Die Luftwaffe – Terrorwaffe der Nazis

Kein Rohstoff der Erde wurde so intensiv gesucht, erkundet, erbohrt wie das Öl. Erdöl ist der Rohstoff für den Antrieb von Kraftfahrzeugen und Panzern, von Flugzeugen und Raketen. Der erste und der zweite Weltkrieg sind direkt verknüpft mit den Profitbestrebungen der Ölkonzerne. Erdöl ist auch heute noch ein Objekt der Begierde, das die führenden NATO-Mächte veranlaßte, über den Nahen Osten ein besonders engmaschiges Netz ihrer Luftwaffenstützpunkte auszubreiten und ganze Völker mit ihrem Terror zu überziehen. Sie bombardierten Städte, Wohngebiete und Siedlungen – gleichgültig, ob Zivilbevölkerung, Frauen oder Kinder. Schon unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg lief die deutsche Industrie wieder auf Hochtouren, denn das Öl war ein profitabler Markt. Und auch die Kassen der Nazis füllten sich: Der I.G.Farben-Konzern spendete der Nazipartei über 70 Millionen Reichsmark. Der Historiker Dr. Fred Mercks schreibt:

In dem von den Faschisten inszenierten Rüstungsprogramm zur Vorbereitung des zweiten Weltkrieges spielte die Luftwaffe eine besondere Rolle. Ihre Bedeutung sollte nicht nur in der Anfangsphase des Krieges entscheidend sein. Untrennbar damit verbunden war die Bereitstellung ausreichender Mengen hochwertigen Flugbenzins.
deutsche Bomber LondonLondon
Dezember 1940 – deutsche Bomber werfen über London 30.000 Brandbomben ab

Nach den Bestimmungen des Versailler Vertrages waren zwar die Aufstellung und Unterhaltung einer Luftwaffe und der dazugehörigen Einrichtungen und Anlagen in Deutschland verboten. Aber schon in den zwanziger Jahren wurde auch hier getarnt aufgerüstet. Mit dem Machtantritt der Faschisten im Jahre 1933 wurde das Tarnsystem weiter vervollkommnet. Am 25. Juli 1933 befahl Reichsluftfahrtminister Göring, daß nach außen hin kein Zusammenhang zwischen der Wehrmacht und dem Reichsluftfahrtministerium sichtbar werden dürfe.

Geheime Kriegsvorbereitungen der Nazis

Der am 25. März 1933 gegründete Deutsche Luftsportverband führte für seine Mitglieder eine blaugraue Uniform ein, die bis auf geringfügige Unterschiede der späteren Luftwaffenuniform entsprach. Ende 1934 zählte der Luftsportverband 30 000 aktive Mitglieder, die alle systematisch für den späteren Einsatz bei der Luftwaffe vorbereitet wurden. In allen Teilen Deutschlands begann der Ausbau von Flughäfen, Fliegerschulen und entsprechenden Anlagen – alles getarnt als zivile Ausbildungseinrichtungen, Forschungsinstitute oder Wetterdienststellen. Die deutsche Flugzeugindustrie arbeitete mit Hochdruck an der Entwicklung kriegsverwendungsfähiger Flugzeugtypen.
FlugzeugeFlugzeug2
deutsche Kriegsflugzeuge

Gründung der Reichsluftwaffe

Am 26. Februar 1935 unterschrieben Hitler, Blomberg und Göring den »Erlaß über die Reichsluftwaffe«. Mit diesem Erlaß wurde die Luftwaffe offiziell als dritte Teilstreitkraft neben Heer und Marine gestellt. Die Zeit, da man die Welt über die Aufrüstung täuschen wollte, war damit offiziell beendet. Dennoch versuchten die Naziführer auch weiterhin, ihre wahren Absichten mit demagogischen Erklärungen zu verschleiern. Das kommt sehr deutlich in einem Interview zum Ausdruck, das Göring am 10. März 1935, wenige Tage nach der offiziellen Enttarnung der Luftwaffe, dem Sonderberichterstatter der englischen Zeitung »Daily Mail«, Ward Price, gab und in dem er erklärte: »Die Richtlinie unseres Handelns war nicht die Schaffung einer die anderen Völker bedrohenden Angriffswaffe, sondern nur die Errichtung einer militärischen Luftfahrt, stark genug, um Angriffe auf Deutschland jederzeit abzuwehren.«

Die spanische Stadt Guernica

Nur zwei Jahre später, am 26. April 1937, erlebten die Bewohner der spanischen Stadt Guernica durch die faschistische »Legion Condor«, welch blutige und tödliche Gefahr von der faschistischen Luftwaffe ausging, die Göring mit heimtückischen Worten zu verniedlichen suchte; und nach zwei weiteren Jahren brachten die heulend aus dem Himmel herabstoßenden Sturzkampfbomber vielen Völkern Europas Tod und Verderben.
Guernicadie zerbombte Stadt Guernica
Guernica 1937Legion Condor
nach getaner „Arbeit“ kehren die Mörder von Guernica wieder zurück in ihre deutsche Heimat:

Quelle:
Fred Mercks, Das schwarze Blut, Tatsachenbericht über die Geschichte des Erdöls, Militärverlag der DDR, Berlin, 1976, S.174ff.

Und war nicht nur eine „Terrorwaffe der Nazis“…

Man lese zur Ergänzung dies hier:
„EADS bewirbt sich um die Lieferung von 60 Kampffliegern vom Typ Eurofighter an die Vereinigten Arabischen Emirate und will damit die Hochrüstung der Diktaturen auf der Arabischen Halbinsel vorantreiben. Der Eurofighter habe im Libyen-Krieg seine tödliche Effizienz unter Beweis gestellt und sei geeignet, der emiratischen Luftwaffe zu höchster Schlagkraft zu verhelfen, heißt es werbend in Fachkreisen.“
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58211

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