bergen. Nach Recht und Gesetz, sagt ihr, gehört das alles euch. Ein schönes Recht. Ein schönes Gesetz. Wer hat’s denn gemacht? Ihr habt es gemacht, und nicht der liebe Gott, wie ihr die armen Teufel, die ihr ausbeutet und schabt und schindet, glauben machen wollt. Ihr habt es leicht, dem Armen zu predigen: Du sollst nicht stehlen, und ihn für jedes kleine Vergehen ins Gefängnis zu werfen oder gar zu hängen. Ihr, ihr habt selbst alles gestohlen, mit Gewalt und List habt ihr allen Besitz an euch gebracht. Die größten Diebe auf der Welt seid ihr, ihr Herren. Vor ein paar hundert Jahren hat dem Bauern der Boden gehört, den er bearbeitet hat. Aber wartet nur, habt ihr den Bauern auch untergekriegt, es kommt eine Zeit, wo er euch unterkriegt, die Bauern werden sich schon rächen an euch, ihr Bauernschinder.’

Luther: Wider die mörderischen Rotten der Bauern

Mich hat’s immer gewundert, daß die Fürsten den Müntzer damals nicht sofort in ihren finstersten Turm geworfen haben. Er wurde nur davongejagt von der Pfarre in Altstätt, wie er schon früher von anderen Pfarrstellen vertrieben worden war. Nun zog er im Land umher und half, den großen Bauernkrieg zu organisieren, der bald darauf ausbrach.“
„Und Luther?“ fragt Jan.
„Luther? Luther gab den Herren seinen Segen zu allen Gewalttaten, zum Dreinschlagen und zum Morden. Er gab ihnen den Segen schriftlich. In einer Druckschrift, die hieß: ,Wider die mörderischen Rotten der Bauern.’“
„Haben Sie diese Schrift auch gelesen, Herr Schulmeister?“
„Freilich, Jan. Ich habe sie gelesen.“ Der Schulmeister spricht leise wie einer, der sich dabei anstrengen muß. „Ich habe die Ratschläge gelesen, die Luther den Herren gegeben hat. Und die Herren haben sie befolgt, diese Ratschläge. Sie hätten wahrscheinlich schon von selbst so gehandelt, auch wenn Luther ihnen nicht eigens das Himmelreich versprochen hätte für das Blutbad, das sie anrichteten.“
bauernstrafe
„Das Himmelreich hat er ihnen dafür versprochen?“ Die Stimme des Schulmeisters wird immer schwächer. „Ja, Kinder, das hat er getan. Er hat geschrieben: ‚Stecht, liebe Herren, stoßt, schlagt, verschont keinen Bauern, nieder mit ihm, selbst wenn er unschuldig ist. Gott wird die Seinen schon erkennen. Und stirbt einer von euch Herren im Kampf, seligern Tod erwirbt keiner.’ Und die Herren haben zugeschlagen und keine Barmherzigkeit gekannt. Wozu auch? Wo Luther geradezu geschrieben hat: ,Barmherzigkeit ist hier nicht am Orte. Laßt die Büchsen unter die Aufständischen sausen, ihr lieben Herren, denkt daran, daß sie auch nicht anders hausen würden.’“

Die Bauern waren roh und grausam – die Herren waren es noch viel mehr…

Einen Augenblick wird’s still oben auf dem Turm. Dann macht Erika noch einen Versuch zur Verteidigung Luthers: „Die Bauern waren doch so schrecklich grausam gegen die Gefangenen, die sie gemacht haben. Durch die Spieße haben sie sie gejagt und noch viele solche Sachen gemacht.“
„Gewiß, Erika. Die Bauern waren sicher roh und grausam. Aber die anderen waren es noch viel mehr. In den Geschichtsbüchern, besonders in denen für unsere Schulen, wird es freilich so hingestellt, als kämen alle Missetaten auf die Rechnung der Bauern. Warum? Ja, das kannst du dir selbst sagen. Man muß auch immer an die große Frage, die Thomas Müntzer gestellt hat, denken. Wenn die Bauern roh waren, ja, warum sind sie denn so geworden? Aber der Mann, der diese Frage gestellt hat, war – ein Schwarmgeist, einer, der von der Wirklichkeit nichts weiß und phantasiert und schwärmt und den Menschen den Kopf verdreht. So hat Luther es hingestellt.“

Quelle:
A.Lazar, Jan auf der Zille, Der Kinderbuchverlag Berlin, 1964, S.130-143.
(Zwischenüberschriften und Illustrationen eingefügt von mir – N.G.)

4 Gedanken zu “DDR-Kinderbuch: Jan auf der Zille

    1. welches von einem Jungen handelt der von einer Sandviper gebissen wurde. Er ging mit seinem Freund zum Dorfarzt, der sagte daß kein Serum mehr vorhanden ist, da es seit vielen Jahrzehnten keine Sandvipern mehr in der Gegend gegeben hat. Ein entsprechendes Serum ist nur noch im Institut für Tropenmedizin Berlin und im Institut für Tropenheilkunde in Hamburg vorrätig. Mit Hilfe eines Funkamateurs gelingt es ihnen Kontakt mit einem Funkamateur aufzunehmen, der ihnen das Serum gegen Sandvipern besorgen und zukommen lassen kann.

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