Woher kommt der Reichtum?

ReichtumSo sind sie. Da reden sie von ERFOLG uind EIGENINITIATIVE, von ARBEITSPLÄTZEN und von unternehmerischer FREIHEIT – doch was geschieht in Wirklichkeit? Es geschieht die Ausbeutung fremder Arbeitskraft durch die Besitzer der Betriebe, der Maschinen, der Werkzeuge, der Grundstücke und Immobilien, es geschieht die Eroberung fremder Länder und Rohstoffquellen, es geschieht die Einvernahme des Denkens und der Bereitwilligkeit der Menschen für ausbeuterische Zwecke, und es geschieht die massive Einflußnahme und Unterdrückung jeglichen Widerstandes gegen diese imperialen und machthaberischen Interessen, gegen diese schreienden Ungerechtigkeiten der kapitalistischen Gesellschaft. Es ist an der Zeit, hier Klarheit zu schaffen!

Und so sind die Sprüche und Redensarten der Ausbeuter:
…Eigentum verpflichtet.
…Mit jedem Euro mehr nimmt der Neid zu.
…Ich wollte nicht vorrangig viel Geld verdienen, sondern erfolgreich sein.
…Erfolg wird mit Geld belohnt.
…ich hatte immer nur das nächste Ziel vor Augen.
…es kommt vor allem auf Fleiß und Eigeninitiative an.
…der große Feldversuch der DDR ist gescheitert.
…Viele Wohlhabende sind bereit, einen besonderen Beitrag zu leisten.
…mit Geld werden Unternehmen finanziert, was Arbeitsplätze schafft.
…die bestverdienenden 10 Prozent zahlen mehr als 50 Prozent der Einnahmen aus der Einkommenssteuer.
…Jede Deckelung des Einkommens führt zu Demotivation.
…Höhere Steuern mindern die Leistungsbereitschaft, dann wird auch nicht mehr so viel investiert, dann geht es den Unternehmen schlechter, das kostet Arbeitsplätze.
…der Staat kann mit dem Geld nur nicht richtig umgehen.

Liest man diese auswendig gelernten Äußerungen einiger reicher und super-reicher Vertreter der heutigen Bourgeoisie, so könnte man tatsächlich den Eindruck haben, daß allein deren fleißige Arbeit die Quelle all ihres Reichtums sei, daß eben nur Leistung sich lohne, und der kluge Umgang mit Geld. Und daß der Staat nunmal damit nicht umgehen könne. Dergleichen abgedroschene Sprüche hört man immer wieder. Sie haben einzig und allein den Zweck, dem Esel die Möhre vor die Nase zu halten, damit er glaubt, das Ziel seiner Beteligung, seiner „Teilhabe“ am großen Gewinn sei für ihn nun greifbar nahe. Er brauche nur noch einen kleinen Schritt zu tun, und -schwupps!- schon habe er es erreicht. Wie einfach – doch wie dumm! Keine Frage: FAULHEIT führt zu NICHTS.

Ist die Arbeit die Quelle alles Reichtums?

In dem 1960 erschienenen Heft über „Die materiellen Grundlagen des gesellschaftlichen Lebens“ schrieb der DDR-Philosoph G.Heyden: Eine besondere Rolle im Klassenkampf zwischen Bourgeoisie und Proletariat hat die von bürgerlichen Ökonomen aufgestellte These: „Die Arbeit ist die Quelle allen Reichtums“, gespielt. Wer sich mit der Geschichte der Arbeiterbewegung beschäftigt, weiß, daß diese Formulierung ins „Gothaer Programm“ der deutschen Sozialdemokratie Aufnahme gefunden hatte und von Marx in seiner Schrift „Kritik des Gothaer Programms“ widerlegt wurde. Diese These läuft nämlich letzten Endes auf eine völlige Unterschätzung der natürlichen Produktionsbedingungen, die den Menschen durch ihr geographisches Milieu gegeben sind, hinaus. Marx entlarvte in dieser Schrift besonders den bürgerlichen Klassencharakter dieser Auffassung. Er schrieb:

„Die Arbeit ist nicht die Quelle alles Reichtums. Die Natur ist ebensosehr die Quelle der Gebrauchswerte, als die Arbeit… Und soweit der Mensch sich von vornherein zur Natur, der ersten Quelle aller Arbeitsmittel und -gegenstände, als Eigentümer verhält, sie als ihm gehörig behandelt, wird seine Arbeit Quelle von Gebrauchswerten, also auch von Reichtum. Die Bürger haben sehr gute Gründe, der Arbeit übernatürliche Schöpfungskraft anzudichten; denn gerade aus der Naturbedingtheit der Arbeit folgt, daß der Mensch, der kein andres Eigentum besitzt als seine Arbeitskraft, in allen Gesellschafts- und Kulturzuständen der Sklave der ändern Menschen sein muß, die sich zu Eigentümern der gegenständlichen Arbeitsbedingungen gemacht haben. Er kann nur mit ihrer Erlaubnis arbeiten, also nur mit ihrer Erlaubnis leben.“ [1]

Mit diesen Worten betonte Marx, daß das menschliche Leben, das sich durch die Produktion erhält und entwickelt, an Naturbedingungen gebunden ist. Diese sind eine unerläßliche Existenzbedingung der Menschen.

Man muß lernen, den Kapitalismus zu durchschauen!

Die bürgerlichen Ideologen sind gezwungen, diesen Zusammenhang zu verschleiern, weil sonst ihre Phrasen von der „allgemeinen menschlichen Freiheit“, von der „Sozialpartnerschaft“ und vom „Wirtschaftsbürger“ im Kapitalismus zu leicht durchschaut werden könnten. Wenn man nämlich anerkennt, daß die menschliche Arbeit an bestimmte Naturbedingungen gebunden ist, dann muß man auch erkennen, daß der arbeitende Mensch dort, wo er durch Eigentumsschranken von den natürlichen Bedingungen seines Lebens getrennt ist, sein Leben nur erhalten kann, wenn der Besitzer dieser Naturbedingungen ihm zu arbeiten erlaubt. Unter diesen Umständen, die in allen auf dem Privateigentum an den Produktionsmitteln beruhenden Gesellschaftsordnungen und vor allem natürlich in der kapitalistischen Gesellschaft gegeben sind, bleibt der arbeitende Mensch immer Sklave der besitzenden Klasse.

Der Kapitalismus – eine Sklavenhaltergesellschaft

Das trifft in vollem Umfang auch für Westdeutschland zu, wo im Unterschied zur Deutschen Demokratischen Republik der Grund und Boden den Großgrundbesitzern, die Bodenschätze und Fabriken den Monopolisten und Bankherren gehören, die als Besitzer der gesellschaftlich entscheidenden Produktionsmittel die Arbeiter und ‚Bauern ausbeuten und politisch versklaven. Deshalb können sich die Werktätigen nur befreien durch die Enteignung der Großgrundbesitzer- und Monopolkapitalisten, die Überführung der Fabriken und natürlichen Reichtümer in die Hände des Volkes. Deshalb sind Redensarten von „Volkskapitalismus“, „Volksaktien“ usw. frecher Betrug.

Die gesellschaftlichen Veränderungen in der DDR

Mit dem Übergang vorn Kapitalismus zum Sozialismus, wie er sich auch in unserer Republik (der Autor meinte damit die DDR, N.G.) vollzieht, wird durch die Umwandlung des Privateigentums an den wichtigsten Produktionsmitteln in gesellschaftliches Eigentum die Grundlage der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beseitigt. Die wichtigsten gesellschaftlichen Produktionsmittel, Bodenschätze, Fabriken, Großhandel, Transport und Verkehrswesen usw., sind bei uns bereits in das Eigentum des Volkes übergegangen. Das noch in geringem Umfang bestehende kapitalistische Eigentum an Produktionsmitteln wird allmählich auf dem Wege der staatlichen Beteiligung an diesen Privatbetrieben, das bäuerliche Eigentum an Grund und Boden und das handwerkliche Eigentum an Produktionsmitteln aber auf dem Wege der Vergenossenschaftung allmählich in sozialistisches Gemeineigentum umgewandelt. Indem die Arbeiterklasse auf diese Weise in der sozialistischen Revolution unter Führung ihrer marxistisch-leninistischen Partei die Schranken niederreißt, die den Produzenten von den Produktionsbedingungen trennen, stellt sie eine harmonische Einheit zwischen Mensch und Natur her und befreit sich selbst vom Sklavendasein.

Eine kleine Schicht von Monopolisten

Im Kapitalismus kann der arbeitende Mensch die ständige und notwendige Einheit mit seiner natürlichen Umgebung nur über die Besitzer der Produktionsmittel realisieren. Das ist eine ständige Quelle von Unsicherheit, Hunger, Arbeitslosigkeit und Unterdrückung für den Arbeiter. Das kapitalistische Privateigentum an den Produktionsmitteln hindert den Arbeiter am Zutritt zu seinen notwendigen Existenzmitteln. Im Sozialismus dagegen, wo die Einheit des arbeitenden Menschen mit der Natur nicht mehr über eine kleine Schicht von Monopolisten hergestellt wird, wo alle Eigentumsschranken gefallen sind und dem gesellschaftlichen Charakter der Produktion das gesellschaftliche Eigentum an den Produktionsmitteln entspricht, ist diese Einheit Quelle eines ständig steigenden Lebensstandards der ganzen Gesellschaft.

Quelle:
G.Heyden: Die materiellen Grundlagen des gesellschaftlichen Lebens, in: Wissenschaftliche Weltanschauung, Teil II, Historischer Materialismus, Dietz Verlag Berlin, 1960, S.49-51.
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Der Wahlspruch der Profiteure: „Geld machen“

In der kapitalistischen Gesellschaft, wo das kapitalistische Privateigentum an den Produktionsmitteln das Verhältnis der Menschen zur Natur bestimmt, werden in den verschiedenen Ländern einzelne Elemente des geographischen Milieus gar nicht oder nur ungenügend ausgenutzt, andere dagegen werden ohne Rücksicht auf eventuelle Folgen ausgebeutet. Unter der Losung „Geld machen“ werden ganze Wälder abgeholzt, Tierarten ausgerottet und der Boden verwüstet. Die Bodenerosion als das sichtbarste Ergebnis der Entwaldung und des Raubbaues am Boden hat zum Beispiel in den USA zur Zerstörung etwa eines Viertels des ursprünglichen Acker- und Weidelandes geführt. Andererseits werden im Kapitalismus natürliche Bedingungen der Produktion nicht genutzt, weil die Kapitalisten weniger Produkte einer Sorte auf den Markt werfen wollen, um die Preise künstlich hoch zu halten.

Beispiele kapitalistischer Plünderungen

Keinen anderen Sinn haben die im Jahre 1950 angeordneten Vernichtungen großer Mengen Lebensmittel in den USA und die Anfang des Jahres 1956 von Präsident Eisenhower bekanntgegebenen Vorschläge zur Subventionierung der Anbaubeschränkung in der amerikanischen Landwirtschaft. Diese Vorschläge zielen darauf ab, die Anbaufläche für Weizen und Baumwolle in den USA um 20 Prozent zu verringern. Bereits angebaute Weizenfelder sollen umgepflügt werden. Als Ersatz erhalten die Farmer, die sich an diesem Plan beteiligen, Bezugscheine, das heißt, die Regierung erstattet ihnen einen Teil der Ernte, auf die sie verzichtet haben, in natura oder in bar. Es bahnt sich hier eine ähnliche Tragödie an. wie wir sie schon in den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts erlebt haben. Schon damals wurden amerikanische Farmer dafür bezahlt. daß sie nicht produzierten, obwohl ein großer Teil der amerikanischen Bevölkerung unter dem Existenzminimum leben mußte. Das zeigt, wie in der kapitalistischen Gesellschaft das Verhältnis des Menschen zur Natur durch die Profitinteressen der herrschenden Klassen bestimmt und eine vernünftige Ausnutzung der natürlichen Produktionsbedingungen verhindert wird. Wie Marx schrieb, „ist die Fruchtbarkeit nicht eine so bloß natürliche Eigenschaft, wie man wohl glauben könnte: Sie steht in engem Zusammenhang mit den jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnissen. Ein Grundstück kann für den Getreideanbau sehr fruchtbar sein, und doch kann der Marktpreis für den Bebauer bestimmen, es in künstliche Wiesen umzuwandeln und so un fruchtbar zui machen.“ [2]

Grundlegend anders ist das Verhältnis des Menschen zur Natur unter den Bedingungen der sozialistischen Produktionsverhältnisse. Hier ist das gesellschaftliche Eigentum die Grundlage für ein völlig neues Verhältnis der Menschen zur Natur. Wer hätte wohl in der sozialistischen Gesellschaft ein Interesse daran, die natürlichen Bedingungen der Produktion zu zerstören oder vorhandene Möglichkeiten für die Befriedigung der ständig wachsenden materiuellen un d kulturellen Bedürfnisse der Menschen nicht auszunutzen?

Quelle:
G.Heyden, a.a.O, S.55f.

Zitate:
[1] Marx/Engels: Ausgewählte Schriften, Bd, II, S.11.
[2] Karl Marx, Das Elend der Philosophie, Dietz Verlag, Berlin 1957, S.1282.

Siehe auch:
Friedrich Engels: Über Habgier und Reichtum
Null-bock-Stimmung – oder: Macht Geld faul?
Die Reichen und die Armen

10 Gedanken zu “Woher kommt der Reichtum?

  1. Der ungeheuere Reichtum, den sich die Eliten aller Länder zusammengeraubt haben entspringt ganz klar der Ausbeutung des inzwischen wahrhaftig internationalen Proletariats.
    Dabei ist die Frage, welche nationlen Eliten welchen Anteil an diesem riesigen internationalen Kuchen unter welchen Bedingungen erhalten, wie dieser sich so auf die verschiedensten nationalen Ausbeuter-Fraktionen am Ende in cash verteilt, im Grunde schon eine zweitrangige Frage, für die einzelnen Proletarier an den jeweiligen nationalen Ausbeutungsstandorten -abgesehen von einer kleinen schmalen korrumpierten Mitfresser-Minderheit -ziemlich belanglos.
    Die weltweite Aneignung unbezahlter Mehrarbeit bildet auch heute noch Dreh- und Angelpunkt aller kapitalistischen Plusmacherei.
    Ohne ausbeuterische Lohnarbeit kein Reichtum, kein Kapitalismus, kein Imperialismus, und schließlich auch keine ständigen imperialistischen Kriege um die begehrtesten Plätze in der Oberliga der imperialistischen Staatenwelt.
    Eigentlich alles so klar und einfach, nur warum wollen seit mehr als 100 Jahren die meisten Gewerkschaften, die meisten sozialdemokratischen und pseudo-sozialistischen Parteien nichts mehr wissen?
    Beim Verteilen und Verspeisen dieses gewaltigen Kuchens fallen halt jede Menge erkläglicher großer Krümel ab, um die sich dann alle diese „Arbeitnehmervertreter“ und rosanen „Arbeiterpolitiker“ balgen, wonach ihnen permanent der Zahn der tropft.
    Doch was hat die große erdrückende Masse der ewig arm bleibenden Proleten dieses Planeten davon? Im Grunde nichts!
    Alle internationalen Einkommensuntersuchungen bestätigen Marx seine Analsyse der kapitalistischen Ausbeutung eiskalt, sonnenklar.
    Müssen sich die Proletarier nicht völlig neu organisieren, dabei allen gekauften Lumpen des Kapiatals für alle Zeiten und wirklich „definitiv“ einen kräftigen Tritt in den Arsch verpassen?
    Niemand wird sie in dieser Welt befreien, wenn sie es nicht selbst tun, frei, demokratisch, mit klaren Bewusstsein und klaren Zielen.

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  2. sascha zitiert: „Und so sind die Sprüche und Redensarten der Ausbeuter:“

    „…der große Feldversuch der DDR ist gescheitert.“

    Auf dieses durch und durch dümmliche Dumpfbacken-Geschwätz vieler so genannter „Linker“, welche in Wahrheit aber nur linksbürgerliche Demokraten oder kleinbürgerliche Blöd-Anarchisten, historische Analphabeten sind, habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht einfach mal zu fragen, woran denn eigentlich die „westlichen Demokratien“ und „Marktwirtschaften“ von Österrreich und der CSR 1938 „gescheitert“(?!) sind, so dass sie für einige Jahre, entgegen deren Willen, komplett von der europäischen Landkarte verschwanden!

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  3. Zu diesem „gescheiterten Feldversuch“(!!) fällt mir gerade noch eine bemerkenswerte, heute völlig vergessene, unterdrückte, verschwiegene Tatsche ein, nämlich, dass es zunächst dieser kleinen, nach dem Kriege ökonomisch so sehr vertümmelten SBZ und späteren DDR unter der Führung von Piek, Ulbricht, Grothewohl, der SED vor allem in den ersten 20 Jahren seiner Existenz gelang, aus dem gesamten deutschsprachigen Raum nicht nur kommunistisch eingestellte Leute, sondern auch fortschrittliche bürgerliche Menschen zu veranlassen, ihr Leben in der DDR zu verbringen, dort, in diesem kleinen sozialistischen Staat am Aufbau einer neuen Gesellschaft, eines wahrlich neuen besseren Deutschlands mitzuarbeiten.
    Viele der große Leistungen in der DDR wurden nicht zuletzt auch von deutschsprechenden „Ausländern“ erbracht, wäre die DDR ohne sie in vielen Bereichen viel ärmer gewesen.
    Es wäre nicht schlecht, wenn dieser Tatsache in allen Diskussionen viel mehr Beachtung geschenkt würde als bisher.
    1953 sagte Karl-Eduard von Schnitzler einmal in einer TV-Sendung, die DDR verkörpere die besten Traditionen der deutschen Nation, daher sei es auch völlig normal, dass die Besten in diesem Staat ihr Zuhause fänden.
    Und dazu fanden eben auch noch zusätzlich „Beste“ aus anderen „Staatsvölkern“ deutscher Zunge.
    Alle dümmlichen Hetzer und „Ossi“-Schwätzer, darunter z.B. auch ein Herr Gysi und andere „Linke“, sollten sich auch dies mal endlich hinter die Ohren schreiben.

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  4. Danke, Harry, für diese interessanten Anmerkungen!
    Den ungeheuren Reichtum, der auch in Ostdeutschland mittlerweile sichtbar wird, den findet man – nicht in den Taschen der arbeitenden Menschen wie bisher, sondern im Zustand der Straßen, der Mietshäuser, der Bürogebäude und Villen, die der herrschenden Klasse gehören.

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  5. Teilhabe an der weltweiten kapitalistischen Ausbeutung, ein Plätzchen wenigstens am Katzentisch der Gabenverteilung der Masse weltweit abgeschöpfter und generierter Profite, das und nur das waren doch die wirklichen ökonomischen Motive aller Revisionisten, Opportunisten und schließlichen Überläufer und Verräter am einstigen realen Sozialismus in ganz Europa wie auch in China und der UDSSR.
    Für einen Teil dieser Leute hat sich ihr Überlaufen inzwischen bezahlt gemacht, lassen sich von der imperialistischen Bourgeoisie und deren „Sozialstaat“ in den verschiedensten Positionen und Stellungen fett durchfüttern.
    Den neuen Reichtum gibt es auch im neuen Speckgürtel rund um Berlin zu besichtigen.
    Wo einst ganz normale Arbeiter und Bauern, Angestellte und sonstige Werktätige wohnten, residieren nun die Macher, Drohnen und Lakaien dieses Systems weltweiter Ausbeutung.
    Ja, die Straßen und Fassaden vieler Innenstädte sind heute im Vergleich zu DDR-Zeiten ziemlich „in Schuss“, die vielen bunten Farben verfehlen psychologisch nicht ihre Wirkung auf viele Gemüter.
    Doch wo sind im Vergleich zu 1989 heute die vielen Kinder und Jugendlichen geblieben?
    Wieso gibt es in manchen Dörfern und Kleinstädten inzwischen oft mehr Hunde, mehr Hundegebell als das Lachen von Kindern und Jugendlichen zu hören?
    Was ist mit dem drastischen Bevölkerungsrückgang im ganzen „Anschlussgebiet“?
    Warum interessiert das niemanden?
    Kann die wunderschön wiederaufgebaute Dresdener Frauenkirche denn längerfristig wirklich intakte gesellschaftliche und soziale Verhältnisse ersetzen?
    Der Reichtum der herrschenden Klasse mag ja nun auch im „Osten“ glänzen, doch wie viel gesellschaftliche Fäulnis und Niedergang verdeckt er auch?
    Sein und Schein, oben hui und unten pfui, trifft das nicht gerade auch heute wieder zu wie schon zu Kaiseres Zeiten, als das Bürgertum seine Buden nur nach außen mit allen möglichen Ornamenten verzierte, im inneren es aber oft muffig stank?
    Dieser protzige kapitalistische Reichtum. er stinkt auch heute wieder gewaltig, muffelt gesellschaftlich an allen Ecken!

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  6. Teilhabe – das ist doch ein entlarvender Begriff, oder? Gerade wo immer diese Pseudolinken immer vom Umverteilen schwatzen .. oder noch beasser: vom umFAIRteilen. Das ist doch der Witz an der Sache! Ich stimme Dir völlig zu. Außen hui und innen pfui!

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  7. In der Tat, entlarvend!
    Ein überlieferter Spruch aus dem Römischen Reich: „Arm kam Varus in das reiche Syrien, reich verließ er das arme Syrien.“

    Das selbst in den Kernländern des heutigen Imperialismus immer mehr anschwellende Lumpenproletariat bzw. Marxens industrielle Reservearmee ohne realistische Aussichten auf baldige Kapital-Verwurstung soll durch „BGE“ und ähnlichen Plunder als moderne Plebejer ruhig gestellt werden so wie die alten römischen Kaiser um den Preis einer immer brutaleren Ausbeutung der eroberten Provinzen ihre damalige Plebejer mit „Brot & Spielen“, kostenlosen Getreide, „Teilhabe“ an der „Gesellschaft“ ermöglichten.
    So sind sie, diese Gutmenschen, pseudo-linken Schwätzer, sozialen Alchimisten.
    Kein Ende weltweiter Ausbeutung und Unterdsrückung, Schändung und Vergiftung zahlloser menschlicher Wesen und Natur, kein Ende endloser imperialistischer Rohstoff- und Geo-Kriege, nein nein, aber ein „BGE“, ganz exklusiv für „uns“, so rülpsen sie heraus, alle diese verfaulenden gesellschaftlichen Subjekte einer verfaulenden kapitalistischen Gesellschaft bei lebendigen Leibe.
    Man kann sie alle größtenteils abschreiben, vergessen, Diskussionen mit ihnen sind meist reinste Zeitverschwendung.
    Noch heute greife ich manchmal auf wunderbare Stellen aus der Bibel zurück, Jesus z.B., wie, man solle keine Perlen vor Säue werfen!

    Aus diesem Grunde hier mal ein schöner Link zur Erinnerung an eine Persönlichkeit, welche an diese Dinge ganz anders, und nicht ohne große atemberaubende Erfolge heranging:

    Viel Freude daran! 🙂

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