Warum gibt es überhaupt Arbeitslosigkeit?

Sind die Arbeitslosen nur zu faul zum Arbeiten?
Oder gibt es tatsächlich nicht genügend Arbeitsplätze in der BRD?

Wir wollen arbeiten!„Wir wollen arbeiten!“ – Na, sicher! Doch ist das alles? Seid ihr denn zufrieden mit 5 Euro pro Stunde, oder acht oder zwölf? Sechs Prozent mehr? Die Gewerkschaften helfen euch, dann sind es nur noch 3 Prozent und ein paar Peanuts – o.k. dann macht weiter so, und wartet bis zur nächsten Bundestagswahl!

Immer wieder hört man mal in Zeiten vor Bundestagswahlen das dumme Geschwätz gewisser Politiker von einer möglichen „Vollbeschäftigung“. Doch das wird es im Kapitalismus nie geben. In der DDR, der Sowjetunion und den anderen sozialistischen Staaten hingegen war es eine Selbstverständlichkeit, daß jeder Bürger eine Arbeit hatte, mit der er seinen Lebensunterhalt bestreiten konnte. Nun, da es schon nicht möglich ist, die Arbeitslosigkeit zu beseitigen, werden die Statistiken gefälscht oder mit allen möglichen Tricks „bereinigt“. Dafür wurden sogenannte „Jobcenter“ geschaffen, das Arbeitslosengeld wurde in Sozialhilfe umgewandelt und es wurde „Hartz 4“ eingeführt, um die Arbeitslosen besser verwalten, d.h. besser kontrollieren und bei Verletzung ihrer Meldepflichten besser sanktionieren zu können. Und alle paar Monate erscheinen neue „Erfolgsmeldungen“ der sogenannten „Agentur“ für Arbeit, die regelmäßig vom Rückgang der Anzahl ihrer „Kunden“ berichten. Aber alle diese Tricks, und das in der Öffentlichkeit vermittelte Bild einer „Wohlstandsgesellschaft“ können nicht darüber hinwegtäuschen, daß es in der BRD über
8 Millionen Menschen gibt, die keine Arbeit haben, keine geeignete Arbeit finden, oder sich mit Billiglohn-Jobs herumschlagen müssen.

In vielen Familien ist es heute schon zur Gewohnheit geworden, daß jedes arbeitsfähige Familienmitglied zwei oder drei Jobs gleichzeitig ausübt. Da werden nach Feierabend noch Zeitungen ausgetragen, wird in Büros und Praxisräumen geputzt oder es werden noch Schreibarbeiten verrichtet – und alles das nur, damit die Familie am Monatsanfang wieder die Miete, den Strom und die Versicherungen bezahlen kann, oder die Raten für das Haus. Natürlich ist ein Haus ein gewisser Luxus. Oft haben gewissenlose Makler die schönsten Konditionen zusammengerechnet, um den Kredit für ein kleines Budget möglichst annehmbar zu machen. Aber bezahlt werden muß es doch. Und natürlich gibt es unter den Sozialhilfeempfängern heute auch Leute, die alle Hoffnung aufgegeben haben, jemals wieder eine Arbeit finden zu können, die Flaschen aufsammeln, um sich was zu essen kaufen zu können. Gern wird denen unterstellt, sie wollten gar nicht arbeiten. Aber was Arbeit betrifft, da sollte man doch bspw. mal die Familie Schlecker befragen, wie man auch ohne Arbeit reich werden und reich bleiben kann…

Warum gibt es eigentlich Arbeitslosigkeit?

Die Arbeitslosigkeit ist eine für den Kapitalismus typische Erscheinung des Mangels an Erwerbsmöglichkeiten für einen Teil der Werktätigen. Sie wird hervorgerufen durch das Wirken ökonomischer Gesetze des Kapitalismus. Im Prozeß der kapitalistischen Akkumulation geht durch die steigende organische Zusammensetzung* des Kapitals die Nachfrage nach Arbeitskräften relativ zurück; es entsteht eine relative Übervölkerung, die im Vergleich zu den mittleren Verwertungsbedingungen des Kapitals überflüssig ist und keinen Arbeitsplatz findet. Diese Arbeitslosenarmee bildet die industrielle Reservearmee.
Arbeit
Der wissenschaftlich-technische Fortschritt führt zu Rationalisierung und massenhafter Einsparung von Arbeitskräften. Viele Produkte werden aus Kostengründen in Billiglohn-Ländern hergestellt, und selbst ein Aufschwung der Wirtschaftsentwicklung bringt keine neuen Arbeitsplätze hervor. Warum das so ist, das kann man alles nachlesen im „Kapital“ von Karl Marx (oder, wem das zu schwierig ist im „Manifest der Kommunistischen Partei“).

Welche Formen der Arbeitslosigkeit gibt es?

Die Arbeitslosigkeit tritt in verschiedenen Formen auf, z.B. als latente Arbeitslosigkeit, saisonale Arbeitslosigkeit (z.B. im Bauwesen, in der Landwirtschaft), fließende Arbeitslosigkeit (betrifft Werktätige, die der hohen Arbeitsintensität nicht mehr gewachsen sind und die bis zur Übernahme einer neuen Beschäftigung erwerbslos sind), stockende Arbeitslosigkeit (z.B. Gelegenheitsarbeiter). Unter den Bedingungen der wissenschaftlich-technischen Revolution wird die strukturelle Arbeitslosigkeit immer bedeutsamer, sie setzt Beschäftigte ganzer Industriezweige frei (z.B. Bergbau) oder bewirkt weitgehende Berufsumschichtungen.

Kann eine Konjunktur für Vollbeschäftigung sorgen?

Das ist natürlich eine Illusion. Der Umfang der Arbeitslosigkeit schwankt mit dem industriellen Zyklus, er ist in der Phase der Krisen und der Depressionen am größten und geht in der Phase der Belebung und des Aufschwungs zurück. In der Periode der allgemeinen Krise des Kapitalismus ist die Arbeitslosigkeit selbst in Zeiten der Hochkonjunktur eine ständige Erscheinung und nimmt einen chronischen Charakter an. Hinzu kommt noch die immer mehr zunehmende Kurzarbeit, bei der die Arbeiter nur während eines Teils des Arbeitstages oder der Arbeitswoche beschäftigt sind.
arbeitslos-arbeitsamt
Die Arbeitslosigkeit ist ein wesentliches Element der Verelendung des Proletariats; sie drückt auf den Lohn der Beschäftigten und senkt das durchschnittliche Realeinkommen der Arbeiterklasse. Die Arbeitslosigkeit wird ebenso wie die Kurzarbeit zur weiteren Steigerung der Arbeitsintensität ausgenutzt und verschlechtert auch auf diese Weise die Lebenslage der Werktätigen. Im Kapitalismus wird es – wie gesagt – nie eine Vollbeschäftigung geben. Nicht einmal annähernd!

Die Arbeitslosigkeit im Kapitalismus ist gesetzmäßig

Die Arbeitslosigkeit ist ein besonders deutlicher Ausdruck der Fäulnis des Kapitalismus. Die entwickelten kapitalistischen Staaten versuchen, sie durch konjunkturelle Maßnahmen einzudämmen. Aber auch diese Maßnahmen wie alle Versuche, eine „Vollbeschäftigung“ im Kapitalismus zu erreichen, können die ökonomischen Gesetzmäßigkeiten, die die Arbeitslosigkeit verursachen, nicht aufheben.
Need work
Die Zunahme der Arbeitslosigkeit wurde in den letzten Jahren zu einer ständigen Erscheinung. Je größer die industrielle Reservearmee der Arbeitslosen, desto höher ist der Druck auf die Beschäftigten, den jeder von ihnen ist mehrfach ersetzbar durch wartende Arbeitslose. Erst im Sozialismus verschwindet die Arbeitslosigkeit, da hier die ökonomischen Bedingungen ihrer Entstehung beseitigt sind.

Quelle:
Vgl. Kleines politisches Wörterbuch, Dietz Verlag Berlin, 1973, S.66.

Begriffserklärung:
* organische Zusammensetzung = Verhältnis des Wertes der eingesetzten Produktionsmittel zum Wert der eingesetzten Arbeitskraft.

Mal einfach erklärt: Je höher die Arbeitsproduktivität ist, desto mehr Produkte werden vom einzelnen Arbeiter in der gleichen Zeit produziert. Das heißt, es steigt der Wert der benötigten und verbrauchten Produktionsmittel im Verhältnis zum gezahlten Lohn. Um konkurrenzfähig zu bleiben, setzt der Kapitalist diesen erzielten Profit ein, z.B. zur Anschaffung neuer Maschinen. Damit erhöht sich der Wert der eingesetzten Produktionsmittel. Es steigt wiederum der Profit, nicht aber erhöht sich der Lohn. Die Entwicklung der Technik verschlechtert also die Lage der Arbeiter, denn die nicht mehr benötigten Arbeiter werden entlassen. Würde sich also der Kapitalist nicht ständig den durch die Mehrarbeit der Lohnarbeiter erzeugten Profit aneignen, so wäre sein Kapital bald völlig verbraucht. Die Arbeiter haben ohnehin nichts in ihren Händen als ihre eigene Arbeitskraft. Und die müssen sie dem Kapitalisten verkaufen, um überhaupt existieren zu können. Und die Produktionsmittel verbleiben weiterhin in der Hand der Kapitalisten. Sie sind also nicht durch Sparsamkeit reich geworden, sondern durch den angeeigneten Profit. Eine Enteignung der kapitalistischen Betriebe durch das Proletariat wäre also im Grunde nichts anderes, als eine Rückführung der Werte in die Hände derjenigen, die sie geschaffen haben. Darin liegt der Sinn der Arbeiterforderung: „Was des Volkes Hände schaffen, soll des Volkes eigen sein!“

Klaus Wallmann sen. (Randzone) schreibt:
„Erneut sei die Zahl der Arbeitslosen leicht gesunken, so der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA) Frank-Jürgen Weise, der für den Juni die Zahl 2.809 Millionen verkündete. Zwar ist die sai­son­be­rei­nigte Arbeits­lo­sig­keit in den letzten Monaten gestiegen (BA-Bericht Juni 2012, S.12f), doch Weise rechnet natürlich lieber nicht mit einer allgemeinen ‚Trendwende zum Schlechteren’. Blicken wir wie gewohnt auf die aussagekräftigere Zahl der Leistungsempfänger, die weiterhin bei knapp sieben Millionen verharrt. 767.982 Menschen erhielten im Juni Arbeitslo­sen­geld I, weitere 4.473.425 mußten mit Hartz IV (ALG II) überleben, und 1.704.360 Menschen erhielten Sozi­al­geld.

Das sind zusammen 6.945.767 Leistungsempfänger. Auch diese Zahl zeigt noch nicht das wahre Ausmaß, denn hinzu kommen noch die Empfänger von Wohn­geld, von Kinder-zuschlag, von Grund­si­che­rung im Alter oder von Sozi­al­hilfe nach SGB XII. Und liest man auch noch die Fußnoten im BA-Bericht, die von Hochrechnungen und ‚Untererfassung’ schwätzen, so sind wohl selbst diese hochoffiziellen Zahlen noch nicht das Ende der Fahnenstange.

Der ständig bejubelte ‚Erfolg’ der Arbeitsmarktpolitik der Monopolregierungen in den vergangenen Jahren wird durch den eigenen Bericht der Bundesarbeitsagentur vom Dezember 2004 treffend charakterisiert. Damals gab es offiziell 4.321.000 Leis­tungs­emp­fänger, die Arbeits­lo­sen­geld bzw. Arbeits­lo­sen­hilfe erhielten. Heute sind es fast sieben Millionen!“

Quelle:
http://www.randzone-online.de/?p=14864 (Hervorhebungen von mir, N.G.)

Siehe auch:
Das Gerede von der schwindenden Arbeitslosigkeit
DDR: Das Recht auf Arbeit

6 Gedanken zu “Warum gibt es überhaupt Arbeitslosigkeit?

  1. Ergänzen möchte ich, daß die Arbeitslosigkeit keine zufällige Erscheinung der kapitalistischen Produktionsweise ist, sondern ein Instrument der herrschenden Klasse ist, a) die Massen im arbeitsfähigen Alter zu disziplinieren und b) das Entgelt für geleistete Arbeit so niedrig wie möglich zu halten, also Druck auf die Arbeitenden auszuüben.
    Nach Marx dient das Arbeitsentgelt zur Reproduktion der eigenen Arbeitskraft und der Ernährung der Familie. Selbst das kann man heute nicht mehr so stehenlassen. Oft reicht das Erwerbsentgelt dafür nicht mehr aus, weil es bereits unter dieses Niveau gedrückt wurde und weiter gedrückt wird. Da die Reproduktion der Arbeitskraft und der Familie eines deutschen Arbeiters zu hoch sind, stellt man bevorzugt ausländische Arbeitskräfte ein, die bereit sind für weniger Geld zu arbeiten.

    Öffentlich wird immernoch erfolgreich durch die Medien dargestellt, jeder Arbeitslose sei zu faul einer Arbeit nachzugehen und sei Schmarotzer der Gesellschaft, was bei betroffenen z.T. ein gewisses Schamgefühl verursacht. Andererseits wird jedem Arbeitenden suggeriert, er könne froh sein, noch Arbeit zu haben, sein Lohn könne gar nicht höher sein, weil man ja noch die arbeitsscheuen Elemente mit durchfüttern muß. In den letzten Jahren sind sogar die Gewerkschaften treibende Kraft, im Arbeitskampf freiwilligen Lohnverzicht anzubieten.
    Die Statistik muß dafür sorgen, die Zahl der Arbeitssuchenden so niedrig wie möglich darzustellen, um jeden Arbeitslosen als Randerscheinung hinzustellen und eine gewisse Kluft zwischen Arbeitslosen und Arbeitenden zu erzeugen.
    Man weiß sehr wohl, daß das Heer der Arbeitslosen eine gewisse Größe nicht überschreiten darf. Denn dann könnte zwangsläufig eine revolutionäre Situation entstehen: daß arbeitsfähige Masse nicht mehr bereit ist, ihre Situation so hinzunehmen und die herrschende Klasse nicht mehr in der Lage ist, ihre Herrschaft in gewohnter Form aufrechtzuerhalten.

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  2. Stimmt! – Danke, ropri. Das war genau das, was noch gefehlt hat: die Arbeitslosigkeit als Machtmittel. Sehr fundiert!

    Dazu schreibt Marx: „Wenn die tägliche Erschöpfung seiner Lebenskraft einen bestimmten Grad überschreitet, kann sie nicht immer wieder aufs neue, tagaus, tagein, angespannt werden. Indes ist, wie gesagt, diese Grenze sehr elastisch. Eine rasche Folge schwächlicher und kurzlebiger Generationen wird den Arbeitsmarkt ebensogut mit Zufuhr versorgen wie eine Reihe robuster und langlebiger Generationen.“ (Karl Marx, Lohn, Preis und Profit, in: Karl Marx/Friedrich Engels, Ausgewählte Werke, Bd.III, Dietz Verlag Berlin, 1987, S.122)

    …und noch etwas Interessantes schrieb Karl Marx über die Lohnkämpfe:
    „Gleichzeitig, und ganz unabhängig von der allgemeinen Fron, die das Lohnsystem einschließt, sollte die Arbeiterklasse die endgültige Wirksamkeit dieser tagtäglichen Kämpfe nicht überschätzen. Sie sollte nicht vergessen, daß sie gegen Wirkungen kämpft, nicht aber gegen die Ursachen dieser Wirkungen; daß sie zwar die Abwärtsbewegung verlangsamt, nicht aber ihre Richtung ändert; daß sie Palliativmittel anwendet, die das Übel nicht kurieren. Sie sollte begreifne, daß das gegenwärtige System bei all dem Elend, das es über sie verhängt, zugleich schwanger geht mit den materiellen Bedingungen und den gesellschaftlichen Formen, die für eine ökonomische Umgestaltung der Gesellschaft notwendig sind. Statt des konservativen Mottos: ‚Ein gerechter Tagelohn für ein gerechtesTagwerk!‘, sollte sie auf ihr Banner die revolutionäre Losung schreiben: ‚Nieder mit dem Lohnsystem! ‚ “ – also irgendwann muß ja mal die Erkenntnis kommen, daß der Kapitalismus und mit ihm die Ausbeutung beseitigt werden muß!

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  3. Hier unterstreiche und unterschreibe ich jedes Wort im Beitrag und in den beiden Kommentaren!!!
    In der letzten Woche hat sich ein CDU – Politiker zum Stand der Arbeitsverhältnisse im Rahmen einer entsprechenden Sitzung geäußert: Ich war entsetzt und empört über soviel Unsinn, über soviel Schönfärberei – auf der ganzen Linie tatsächlich fernab jeder Wirklichkeit!!!
    Da wurde doch wirklich verkündet, daß in der freien Marktwirtschaft jeder arbeitende Mensch einen Lohn erhält, von dem er gut leben kann!
    Wer entscheidet sich bloß für solche sogenannten Volksvertreter??!!
    Insgesamt, wie im Beitrag und Kommentar schon dargelegt, zeigt sich doch ein ganz anderes Bild!
    Im Dienstleistungsgewerbe ( Altenpflege, Sicherheitsservice, Reinigung) sind z.B. vielfach sehr, sehr fragwürdige Arbeitsbedingungen und Grundsätzlichkeiten der Arbeitsrechtsverhältnisse gegeben. Beschämend und skrupellos zugleich wird die Existenzangst der Menschen benutzt und ausgenutzt, um lediglich dem Profitstreben Einzelner gerecht zu werden!
    Unter solchem Stern bleiben gerade in der Altenpflege blumige Versprechen, die mit Vokabeln wie Liebe, Güte, Harmonie usw. verbunden werden, in den meisten Fällen der blanke Hohn!
    Und mit drohender Arbeitslosigkeit werden die Menschen letztendlich tatsächlich immer nur „in Schach“ gehalten – eine grausige Wirklichkeit!!!

    Danke für den Beitrag und noch einen guten Tag!

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  4. Ergänzung: Da werden Friseurinnen eingestellt, ganztags ! für ein monatliches Bruttogehalt von 500 € und das Arbeitsamt sperrt einer jungen Frau die Zahlungen, weil sie sich erlaubte, diese Stelle abzulehnen, mit der Begründung, 500 € Monatsgehalt sei akzeptabel und keineswegs sittenwidrig…

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