Eine bedeutende Unterredung

josef-stalin1Auf Beschluß des ZK der SED wurden in den Jahren 1950-55 in der DDR 13 Stalinbände herausgegeben. Der 13. und bis dahin letzte Band der Werke J.W.Stalins erschien 1955. Die Bände 14 und 15 wurden dann erst 1976 in Dortmund veröffentlicht, da auf Grund des Revisionismus die Fortsetzung der Werke Stalins in der UdSSR und der DDR abgebrochen wurde. Dazu wurden die Beiträge Stalins aus verschiedensten Quellen zusammengetragen. Besondere Beachtung verdient hier die Unterredung Stalins mit dem englischen Schriftsteller H.G. WELLS. Dieser hatte Stalin im Juli 1934 aufgesucht, ein Jahr nachdem in Deutschland der Faschimus an die Macht gelangt war, um vom Staatsoberhaupt des ersten sozialistischen Landes der Welt Auskunft darüber zu erhalten, was damals tatsächlich in der Sowjetunion geschah, und wie sich die Welt dort zu verändern begonnen hatte.

Dabei ließ Stalin es nicht an der nötigen Klarheit fehlen, um H.G.Wells seinen marxistischen Standpunkt zu erläutern. Es war sozusagen das Kleine Einmaleins des Marxismus-Leninismus. Doch ohne diese einfachen und doch so überzeugenden Darlegungen wäre es kaum möglich gewesen, daß Wells schließlich eingestehen mußte: „…ich habe schon die frohen Gesichter von gesunden Männern und Frauen gesehen und ich weiß, daß sich hier etwas sehr Bedeutsames vollzieht.“
stalin_wells_faschismus

http://www.stalinwerke.de/band14/b14-002.html

2 Gedanken zu “Eine bedeutende Unterredung

  1. Hallo Genosse Norbert,
    Gut. Aber Tippfehler: Band 1 von J.STALIN Werke erschien im Dietz Verlag 1950! Ich bin stolze Besitzerin der 13 Bänder (Dietz Verlag). Wer diese nicht hat, kann heutzutage alles im Internet finden…
    Eine bedeutsame Unterredung J.W. STALINS in jener Zeit war auch diese mit der Schriftsteller Emil Ludwig (1931).
    Demnächst in „Politiek en Cultuur“: 14.Tagung des ZK der SED 23. bis 26. November 1961: „Der XXII. Parteitag der KPdSU und die Aufgaben in der Deutschen Demokratischen Republik“ Bericht des Genossen Walter Ulbricht und Beschluß sowie „Diskussion zum Bericht“! Das wird nun fünfzig Jahre her. Diese Dokumente waren genauso wie die Werke J.W. STALINS später für die Öffentlichkeit verschwunden…
    Lehren aus der Geschichte!
    Mit sozialistischen Gruß,
    Nadja

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