Was ist eigentlich Imperialismus?

KriegZunächst: Warum dieses Bild? Der Imperialismus setzt seine Interessen letztlich immer mit brachialer Gewalt durch. Und Kriege sind für ihn immer die Fortsetzung seiner Politik mit gewaltsamen Mitteln.

Schon seit langem versuchen die Apologeten der gegenwärtigen monopolkapitalistischen Gesellschaft mit allen Mitteln, die Lehren des Marxismus-Leninismus zu widerlegen. Wie die Mäuse knabbern sie an jeder nur möglichen Stelle dieser monolithischen Wissenschaft. Mit gelehrten, oft auch recht plausibel erscheinenden Beiträgen, die geschmückt sind mit allerlei Zitaten der Klassiker, und illustriert mit Beispielen aus der Gegenwart, stellen diese Lakaien der Bourgeoisie immer neue Theorien auf, um die Lehre von Marx, Engels und Lenin als überholt darzustellen. Und sie rechnen damit, daß heute kaum noch jemand all die zitierten Werke gelesen hat, oder gar imstande ist, die nachträglich eingebauten Fehler und Fälschungen herauszufinden. Natürlich muß ein marxistischer Wissenschaftler nicht über jedes Stöckchen springen, das ihm von einem unbelehrbaren Trotzkisten (s. jW 29.5.12) hingehalten wird. Doch hin und wieder ist es angebracht, derlei Elaborate dorthin zu verweisen, wo sie hingehören: in die Mülltonne! Über den gegenwärtigen Imperialismus (daran hat sich seit 50 Jahren im wesentlichen nichts geändert) schrieb der sowjetische Ökonom A. Ostrogski folgendes:

Der Imperialismus, seine Hauptmerkmale und Widersprüche

Die Schaffung einer vollständigen und abgeschlossenen Theorie des Imperialismus ist das historische Verdienst der großen revolutionären Denker Lenin und Stalin. Ausgehend von der Marx-Engelsschen Analyse der Grundlagen des Kapitalismus unterzogen Lenin und Stalin die neue Phase in der Entwicklung der kapitalistischen Gesellschaft einer sehr gründlichen und umfassenden Untersuchung. Durch die Schaffung der wissenschaftlichen Theorie des Monopolkapitalismus gaben Lenin und Stalin der Arbeiterklasse eine starke theoretische Waffe für den Kampf um den Sozialismus unter den neuen historischen Bedingungen.

Lenins Werk über den Imperialismus

Das Hauptwerk, das die Lehre vom Imperialismus darlegt, ist das im Jahre 1916 geschriebene und im April 1917 veröffentlichte berühmte Buch W.I. Lenins „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“. Dieses Buch enthält reiches theoretisches und politisch-ökonomisches Material über den Imperialismus. Ehe Lenin diese Arbeit niederschrieb, studierte er die gesamte damals über diese Frage vorhandene Literatur. Das Leninsche Material über den Imperialismus füllt einen ganzen Saal des Moskauer Lenin-Museums. Eine Vorstellung von den umfangreichen Vorstudien Lenins für dieses Werk geben auch seine Hefte über den Imperialismus, von denen jedes 20 bis 25 Druckbogen umfaßt und die zusammen drei Sammelbände füllen.

Eine geniale Fortsetzung der Lehre von Karl Marx

Lenins Buch „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ ist die geniale Fortsetzung des „Kapitals“ von Marx und stellt zugleich eine neue Stufe in der marxistischleninistischen Wissenschaft über die Entwicklungswege des modernen Monopolkapitalismus dar. Lenin zeigte die historische Stellung des Imperialismus als des letzten und höchsten Stadiums im Entwicklungsprozeß des Kapitalismus. Ausgehend von der Manischen Lehre Über die Konzentration und Zentralisation des Kapitals untersuchte Lenin erstmalig die Entwicklungsbedingungen des Kapitalismus in seinem monopolistischen Stadium und wies dabei nach, daß die frühere Entwicklung des Kapitalismus, die sich in der Hauptsache in aufsteigender Linie bewegte, durch eine im wesentlichen absteigende Entwicklungslinie abgelöst wurde, die unter äußerster Verschärfung aller inneren und äußeren Widersprüche zu früher nie dagewesenen Erschütterungen und Katastrophen führt. (Zitat: Stalin [1] )
Zitat
Somit gebührt Lenin das Verdienst, eine neue Epoche in der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft, die Epoche des Imperialismus, entdeckt zu haben, die die Menschheit unvermeidlich einer revolutionären Ablösung der kapitalistischen Ordnung durch die sozialistische Ordnung entgegenführt. Im Lichte dieser gewaltigen Entdeckung Lenins definiert Genosse Stalin den Leninismus als den Marxismus in der Epoche des Imperialismus und der proletarischen Revolution.

Wie charakterisiert Lenin den Imperialismus?

In seiner Arbeit „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ gab Lenin eine klassische Charakteristik folgender fünf Hauptmerkmale des Imperialismus:
„1. Konzentration der Produktion und des Kapitals, die eine so hohe Entwicklungsstufe erreicht hat, daß sie Monopole schafft, die im Wirtschaftsleben die entscheidende Rolle spielen; 2. Verschmelzung des Bankkapitals mit dem Industriekapital und Entstehung einer Finanzoligarchie auf der Basis dieses Finanzkapitals; 3. der Kapitalexport zum Unterschied vom Warenexport, gewinnt besonders wichtige Bedeutung; 4. es bilden sich internationale monopolistische Kapitalistenverbände, die die Welt unter sich teilen, und 5. die territoriale Aufteilung der Erde unter die kapitalistischen Großmächte ist beendet. Der Imperialismus ist der Kapitalismus auf jener Entwicklungsstufe, wo die Herrschaft der Monopole und des Finanzkapitals sich herausgebildet, der Kapitalexport hervorragende Bedeutung gewonnen, die Aufteilung der Welt durch die internationalen Truste begonnen hat und die Aufteilung des gesamten Territoriums der Erde durch die größten kapitalistischen Länder abgeschlossen ist.“ [2] Die Herrschaft der Monopole ist die erste und wichtigste ökonomische Besonderheit und zugleich auch das tiefste Wesen des Imperialismus.

Bei der Aufdeckung dieses ersten Merkmals des Imperialismus weist Lenin darauf hin, daß der Übergang zur Herrschaft der Monopole ein direktes Ergebnis der weiteren Entwicklung des von Marx im „Kapital“ formulierten Gesetzes über die Konzentration und Zentralisation der Produktion, und „die Entstehung der Monopole infolge der Konzentration der Produktion überhaupt ein allgemeines Grundgesetz des Kapitalismus in seinem heutigen Entwicklungsstadium ist“ [3].

Im Kapitalismus gibt es keinen friedlichen Weg

Die Bildung der Monopole erfolgt nicht auf dem Wege einer friedlichen und glatten Entwicklung des Kapitalismus, wie dies Kautsky und andere Apologeten des Imperialismus darstellen, nicht vermittels freiwilliger Vertrage und Vereinbarungen zwischen den einzelnen Kapitalisten, sondern unter den Bedingungen des schärfsten Kampfes einer Handvoll Großbetriebe um die Herrschaft, wobei sie sich die Mittel- und Kleinbetriebe unterwerfen, sie abwürgen und zugrunde richten. Dies bezieht sich besonders auf die gewaltigen Massen der landwirtschaftlichen Kleinproduzenten. Jede Schwierigkeit in der kapitalistischen Wirtschaft, sei es eine ernste Krise oder eine kleine Stockung in diesem oder jenem Produktionszweig, jede Gelegenheit nützen die Monopolisten aus, um die Klein- und Mittelbetriebe abzuwürgen oder sie in ihre Einflußsphäre einzubeziehen, nachdem sie ihnen ihre frühere Selbständigkeit genommen haben.

„Wir haben es nicht mehr mit dem Konkurrenzkampf kleiner und großer, technisch rückständiger und technisch fortgeschrittener Betriebe zu tun. Durch die Monopolinhaber werden alle diejenigen abgewürgt, die sich dem Monopol, seinem Druck, seiner Willkür nicht unterwerfen.“ (Lenin) [4] Der Entstehungs- und Entwicklungsprozeß der Monopole erfolgt auf dem Wege der gewaltsamen Unterwerfung und des Untergangs hunderter und tausender kleiner und mittlerer Industriebetriebe, auf dem Wege der Erdrosselung und Zugrunderichtung von Millionen Handwerkern in den Städten und von Dutzenden Millionen Bauern wirtschaften auf dem Lande, auf dem Wege der offenen Ausraubung der abhängigen und kolonialen Völker.

Der imperialistische Konkurrenzkampf verschärft sich

Lenin zeigt weiter, daß die Monopole in ihrem Bestreben, das spontane Wirken der Konkurrenz zu überwinden, diese nicht nur nicht abschwächen, sondern sie im Gegenteil in hohem Grade verstärken und verschärfen. „… die Monopole beseitigen nicht die freie Konkurrenz, aus der sie erwachsen, sondern bestehen über und neben ihr fort und erzeugen dadurch eine Reihe besonders krasser und schroffer Widersprüche, Reibungen und Konflikte“.[5] In seinen Arbeiten hebt Lenin ausdrücklich diese äußerst wichtige Besonderheit der Entwicklung des Kapitalismus unter der Herrschaft der Monopole hervor.
In „Materialien zur Revision des Parteiprogramms“ gibt Lenin eine Analyse der äußersten Gegensätzlichkeit des Prozesses der Wechselwirkung zwischen Konkurrenz und Monopol im Imperialismus. „Der Imperialismus kompliziert und verschärft die Widersprüche des Kapitalismus, er ,verknotet’ die Monopole mit der freien Konkurrenz, aber den Austausch, den Markt, die Konkurrenz, die Krisen usw. beseitigen kann der Imperialismus nicht. Der Imperialismus ist der im Ableben begriffene, aber noch nicht abgelebte, der sterbende, aber noch nicht gestorbene Kapitalismus. Nicht reine Monopole, sondern Monopole neben dem Austausch, dem Markt, der Konkurrenz, den Krisen – das ist überhaupt die wesent-lichste Eigenart des Kapitalismus… Gerade diese Verkuppelung der einander wider-sprechenden ,Prinzipien’: Konkurrenz und Monopol, ist für den Imperialismus wesentlich, gerade sie bereitet den Zusammenbruch, d.h. die sozialistische Revolution vor.“ [6]
Manuskript
Lenins Buch „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ liefert reichhaltigstes Tatsachenmaterial für .die Verstärkung der Konzentration der Produktion in allen bedeutenden kapitalistischen Ländern. In den USA zum Beispiel gab es im Jahre 1909 bei einer Gesamtzahl von rund 270.000 Betrieben nur 3.060 Betriebe (1,1 Prozent) mit einer Jahresproduktion von l Million Dollar und darüber. In diesen Betrieben waren 30,5 Prozent aller Arbeiter beschäftigt; sie erzeugten 43,8 Prozent der Bruttoproduktion der gesamten Industrie der USA. In diesem Zusammenhang stellt Lenin fest: „Fast die Hälfte der Gesamtproduktion aller Betriebe des Landes liegt in den Händen eines Hundertstels der Gesamtzahl der Betriebe!“ [7] ( … )

Das Finanzkapital

Dieser Prozeß der Verschmelzung von Bankkapital und Industriekapital führt zur Bildung des Finanzkapitals und zu seiner Herrschaft im Imperialismus. Die größten Vertreter des Finanzkapitals in den USA sind heute Morgan, Rockefeller, Mellon, Dupont und einige andere Kapitalisten. Unter der Kontrolle des Bankhauses Morgan in den USA stehen Körperschaften mit einem Gesamtkapital von rund 30 Milliarden Dollar. Die Rockefeller-Gruppe kontrolliert Kapitalien in Höhe von 6,5 Milliarden Dollar, die Mellon-Gruppe in Höhe von 3 Milliarden und Dupont von 2,5 Milliarden Dollar. Die Morgan-Gruppe beherrscht eine Reihe größter Industriemonopole, darunter solche Giganten wie der amerikanische Stahltrust, die allgemeine Automobil-Gesellschaft „General Motors“, die allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft „General Electric“ und andere. Die Rockefeller-Gruppe umfaßt eine große Anzahl verschiedenartiger Betriebe, unter denen der Petroleumtrust „Standard Oil“ an erster Stelle steht. Der Dupont-Gruppe untersteht die Kriegs- und chemische Produktion der USA.

Wie ist eigentlich das Finanzkapital entstanden?

In völliger Übereinstimmung mit dem tatsächlichen Verlauf des Konzentrationsprozesses der Banken charakterisiert Lenin das Finanzkapital als Produkt des Verwachsens von Bankkapital und Industriekapital. Bei der Feststellung der Bedingungen für die Entstehung und Bildung des Finanzkapitals hebt Lenin folgende sehr wichtige Momente hervor: „Konzentration der Produktion, daraus erwachsene Monopole, Verschmelzung oder Verwachsen der Banken mit der Industrie – das ist die Entstehungsgeschichte des Finanzkapitals und der Inhalt dieses Begriffes.“ [8]

Die fehlerhafte Theorie von Hilferding

Die streng wissenschaftliche Leninsche Definition des Finanzkapitals und die Charakterisierung seines Entstehungsprozesses unterscheidet sich grundlegend von der opportunistischen Tauschkonzeption im Buche Hilferdings „Das Finanzkapital“. Bei der Behandlung des Entstehungsprozesses des Kapitals verletzt Hilferding gröblich die marxistische Methodologie, indem er das Primat der Produktion in die Zirkulation verlegt.
Die Entstehung und Bildung des Finanzkapitals stellt er als den Prozeß dar, … wie aus den Zirkulationsvorgängen selbst jene Macht erwächst, die als kapitalistischer Kredit schließlich die Herrschaft über die gesellschaftlichen Vorgänge erhält. [9] Diese Verlegung des Primats der Produktion in die Zirkulation bedeutete die Untergrabung des Eckpfeilers der ökonomischen Lehre von Marx – der Theorie vom Mehrwert, laut welcher der Mehrwert im Zirkulationsprozeß nur realisiert und verteilt wird, wahrend er im Produktionsprozeß auf dem Wege der Ausbeutung der Arbeiterklasse gebildet wird. Hilferding bemüht sich so, die Widersprüche zwischen der Arbeiterklasse und der Bourgeoisie zu verwischen und zu vertuschen. Im Gegensatz dazu deckt die Leninsche Analyse über die Bedingungen der Entstehung und Bildung des Finanzkapitals die sich verstärkenden Widersprüche zwischen Bourgeoisie und Proletariat in der Epoche des Imperialismus auf.

In wessen Händen befinden sich die Reichtümer der Gesellschaft?

Lenin zeigt, wie das Anwachsen der Monopole und des Finanzkapitals dazu fuhrt, daß die großen Finanziers und Monopolisten das Schicksal jedes beliebigen kapitalistischen Landes zu beherrschen beginnen. Sie konzentrieren den überwiegenden Teil der Reichtümer der modernen kapitalistischen Gesellschaft in ihren Händen. In den USA zum Beispiel besitzt ein Prozent der Eigentümer 59 Prozent aller Reichtümer des Landes. In England sind in den Händen von 2 Prozent der Eigentümer 64 Prozent der Reichtümer des Landes konzentriert. Die großen Monopolherren halten in Wirklichkeit nicht nur die entscheidenden ökonomischen Positionen in ihrer Hand, sondern sie verfügen auch über eine gewaltige politische Macht, indem sie die Arbeit des Staatsapparats beeinflussen, die Verfassung des Landes, das Justizwesen usw. ihren Interessen anpassen.

Monopole und Banken – und ihre Strohmänner in der Politik

Die heutigen Finanzmagnaten diktieren vermittels ihrer Strohmänner in den Parlamenten und Regierungsorganen die Durchführung einer für sie vorteilhaften Innen- und Außenpolitik, die ihrem Wesen nach selbstverständlich reaktionär ist. Die Innenpolitik ist auf eine verstärkte Ausbeutung der Werktätigen gerichtet und die Außenpolitik auf die Ausraubung der Kolonien und Halbkolonien, auf die Eroberung neuer Absatzmärkte und Rohstoffquellen, auf die Vorbereitung neuer Kriege. „Ist einmal das Monopol zustande gekommen“, sagt Lenin, „und schaltet und waltet es mit Milliarden, so durchdringt es mit absoluter Unvermeidlichkeit alle Gebiete des öffentlichen Lebens, ganz unabhängig von der politischen Struktur und beliebigen anderen ,Details’.“ [10]

Wer beherrscht eigentlich die imperialistische Welt?

Selbst die objektivsten bürgerlichen Journalisten und Schriftsteller sind gezwungen, diese der Herrschaft der Finanzoligarchie entspringende Tatsache zuzugeben. So schrieb zum Beispiel der Autor des Aufsehen erregenden Buches „Die 60 Familien Amerikas“, Lundberg:
„Die USA beherrscht gegenwärtig die Oligarchie der 60 reichsten Familien, die von ca. 90 anderen, weniger reichen Familien unterstützt werden. Diese Oligarchie beherrscht die Vereinigten Staaten unter der bescheidenen Flagge einer demokratischen de-jure-Regierung, hinter der sich eine in vollstem Maße absolutistische und plutokratische de-facto-Regierung, eine Regierung des Geldes und der Dollar-Demokratie verbirgt.“ [11]

Liquidiert werden kann die Macht dieser parasitären Oberschicht der modernen kapitalistischen Gesellschaft nur durch die Machtergreifung der Arbeiterklasse und der werktätigen Massen, sowie durch die Beseitigung der Herrschaft der kapitalistischen Monopole und der mit ihnen verbundenen Gewalt und Unterdrückung.

Quelle:
A.Ostrogski, Der Imperialismus, seine Hauptmerkmale und Widersprüche. Dietz Verlag Berlin, 1951, S.1-11. (Zwischenüberschriften von mir, N.G.)

Zitate:
[1] J. W. Stalin, „Unterredung mit der ersten amerikanischen Arbeiterdelegation“ in W.I. Lenin, Ausgew.Werke in zwei Bänden, Bd.I, Moskau 1946, S.40.
[2] W.I. Lenin, „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ (Abschn.VII), 2.Auflage, Dietz Verlag, Berlin 1950, S.94.
[3] ebd. (Abschn.I), S.22.
[4] ebd. (Abschn.I), S.29.
[5] ebd. (Abschn.VII), S.93.
[6] W.I. Lenin, Sämtliche Werke, Bd. XX, 1.Halbbd., Wien-Berlin 1928, S. 393.
[7] W.I. Lenin, „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ (Abschn.I), S.19.
[8] ebd. (Abschn.III), S.51. Lehrmaterialien, Polit.Ökonomie, Heft 5
[9] Siehe Rudolf Hilferding, „Das Finanzkapital“, Dietz Verlag, Berlin 1947, S.61.
[10] W.L Lenin, „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ (Abschn.III), S.62.
[10] Ferdinand Lundberg, „Die 60 Familien Amerikas“, Amsterdam, 1938, bzw. „America’s Sixty Families“, New York, 1937.

Siehe auch:
Armin Risi, „Untertanen, Obertanen und Hintertanen“

4 Gedanken zu “Was ist eigentlich Imperialismus?

  1. Hallo, Norbert – einen riesengroßen Dank für den so inhaltsschweren Beitrag: Man möchte es in die Hirne einhämmern, damit man endlich begreift!!!!

    Herzliche Grüße aus dem Wuhletal!

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  2. ..da hast Du recht, liebe Wuhletalerin! Danke vielmals!

    (das Verrückte ist, daß die Trotzkisten mit allen demagogischen Mitteln arbeiten, um Lenin zu widerlegen – klappt aber leider nicht!)

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  3. Norbert, ich grüße Dich –
    Lenin bleibt für mich der geniale Denker, ebenso wie Marx und Engels – das wird mir nie,nie irgendwer streitig machen! Wir haben es einst gelernt und sicher nie daran gedacht, daß wir das ganz praktische Beispiel nochmal durchleben müssen!
    Nur, ist die Masse der Menschen bereit und in der Lage, die Wahrhaftigkeit der Theorien von Marx, Engels und Lenin zu begreifen??? Ich habe da so meine Zweifel – in der Regel reicht ein Tag mit menschlichen Kontakten, um in der Antwort auf diese Frage arg ins Grübeln zu kommen!!!
    Ich will und kann es nicht begreifen, daß sie sich so leicht von dem Strudel der Lügen und Scheinheiligkeiten einfangen lassen, daß sie nicht wahrhaben wollen, was im Grunde mit dieser sogenannten Freiheit und Demokratie tatsächlich geschieht. Da bleibt schon irgendwie eine bittere Erkenntnis und vielleicht die Hoffnung, daß irgendwann ein zukunftsträchtiger Aufschrei durch die Massen geht! Ich wünsche mir das sehr!
    In diesem Sinne ein Hoch auf Dein Bemühen, die Wahrheit auf den Weg zu bringen!

    Alle guten Wünsche für Dich aus dem Wuhletal!

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    1. Liebe Wuhletalerin,
      mit dem Grübeln, da hast Du natürlich recht. Aber schau Dir mal die Bilder vom 1.Mai an, und lies nochmal was Stalin dazu sagte, nämlich: „Die Kette der imperialistischen Front muß, als Regel, dort reißen, wo die Glieder der Kette am schwächsten sind, und keinesfalls unbedingt dort, wo der Kapitalismus am entwickeltsten ist und wo es soundso viel Prozent Proletarier, soundso viel Prozent Bauern gibt usw.“ (Stalin, Werke, Bd.6, S.87) – so ähnlich hat Marx das ja auch mal gesagt. Irgendwann wird also ein Land wieder den Anfang machen. Hier wahrscheinlich so schnell nicht – aber jeder Beitrag ist eine Schaufel zum Grab des Kapitalismus.
      Alles Gute!
      😉

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