..arm, aber glücklich? Eine Dorfhochzeit in Rußland.

Die Sowjetunion war (trotz aller Entartung durch den volksverräterischen Kurs der Chruschtschowisten und der Gorbi-Anhänger) bis zu ihrer Auflösung 1990 durch eine kriminelle Bande von Parteifunktionären immer noch ein sozialistisches Land, wo bis zuletzt allen Bürgern dieses Landes der Arbeitsplatz, und damit ihr familiäres Auskommen, gesichert war. Meist gab es im Dorf einen Laden, eine Schule, ein kleines Kulturhaus und oft sogar eine Bibliothek. Und es gab Bildungsmöglichkeiten für alle Kinder. Trotz der Weite dieses Landes war eine kostenlose medizinische Betreuung überall gewährleistet, auch wenn das Niveau dieser sozialen Leistungen oft erschreckend niedrig war.

Doch mit der Konterrevolution hielt wieder bitterste Armut Einzug, währenddem die oberste Schicht der Oligarchen und Sozialschmarotzer in Saus‘ und Braus‘ leben, neue Villen, Banken, Straßen entstehen, und der Luxus gar nicht exklusiv genug sein kann. In den Städten versteckt sich die Armut in den Plattenbauten, im Dorf in den traditionellen Holzhäusern, die oft schon drei Generationen überlebten. Die Menschen ernähren sich von dem, was der Acker bietet. Längst sind die Traktoren aus Sowjetzeiten verrostet, die Kleidung zerrissen und wird notdürftig geflickt. Arm, aber glücklich? Entscheiden Sie selbst. Die folgenden Bilder zeigen ein Dorf, das ironischerweise auch noch „Freude“ heißt. Der Anlaß der Freude ist hier eine Dorfhochzeit:
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Fotos: Gennadi Michejew

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