Sponsoring muß sich immer lohnen…

Wohin fließen die Gewinne? Wer profitiert vom wirtschaftlichen Aufschwung? Die Wirtschaft ist gut aufgestellt, die Zahlen klingen verheißungsvoll: Für 2013 sagen die deutschen Konjunkturforscher ein Wachstum von 0,8 Prozent voraus. Gigantisch!!! Ein Grund mehr, um an dieser Stelle einmal über ökonomische Hebel nachzudenken. Die Vorteile des Sponsorings sind unbestritten. Egal ob es sich bei den Geldgebern nun um Einzelpersonen, Organisationen oder kommerziell orientierte Unternehmen handelt. Manchmal legen die Sponsoren großen Wert darauf, ihre Firmenlogos auf Fahrzeugen, Trainingsanzügen oder Bühnenhintergründen vorzufinden, um bei Fernsehaufzeichnungen möglichst medienwirksam im Blickfeld der Zuschauer erscheinen. Doch das ist nicht immer so. Manchmal sind die Sonsoren auch bescheiden und zurückhaltend. Doch sie geben gern, und sie geben viel – je nachdem wie hoch der Nutzen ist, der daraus zu erwarten ist…
Sponsoring…vielleicht mal ein Vorschlag an die Sponsoren für den bevorstehenden Kriegseinsatz der deutschen Bundeswehr in AFRIKA?

Öffentliches Sponsoring hat den Vorteil, daß man immer weiß, wer dahintersteckt. Natürlich gibt es auch Bereiche, die für Sponsoring ganz und gar nicht geeignet sind, die weder eine Absatzförderung noch einen „Erlebnisnutzen“ erwarten lassen, jedenfalls nicht für die Sponsoren. In Zeiten knapper Kassen ohnehin nicht. Das betrifft zum Beispiel Schulen, Kindergärten, Gesundheitseinrichtungen oder Altenheime – vor allem aber deren Nutzung. Hier greifen bestenfalls sozialpolitische Maßnahmen, sie sind eine Pflichtaufgabe des Staates. Für Härtefälle und dergleichen gibt es die Wohlfahrtseinrichtungen. Das ist so geregelt. Kommerziell orientierte Unternehmen sind hierfür nicht zuständig. Klar ist auch, daß in solchen unwirtschaftlichen Zuschußbereichen nur geringe Löhne gezahlt werden können. So verdient ein Bankdirektor eben etwas mehr als ein Lehrer, sagen wir mal: so ca. 300.000 Euro im Jahr. Denn er hat schließlich eine höhere Verantwortung; da geht es um Millionen und nicht nur um ein paar Schulkinder… Aber dafür bekommen die Lehrer ja auch mehrere Monate Ferien im Jahr. So ist das. Klingt doch logisch, nicht wahr?

SPONSORING MUSS SICH EBEN IMMER LOHNEN.

2 Gedanken zu “Sponsoring muß sich immer lohnen…

  1. „Als zum erstenmal das Wort »Friede« ausgesprochen wurde, entstand auf der Börse eine Panik. Sie schrien auf im Schmerz: Wir haben verdient! Laßt uns den Krieg! Wir haben den Krieg verdient!“

    KARL KRAUS

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