Der pompöse Auftritt eines Demagogen

In Erfurt und Freiburg wird ihm ein großer Empfang zuteil, dem obersten katholischen Demagogen, dem „Stellvertreter Gottes auf Erden“…
Heiligkeit
„Es ist bezeichnend, daß sowohl der Nationalsozialismus wie der Marximus im Grunde den Staat und das Recht verneinten…“ (J.Ratzinger)

Jaja – es ist schon bezeichnend, und es hat etwas Demagogisches, wenn ausgerechnet die katholische Kirche, die von Anbeginn den faschistischen Staat der Nazis unterstützte, ihren obersten Vertreter hier sagen läßt, der „Nationalsozialismus“ (und der „Marxismus“!) habe den Staat und das Recht verneint. Dabei wissen wir doch: Der Staat ist das Machtinstrument der herrschenden Klasse, und mit der herrschenden Klasse, mit dem Staat der Ausbeuter und Unterdrücker hat sich die katholische Kirche schon immer gut arrangiert…
Katholiken1935
Die Bischöfe Bornwasser und Sebastian mit Gauleiter Bürckel,
Reichsinnenminister Frick und Goebbels (1935)

Als 1963 der Dramatiker Rolf Hochhuth mit seinem Stück „Der Stellvertreter“ an die Öffentlichkeit trat und die zwielichtige Rolle des päpstlichen Nuntius im faschistischen Berlin von 1942 unter die Lupe nahm, ging ein Aufschrei durch die klerikal-faschistische westdeutsche Welt. (Es ist empfehlenswert, dieses Stück wieder einmal zu lesen!) Auch Papst Pius XII. und sein Gefolge hatten von der Ermordung der Juden in Nazi-Deutschland gewußt. Und sie hatten geschwiegen! Nur der Herr Ratzinger hat von alledem nichts gewußt… RATZE GO HOME !!!

Inson (Besucher) ergänzte dazu:
Im KZ Jasenovac schlachteten die „Ustascha“, die kroatischen Klerikalfaschisten,in der Zeit von 1941 bis 1944 ca. 200.000 Serben, Juden und Sinti und Roma ab. Zeitweise stand das KZ unter dem Kommando von Franziskaner-Pater Filipovic in dessen „Amtszeit“ wurden dort 40.000 Menschen getötet. Der Kopflanger dieser Mörder, der kroatische Erzbischof Stepinac, organisierte mit dem Geld der Ustascha die sogenannte „Rattenlinie“. Mit Hilfe des Vatikan konnten viele dieser Klerikalfaschisten fliehen.
Papst Johannes Paul II sprach diesen Erzbischof seelig und der Vatikan zahlte das Geld, 200 Millionen Dollar mit Zinsen, 1990 an das „neuentstandene“ Kroatien zurück.

Vielen Dank!

Siehe auch:
Gegeninformationsbüro
Kirche im Faschismus
Der politische Klerikalfaschismus
Die Verbrechen der Kirche

Mit der Analyse der engen Beziehungen zwischen dem Vatikan und den faschistischen Regimes dieses Jahrhunderts blättert Karlheinz Deschner ein düsteres Kapitel der Kirchengeschichte auf. Anhand reichhaltigen Materials legt der renommierte Kirchenkritiker dar, daß die katholische Kirche schon frühzeitig die faschistischen Bewegungen in Europa
unterstützte. Ob es sich um den Abschluß der Lateranverträge im Jahr 1929, die Unterstützung Francos im Spanischen Bürgerkrieg, die Anerkennung des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland durch das Konkordat von 1933 oder die Unterstützung der faschistischen Ustascha in Kroatien handelt: In allen Fällen erwies sich die übertriebene Angst der Kirche vor dem Kommunismus und ihre Idee eines universellen Katholikentums stärker als alle christlichen Lehren von Frieden und Nächstenliebe.

2 Gedanken zu “Der pompöse Auftritt eines Demagogen

  1. Im KZ Jasenovac schlachteten die „Ustascha“, die kroatischen Klerikalfaschisten,in der Zeit von 1941 bis 1944 ca. 200.000 Serben, Juden und Sinti und Roma ab. Zeitweise stand das KZ unter dem Kommando von Franziskaner-Pater Filipovic in dessen „Amtszeit“ wurden dort 40.000 Menschen getötet. Der Kopflanger dieser Mörder, der kroatische Erzbischof Stepinac, organisierte mit dem Geld der Ustascha die sogenannte „Rattenlinie“. Mit Hilfe des Vatikan konnten viele dieser Klerikalfaschisten fliehen.
    Papst Johannes Paul II sprach diesen Erzbischof seelig und der Vatikan zahlte das Geld, 200 Millionen Dollar mit Zinsen, 1990 an das „neuentstandene“ Kroatien zurück.

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  2. Es ist einfach unfaßbar, was diese scheinheilige Verbrecherbande angerichtet hat; dann speist dieser Doppelzüngler Ratzinger die „Gläubigen“ auf dem Domplatz mit allerlei sophistischen Sprüchen ab und zieht weiter zur nächsten Showveranstaltung…
    (nebenbei: der umfangreichste Polizeieinsatz in Thüringen seit 20 Jahren)
    Danke, Inson, für den wichtigen Beitrag!!!

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