..ihr wißt gar nichts von uns!

Aus den Kommentaren ist oft schon ersichtlich, daß es außer denen, die in der DDR oder in anderen sozialistischen Ländern aufwuchsen, kaum jemanden gibt, der beurteilen kann, wie das Leben in unserem sozialistischen Vaterland denn nun wirklich war. Der Unsinn und die Horrorgeschichten, die heute in Filmen, Vorträgen, Schulbüchern und diversen „Diktatur-Gedenkstätten“ in der BRD verbreitet werden, sind größtenteils gelogen, übertrieben oder frei erfunden. Im Sozialismus war eben alles ein bißchen anders, als es heute gern dargestellt wird…

Und hier erfahrt ihr mal etwas über uns und die DDR:
Der Sozialismus war und ist lebensfähig
Leben in der DDR – Lebensweise und Familie
Frauen in der DDR
Die DDR – ein kinderfreundliches Land
Kinderferien in der DDR
Was ist sozialistische Planwirtschaft?
Wohnungspolitik in der DDR
Das einheitliche sozialistische Bildungssystem der DDR
Die Oppostionellen in der SED
Erich Honecker: Aus meinem Leben
DDR: Der Bezirk Karl-Marx-Stadt
Was ist eigentlich ein Kollektiv?

10 Gedanken zu “..ihr wißt gar nichts von uns!

  1. Stalin
    07. Aug 2011 @ 00:48:05

    „Super Beitrag!!!“

    Sepp Aigner (Besucher)
    http://kritische-massen.over-blog.de
    08. Aug 2011 @ 00:59:47

    „Schön und politisch klar.“

    Super? Politisch klar? Wirklich?
    Diese Jammerei von enttäuschten ehemaigen BRD-Liebhabern?
    Ich täte da schon sagen eher peinlich!

    Weshalb sollten die mehrheitlichen Bewohner und Kapitalismus-Untertanen der alten BRD von vor 89 denn über die BRD-Liebhaber aus der ehemaligen DDR etwas wissen wollen und sollen?
    Wozu?

    Nein, Freunde, ich versichere euch ehrlich, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen in der alten BRD kaum ein nennenswertes Interesse an der DDR hatte, den dortigen Verhältnissen, war mit dem Lebenskampf im Kapitalismus meist voll ausgelastet.
    Vor allem hatten sie zu fast 100% Null Interesse an einer „Wiedervereinigung“ bzw. Annexion der DDR.
    Dies war ausschließlich Traum und Ziel des fetten, gierigen verkommenen westdeutschen Bürgertums samt ehemaliger ostdeutscher Bestandteile und des von dieser Klasse gesteuerten westdeutschen Politikerpacks und den in diesem Sinne gesteuerten westdeutschen Medien, an erster Stelle natürlich ARD und ZDF(Pleitgen, Löwenthal, Löwe & Konsorten) mit ihrer permanenten Aufwiegelei der Bürger der DDR zugunsten der „paradiesischen“ BRD.
    „Brüder & Schwestern“ gab es fast nur noch in den Medien.
    Das wusste fast jeder in der Alt-BRD, doch leider nicht viele DDRler bei ihrem allabendlichen ARD/ZDF Dauerkonsum.
    Die nach der tragischen Grenzöffnung in die alte BRD einströmenden „Flüchtlinge“ waren bei den Alteingesessenen schon damals äußerst unbeliebt, wohl zu dieser Zeit dürfte auch der „Ossi“ das Licht der Welt in den Gehirnen vieler nun leider „Wessis“ da Licht der Welt erblickt haben.
    Bis 1987/88 konnten sich jedenfalls viele Besucher(!) aus der DDR, deren Zahl übrigens beachtlich wahr, darunter auch viele unterhalb des Rentenalters, in der alten BRD im allgemeinen mit ganz normal entgegengebrachten Respekt, manchmal auch interessierter Neugier, hier anständig bewegen. Ja, auch das ging damals durchaus.
    Etwas mehr Ehrlichkeit täte ganz gewiss vielen alten BRD-Liebhabern aus der ehemaligen BRD ganz gut, beleidigte Leberwurst spielen wegen „Wessi-Arroganz“ bleibt auch weiterhin nur peinlich.
    Wer sich nun mal Imperialisten so einfach „hingegeben“ hat, ist bald auch wieder out, wie auch bei anderen Gelegenheiten im Leben, darf „danach“ nicht mehr mit Respekt und Achtung rechnen.
    Wenigstens die jungen, nach 1989 geborenen „unschuldigen“ „Ossis“ müssen sich diese häßlichen Schuhe nicht mehr anziehen, sie hatten NIE eine Wahl zwischen DDR-Sozialismus und BRD-Imperialismus.

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  2. Danke, Harry! Du hast natürlich recht. Aber der Song ist ganz einfach Ausdruck dessen, was ein DDR-Junge so empfand, als er in den Westen kam…

    Und natürlich hatten die „Wessis“ mehrheitlich kein Interesse an der DDR (außer den imperialistischen Ganoven, die nur auf den Tag X gewartet hatten, um endlich an sich zu reißen, was des Volkes eigen war. Und an den Menschen hatten sie alle schon gar kein Interesse! Vielleicht an den Fachleuten und an ein paar billigen Lakaien… Und so ist es geblieben. Die Westverwandtschaft wollte schon bald nichts mehr von den armen Ostverwandten wissen. Das war der Traum von einer „einheitlichen deutschen Nation“ – lächerlich! Die gab es schon nach ein paar Jahren DDR nicht mehr.

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  3. Hallo Sascha, immer wenn die deutschen Imperialisten „Heim ins Reich“- Euphorie entfachten, endete es später im Katzenjammer!
    So war es 1938 mit Österreich und „Sudetendeutschland“ 1945, so war es bald nach der DDR-Annexion 1990.
    „Die Menschen“ interessieren alle diese schmutzigen imperialistischen Machtpolitiker und deren diese beweihräuchernde und anfeuernde Medien-Meute nur so lange, bis neue Eroberungen getätigt, neue Macht Pracht und Herrlichkeit etabliert werden konnten.
    Danach können die Leute schauen, wie sie in den neuen Verhältnissen klar kommen können, oder eben nicht(mehr).
    Mir ist klar, dass ich da keineswegs mehrheitsfähig bin, wenn ich sage, dass dieser 9.November 1989 einer der übelsten Tage der deutschen Geschichte war, einer, der Millionen Menschen, und nicht nur in der DDR, gesellschaflich weit zurückgeworfen hat, besonders aber in der DDR zahllose Familien und Beziehungen jäh zerstörte.
    Die heutige völlige Hanswurstigkeit der „Arbeitnehmer“, also der altbekannten kapitalistischen Lohnknechte im nun wieder Gesamtdeutschland darf sehr wohl mit jenem tragischen Ereignissen aus dem Jahre 1989 in Zusammenhang gebracht werden, welche bekanntlich ihren Anfang nahmen mit jenen traurigen „Gulasch-Kommunisten“ anderswo, welche im Frühjahr 1989 gegen eine neue satte BRD 500 Mio-Kreditlinie ihre vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der verbündeten DDR schäbig verrieten.
    Diesen Judas-Lohn mussen sie übrigens nie an die BRD zurückzahlen.
    Ein ganzes Land, Volk und Wirtschaft für 500 Mille, kein schlechtesGeschäft, ok, der „Gorbi“ langte später nochmals mit 13 Mrd DM nach, so Margret Thatcher in ihren Mitte der 90 Jahre erschienen Memoiren.
    Imperialismus eben.

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  4. Ich habe diese Zeit erlebt. Und mir kam schon der kalte Kaffee hoch, als ich diese Idioten* vor der Kirche stehen sah, und drinnen irgendwelche Schreihälse von der „Freiheit“ krakeelten. Als sie dann noch an die Türen der MfS-Dienststellen polterten und Einlaß begehrten, war der Mob nicht mehr zu halten. So aufgepuscht zogen immer mehr Leute durch die Straßen (zur Freude ihrer Stichwortgeber im Westen). Dieser 9.11.89 war der schwärzeste Tag in der deutschen Nachkriegsgeschichte.

    *Idioten deshalb, weil die meisten von denen ohne Hirn und Verstand (oder mit falschen Erwartungen) den Parolen des Westfernsehens folgten, sich der Folgen ihres Tun nicht bewußt waren und es später bereuten. Und dabei war es doch vorherzusehen was später kam. Klar war die DDR nicht mehr zu halten nach dem Verrat der Gorbatschowisten. Hätten doch wenigstens die Parteimitglieder soviel Mut gezeigt, ihren Staat zu verteidigen, von dem sie vorher oft so lobhudelnd sprachen…

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  5. sascha313
    15. Mär 2013 @ 18:18:08

    „Hätten doch wenigstens die Parteimitglieder soviel Mut gezeigt, ihren Staat zu verteidigen, von dem sie vorher oft so lobhudelnd sprachen…“

    Ja, diese Frage hat auch der im Grunde sicherlich gute E. Honecker in seinen „Letzte Notizen“(für Margot) aufgeworfen.

    Doch sind wir ehrlich und schauen wir uns die ganze Politik der DDR, der UDSSR und der anderen soz. Länder seit der „Entspannunungspolitik“ ab 1970/71 doch genauer an.
    Schritt für Schritt wurde doch den NATO-Imperialisten nachgegeben, wurden ihnen mehr und mehr Möglichkeiten der Einmischung gegeben, ob im wirtschaftlichen, politischen und nicht zuletzt auch kulturellen Bereich.
    Es war fast nur noch von Zusammenarbeit, guter Nachbarschaft, sogar Partnerschaft die Rede, wohlgemerkt mit Vertretern von Gesellschaftssystemen, eines Paktes, welcher weltweit Jahr für Jahr die übelsten Verbrechen begang, ja, und selbst die soz. Länder mit atomarer Hochrüstung und Erpressung einzuschüchtern suchte.
    Und immer weiter und weiter diese Politik.
    Selbst übelstes rechtsradikales Gesindel, sekundiert von imperialistischen Söldnern aus den USA, GB und France marschierte munter und vergnügt, die Taschen voller illegal erworbener DDR Mark, durch die Hauptstadt der DDR, auf allen Volksfesten, dem Weihnachtsmarkt.
    Selbst die Medien, z.B. „Stimmer der DDR“, u.a. auf der LW weiter weg von der DDR zu empfangen, berichteten mit außerordentlichen Interesse über noch so blödsinnige, die immer gleichen öden verlogenen endlosen immer gleichen Adenauer „Wahlen“, ob Landtage oder Bundestag.
    Und so wurden selbst von den DDR- Medien und -Politikern die Bewohner der DDR an die BRD „herangeführt“, scheinbares, im Grunde völlig überflüssiges Interesse an diesen ganzen verlogenen westdeutschen Politik- und „Skandal“Zirkus erweckt.
    Bonner Polit-Gorillas aller Paarteien(CDU/CSU/SPD/FDP/SPD/Grüne gingen im Staatsratsgebäude der DDR ein und aus, der gute Honecker nach den ARD/ZDF-Bildern zu urteilen jedesmals strahlend!
    Und da wunderte sich die gute Margot Honecker in ihrem lettzen Büchlein(ein Interview) noch, warum die Jugend der DDR in einer Umfrage von 1988/89 im Gegensatz zu einer gleichen Umfrage von 1969 nur noch ein völlig laues Interesse und Gefühl für die soz. DDR hatte, ganz zu schweigen von bestimmt ähnlichen lauen bis kalten Gefühlen sicherlich auch vieler SED- sorry… „Genossen“!
    Sind wir doch ehrlich: WER hätte nach allem diesem jahrelangen, im Grunde konterrevolutionären Treiben denn die DDR in höchster Gefahr noch verteidigen sollen?
    Den potentiellen Verteidigern der DDR und Kämpfern wurde doch schon gut 20 Jahre lang zuvor das ideologische Rückgrat gebrochen.
    Und so war es doch in allen anderen soz. Ländern ebenfalls.
    Aus dieser Tragödie gibt es noch vieles, sehr vieles aufzuarbeiten!

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  6. …Du sagst es! Das „Aufarbeiten“ wird sicher nur denen möglich sein, die da mitreden können, weil sie die DDR in all ihren Facetten und inneren u. äußeren Widersprüchen erlebt haben. Aber da vermischt sich (aus ganz falschem Rechtfertigungsdrang) Dichtung und Wahrheit. Man wird aus dem Gewirr nur dann eine klare Erkenntnis herausfiltern können, wenn man von diesen individuellen und oft langweiligen persönlichen Gründen abstrahiert und die wesentlichen Dinge betrachtet, die allgemeinen Gesetze des Sozialismus neu formuliert. Und das geht nur auf der Grundlage eines prinzipienfesten marxistisch-leninistischen Klassenstandpunktes. Und da wird die Geschichte endlich auch den Müll von Stalins Grab hinwegfegen…

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  7. Lieber Sascha, ich erlebe gerade sehr nahe, was auch meinen Kids zum Thema DDR selbst in einer „etwas besseren“ Schule an Unfug beigebracht, eingebleut wird.
    Es ist wirklich schon öde, dies alles nachzuplappern, zu kommentieren, zu widerlegen richtig zu stellen.
    Und doch muss man sich diesem Müll immer wieder entgegenstellen.
    Diese ganze Aufarbeiterei der Geschichte des realen Sozialismus, man muß es tun, oder die jetzige schmutzige stinkende spätkapitalische/imperialistische Reaktion wird noch lange fortfahren.
    Vor langer Zeit sagte mal „EDE“ Schnitzler in einem Interview, dass es nicht unbedingt Spass macht, sich immer wieder mit der ganzen imperialistischen Sch**** beschäftigen zu müssen, und doch, auch diese unangenehme, ekelhafte Tätigkeit MUSS leider immer noch gemacht werden. Leider!

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