Das einheitliche sozialistische Bildungssystem der DDR

Schule
Eine typische DDR-Schule, heute leerstehend…

Wozu brauchen wir eigentlich noch Wissen und Bildung? Tucholsky schrieb: „Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht.“ [1] – Wozu braucht man da noch eine Demokratie? Man braucht sie eigentlich nicht. Und braucht man überhaupt noch Bildung? Ebenfalls nicht. Ein dummes Volk läßt sich leichter regieren. Die Herrschenden haben freie Hand, sie können beschließen, was immer sie wollen, das Volk darf wählen oder auch nicht. Ein paar „Wutbürger“ regen sich zwar noch auf, doch am Ende fressen sie den Kapitalisten alle aus der Hand. Die nämlich haben das Scheckbuch, wozu braucht man da noch eine Schule … verrückt, oder etwa nicht???

Zur Geschichte: Nach der Zerschlagung des deutschen Faschismus durch die Sowjetunion mußte das gesamte deutsche Schulsystem erneuert werden (was allerdings nur in der DDR geschah!). Die faschistische Schule war ein Instrument der reaktionärsten Kreise des deutschen Imperialismus. Dem Faschismus war es gelungen, große Teile der Lehrerschaft für sich zu gewinnen. Mehr als 70% der Lehrer waren Mitglieder der Nazipartei, viele von ihnen aktive faschistische Funktionäre. Neben den vielen Toten und den materiellen Verwüstungen, die der Krieg hinterlassen hatte, war vor allem die Vergiftung des deutschen Volkes und besonders seiner Jugend durch die faschistische Ideologie das schwerste Erbe der Naziherrschaft. Schon vor dem Kriege bestand im Gefolge der Herabsetzung des Lehrerberufs durch die Nazis ein Lehrermangel. Das bedenklich gesunkene Bildungsniveau hatte zur Folge, daß es nach dem Krieg wieder Analphabeten im Alter von 12-15 Jahren gab. (Zum Vergleich: In der BRD sind heute etwa bei sieben Millionen Erwachsenen die Lese- und Schreibkompetenzen stark eingeschränkt. Sie werden als ‚funktionale Analphabeten‘ bezeichnet.) In der DDR war das Bildungsprivileg der Bourgeoisie mit der ihm entsprechenden Dreiteilung des Bildungswesens – wie es auch heute wieder existiert – abgeschafft worden, und erstmals hatten auch Arbeiter- und Bauernkinder uneingeschränkt Zugang zu höheren Schulen und Universitäten. Und: Analphabeten gab es in der DDR nicht. Nicht einen einzigen! Und – vielleicht muß man das noch hinzufügen: Bildung, Lehrausbildung, Fachschul- und Hochschulstudium usw., waren in der DDR für alle völlig kostenfrei! Ein Physikbuch für die 8.Klasse kostete bspw. 1,80 Mark. So war das in der DDR.

Fortschrittliche Traditionen

In Deutschland erhielt die Novemberrevolution von 1918 durch die Große Sozialistische Oktoberevolution von 1917 entscheidende Impulse. Das galt auch für die Schulpolitik. Während die fortschrittlichen Kräfte anfangs einiger Erfolge erzielen konnten, z.B. die Abschaffung der geistlichen Schulaufsicht und die Aufhebung des obligatorischen Religionsunterrichts, führte der Kampf um die Beseitigung des Bildungsmonopols aufgrund der reformistischen Schulpolitik der SPD nicht zum Erfolg. Clara Zetkin erkannte richtig, daß „eine durchgreifende, grundlegende Schulreform … nicht vor der Eroberung der politischen Macht durch das Proletariat“ steht, sondern vielmehr „eine ihrer wichtigsten und wertvollsten Früchte“ sein wird. [2] Die Forderungen der KPD konzentrierten sich daher zunächst auf drei wesentliche Schwerpunkte:
► Einheitlichkeit des Schulwesens
► Weltlichkeit des Schulwesens
► Wissenschaftlichkeit des Unterrichts.

Die antifaschistisch-demokratische Schulreform

Die Erziehung in der DDR war konsequent. In der DDR wurden (im Gegensatz zu Westdeutschland!) alle alten Nazis aus ihrem Positionen entfernt. Man nannte das „Entnazifizierung“. Insbesondere an den Schulen. Es gab nicht einen einzigen Lehrer, der weiterhin unterrichten durfte, wenn er zuvor ein aktiver Anhänger der Nazis gewesen war. Sehr schnell wurden Arbeiter zu „Neulehrern“ ausgebildet. Diese „Neulehrer“ konnten sicher nicht alle fachlichen Fragen der Schüler beantworten, aber sie hatten eines gemeinsam: sie waren Antifaschisten. Und ebenso wurden wir, ihre Schüler, im antifaschistischen Sinne erzogen. Als Jugendliche besuchten alle Schüler die Nationalen Mahn- und Gedenkstätten der DDR, die ehemaligen faschistischen KZ’s in Buchenwald und Sachsenhausen. Wir wußten, was für eine giftige Saat der Faschismus in den Köpfen der Menschen gestreut hatte. Und wir wußten, welche Blutspur die deutsche Wehrmacht in ganz Europa hinterlassen hatte. Wir kannten die Folgen des Faschismus… Heute ist das KZ Buchenwald nur noch ein Museum. Alles bleibt abstrakt und unvorstellbar. Die Grausamkeiten der Nazis erscheinen weniger schlimm als das, was in Horrorfilmen und Computerspielen geschieht.
Der antifaschistisch-demokratischen Schulreform lagen (neben der grundsätzlichen antifaschistischen Zielstellung) folgende Prinzipien zugrunde:
1. Prinzip der hohen Bildung für alle.
2. Prinzip der Trennung von Kirche und Staat (bzw. der Weltlichkeit).
3. Prinzip der Wissenschaftlichkeit.
4. Prinzip der Einheitlichkeit.
5. Prinzip der Staatlichkeit.

Die Einheit von Bildung und Erziehung

In der DDR waren die Bildung und Erziehung verschmolzen zu einem einheitlichen System. Das zeigte sich u.a. in folgendem:
a) Verbindung von Schule und Leben, von Unterricht und produktiver Arbeit: Erziehung und Bildung sind „unlöslich mit dem Kampf der Werktätigen gegen die Ausbeuter (zu) verknüpfen“, das heißt, „an alle Aufgaben des Lernens (ist) so heranzugehen, daß die Jugend tagaus, tagein in jedem beliebigen Dorf, in jeder beliebigen Stadt die eine oder andere Aufgabe der gemeinsamen Arbeit – und sei es die geringste, sei es die einfachste – praktisch löst“ [3], und zwar gemeinsam mit den Arbeitern und Bauern. Diese grundsätzliche Forderung Lenins auf dem III. Gesamtrussischen Kongreß des Komsomol 1920 ist weitgehend identisch mit der Forderung, die Schule mit dem sozialistischen Leben zu verbinden.
b) Wissenschaftlichkeit und wissenschaftliche Weltanschauung: Die Verwirklichung dieses Erziehungsgrundsatzes erfordert vom Pädagogen vor allem ein hohes politisches und fachliches Wissen, pädagogisches Können, Parteilichkeit und Prinzipienfestigkeit. Da die Lehre des Marxismus-Leninismus selbst das Ergebnis der wissenschaftlichen Entwicklung ist, kann man nur dann Kommunist* werden, wenn man „sein Gedächtnis um alle Schätze bereichert, die von der Menschheit gehoben sind … wir müssen das Gedächtnis jedes Lernenden durch die Kenntnis der grundlegenden Tatsachen entwickeln und vervollkommnen …“ (Lenin). Diese Kenntnisse sollen sich die Heranwachsenden kritisch aneignen, wobei der moderne Stand der Wissenschaftsentwicklung zu beachten ist.
c) Einheitlichkeit von Kollektiv- und Persönlichkeitsentwicklung: Da das Kollektiv mit seinen vielfältigen zwischenmenschlichen Beziehungen die optimale Bedingung für die Entwicklung der Persönlichkeit darstellt, ist es erstes wichtiges Teilziel, dann wichtiges Mittel der sozialistischen Erziehung. Die Erziehung im und durch das Kollektiv ist entscheidender Grundsatz, weil nur bei seiner Beachtung von Anfang an Ordnung, Disziplin, Zielstrebigkeit, Organisiertheit und Kameradschaftlichkeit möglich sind. Im Grunde geht es hier um die Möglichkeiten des Heranwachsenden, im Prozeß des Änderns der Umstände sich selbst zu verändern, das heißt zu erziehen.
d) Hohe Achtung der Persönlichkeit und höchste Anforderungen an sie: Diese „Formel“ der sozialistischen Gesellschaft besagt, daß hohe Forderungen an jeden einzelnen auch die „Achtung vor seinen Kräften und Möglichkeiten zum Ausdruck“ bringen. Umgekehrt zeigen sich in der Achtung zugleich die Forderungen an den Menschen als höchstes Lebewesen, an den Mitgestalter der neuen Gesellschaft (Makarenko). Die Beachtung dieses Grundsatzes bestimmt maßgeblich das Verhältnis der Pädagogen (Lehrer, Eltern usw.) zu den Heranwachsenden.

Schulpflicht und Schulgeldfreiheit

In der DDR gab es für alle Kinder vom beginnenden 7.Lebensjahr eine Schulpflicht. Sie dauerte 10 Jahre und wurde durch den Besuch der zehnklassigen allgemeinbildenden polytechnischen Oberschule (POS) erfüllt. Es bestand eine generelle Schulgeldfreiheit. Außerdem wurden Lehrmittelfreiheit, Erziehungsbeihilfen sowie Stipendien gewährt. Lehrlinge erhielten ein nicht-zurückzahlbares Lehrlingsentgelt. Auch das Stipendium oder Leistungsstipendium mußten nicht zurückgezahlt werden. Nach erfolgreichem Abschluß der 8.Klasse war bei entsprechenden schulischen Leistungen der Besuch einer Erweiterten Oberschule (EOS) bis zur 12.Klasse möglich. Diese Schulausbildung schloß mit dem Abitur ab, was die Zugangsvoraussetzung für ein Hochschulstudium war.

Proportionen der Bildungsbereiche und Stundentafel

In der sozialistischen Schule soll sich der Schüler die Grundlagen der Wissenschaften und der Kultur in ihrer ganzen Breite aneignen, um seine Persönlichkeit allseitig zu entwickeln. Geistige und körperliche Arbeit, politische, sportliche und kulturell-ästhetische Tätigkeiten werden in ihren Proportionen abgesteckt, soweit sie im Unterricht zu verwirklichen sind. Doch immer sind sie in ihrer engen Verflechtung mit außer-unterrichtlichen Aktivitäten, mit Spiel und Freizeitgestaltung zu sehen. Die Stundentafel legt die gesamte Stundenzahl pro Woche auf allen Klassenstufen und für alle Fächer fest. Ausgehend vom Erziehungs- und Bildungsziel, hat jeder Lehrer nicht nur den konkreten Entwicklungsstand der Klasse und jedes einzelnen Schülers, den zu vermittelnden Stoff und seine eigenen Fähigkeiten zu beachten, wenn er seinen Unterricht plant und durchführt, sondern auch die zur Verfügung stehende Zeit. Sie wird durch die Stundentafel generell und für jede Stoffeinheit im Lehrplan des Faches festgelegt, der die Stundenzahl beachten muß. (Lediglich für Klassen mit verstärktem Unterricht in modernen Sprachen und in alten Sprachen gilt als Besonderheit die Wahlmöglichkeit zwischen Biologie und Chemie und für die Klassen mit verstärktem Unterricht in alten Sprachen der Wegfall der wissenschaftlich-praktischen Arbeit, um die notwendige Stundenerhöhung für Fremdsprachen zu ermöglichen. Dafür kommen drei- bzw. zweiwöchige Produktionseinsätze der Klassen 11 und 12 in sozialistischen Betrieben.)
Tabelle
Stundentafel für alle polytechnischen Oberschulen in der DDR (zum Lesen bitte anklicken!)

Berufsbildung

Das sozialistische Bildungsgesetz sicherte jedem Jugendlichen das Recht auf Berufsbildung zu (so wie auch jeder Bürger der DDR das Recht auf einen Arbeitsplatz besaß). Und die Verfassung der DDR formulierte auch die Pflicht dazu. Ebenso war die Aus- und Weiterbildung der Werktätigen und die Förderung der Frauen und Mädchen gesetzlich geregelt und war generell kostenfrei.

Quellen und Zitate:
Werner Naumann, Einführung in die Pädagogik, Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin, 1977, S.98-113
Kleine Enzyklopädie Das Kind, VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1978, S.200-215
[1] Kurt Tucholsky, Gesammelte Werke in zehn Bänden. Rowohlt Verlag, Hamburg, 1975, Bd.10, S.110.
[2] Clara Zetkin, Zur kommunistischen Schulpolitik, Rede im Reichstag Januar 1922, in: Clara Zetkin, Ausg.Reden und Schriften, Dietz Verlag Berlin, 1960, Bd.II, S.344.
[3] W.I. Lenin, Die Aufgaben der Jugendverbände, in: W.I. Lenin, Ausg.Werke in sechs Bänden, Bd.V, S.698.

* Kommunist: Warum soll einer eigentlich Kommunist werden, wenn er das nicht will. In der DDR wurde niemand gezwungen, Kommunist zu werden. Es gab jegliche Art von Anschauungen und Ansichten. Aber es gab auch eine auf wissenschaftlichen Grundsätzen beruhende Erziehung, und die orientierte sich am dialektischen und historischen Materialismus, weil dieser (immer noch) die fortschrittlichste Weltanschauung unserer Zeit ist. Wie wir (auch in der DDR) mit Andersdenkenden umgegangen sind, ist hier nachzulesen.
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Nachtrag:
In der DDR waren sehr viele Schulen neu errichtet worden. Heute dagegen werden in Ostdeutschland fast alle diese Schulen, sowie ganze Wohnsiedlungen von Neubauten aus den 1980er Jahren zerstört und dem Erdboden gleichgemacht. Der Grund dafür ist die kapitalistische Entwicklung, der Wegzug der Familien aus den entindustrialisierten östlichen Bundesländern und der allgemeine Geburtenrückgang in der BRD. Schließlich, der Markt bestimmt den Preis: Je weniger Wohnungen es gibt, desto höher steigt der Mietpreis. Und äußerst kriminell ist auch das, was heute auf ideologischem Gebiet in der BRD geschieht: Die DDR wird gleichgesetzt mit dem faschistischen System – Hitler gleich Stalin. Das trägt zur Verharmlosung des faschistischen Terrors bei. Was dabei herauskommt, sieht an den endlosen und wirkungslosen Scheingefechten gegen die Neonaziszene in der BRD: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch…“

Siehe auch:
Welches ist das beste Bildungssystem der Welt?
Das Volksbildungssystem der DDR
Schulbücher in der BRD und der DDR
Das Land der Dichter und Denker???
Der sowjetische Pädagoge Wassili Suchomlinski

16 Gedanken zu “Das einheitliche sozialistische Bildungssystem der DDR

  1. Ich habe beide Schulsysteme kennengelernt und kann daher gut vergleichen.
    An meine POS-Zeit denke ich gern zurück. Irgendwie fand ich diese recht entspannt. Ich hatte Freude am Lernen, sicher hat es mich auch motiviert, gute Noten zu bekommen, Leistungsdruck (wie heute) habe ich nicht empfunden. Die Schule war für mich recht locker. Auch leistungsschwachen Schülern hat man versucht zu helfen, dass sie das Klassenziel erreichen, während heute ja doch jeder zusieht, wie er selbst am besten durch die Schule und durchs Leben kommt. Jeder ist sich selbst der Nächste. Friss oder stirb. Trauriges Resultat sind dann solche Amokläufe wie in Erfurt.
    Dennoch war für mich in unserem DDR-Schulsystem auch nicht alles EiaPopeia Eitelsonnenschein. Manchmal habe ich den Eindruck, dass meine Mutter in ihrer Dorfschule mehr gelernt hat, als ich später in meiner Neubauschule. Zumindest ist bei ihr mehr Wissen hängengeblieben als bei mir.
    Sicher ist vieles auch vom Lehrer abhängig und ich hatte vielleicht das Pech, nicht die besten erwischt zu haben. Beispielsweise hatte ich in der 5. Klasse eine gute Russischlehrerin und war voll motiviert, die Sprache zu lernen. Dann bekam ich eine Lehrerin, die sich bei uns nicht durchsetzen konnte. Daher habe ich bei ihr auch nichts mehr gelernt und ich frage mich heute noch, wofür ich meine guten Noten in dem Fach erhalten habe. Soweit ich mich erinnern kann, haben wir nur irgendwelche Texte übersetzt und vielleicht mal einen Dialog etwas verändert und vorgetragen, aber wir sind nie dazu angehalten worden, uns frei in russischer Sprache zu äußern. Aber nur so kann man Russisch erlernen, indem man gezwungen ist, es auch anzuwenden.
    Darauf wurde dann am Gymnasium großer Wert gelegt.
    Es war schon ein Qualitätssprung für mich von der 10. Klasse (POS) zur 11./12. Klasse (Gymnasium), wenn man bis zur 10. Klasse das Meiste doch vorgekaut bekam und das Tafelbild nur abschreiben musste. In der 11. Klasse hielt uns die Geschichtslehrerin die ganze Stunde einen Vortrag und man musste selbst das Wesentliche erfassen und notieren. Nicht einfach, wenn man das vorher noch nie gemacht hat.
    Ich denke, dass da eine vierjährige Abizeit doch günstiger war als nur zwei Jahre, um sich auf die höheren Anforderungen einzustellen. Zumal man sich mit dem Zeugnis der 11. und 12. Klasse schon bewerben musste.

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  2. Danke, Mimi, für den ausführlichen Kommentar. Sicher war auch in der DDR-Schule nicht alles so optimal. Und es hängt heute noch viel mehr vom Lehrer bzw. vom Schulleiter ab. Denn jede Schule hat ein anderes Konzept, sogar die Klassen unterscheiden sich. Die Schulbücher sind oft fehlerhaft und methodisch unsinnig. Und es wird überall experimentiert. Die Schüler sollten aber anstatt vieler nutzloser Fächer wie Religion und Ethik doch wenigstens Lesen, Schreiben und ein bißchen Rechnen lernen. Oder?

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    1. Hallo Sascha,

      Was ist nun besser – ein gegliedertes Schulsystem oder eine Gesamtschule? Darüber habe ich mir schon viele Gedanken gemacht.
      Mit meinem Beitrag wollte ich zum Ausdruck bringen, dass ich die Gesamtschule (damals POS) schon nicht verkehrt fand. Aber es ist eine Herausforderung für den Lehrer, alle so zu fördern, dass sich die einen nicht über- und die anderen nicht unterfordert fühlen. Wie gesagt, die Anforderungen auf dem Gymnasium waren doch anders als in der POS und vielleicht wäre eine Teilung ab der 8. Klasse besser gewesen.
      Die POS hat davon profitiert, dass nicht nur der letzte Rest sich dort versammelt hat, wie heute in den Hauptschulen.
      In unserer Klasse damals war das Leistungsverhältnis relativ ausgewogen. Wir hatten eine leistungsstarke Spitze, die die anderen Schüler mitzog, das gesamte Niveau anhob und den Unterricht einfach durch interessante Fragen auch bereicherte.
      Vor einiger Zeit hatte ich mal die Möglichkeit, in einer Hauptschulklasse zu hospitieren. Auch wenn sie gegen alle Klischees sehr diszipliniert war, so war ich doch über das Leistungsniveau sehr erschrocken. Einzelne leistungsschwache Schüler konnten ja damals noch irgendwie durchgeschleift werden und hatten ja einen Anreiz zum Lernen, um einfach mitzuhalten. Aber wenn nur noch ein Häufchen leistungsschwacher Schüler übrigbleibt, ist es schwer, dort ein Lernniveau zu schaffen. Es fehlt einfach eine Spitze, die die anderen mitzieht.
      Und sehr entmutigend sind auch die Zukunftschancen für Hauptschulabgänger. Wofür soll ich mir den „Arsch aufreißen“, wenn ich dann ja eh kaum eine Lehrstelle finde?
      Soziale Probleme werden vor allem von diesen Schülern in die Schule getragen und ich kann verstehen, dass Eltern sich für ihre Kinder eine Schule (Gymnasium) wünschen, wo sie weniger mit Kriminalität belastet werden, viel lernen und mit diesem Abschluss gute Berufs- und Studienmöglichkeiten haben.

      Was den Fächerkanon betrifft, so bin ich auch Deiner Meinung, dass man auf Religion und Ethik in der Schule verzichten kann. Einen Überblick über die einzelnen Religionen und über wichtige Philosophen halte ich schon für nützlich. Das gehört einfach zur Allgemeinbildung.

      Ansonsten wäre mehr Zentralisierung im Schulsystem schon angebracht, das fängt schon mit einem einheitlichen Abitur an, so dass man die Abschlüsse auch besser vergleichen kann. Ich fand es ungerecht, dass einige Bundesländer sich herausnahmen, die Abiturzeugnisse anderer Bundesländer herabzuwerten, weil sie der Meinung waren, dort wäre das Abitur nicht so viel wert.

      Sowieso finde ich, ist dies heute ein Gefeilsche um die Abipunkte. Während wir noch ein Vollabitur abgelegt haben, d.h. alle Fächer hatten, werden heute nur noch die Fächer belegt, die einem selbst die meisten Punkte bringen. Da wählen manche z.B. Chemie ab und stellen dann fest, dass sie das Fach für das Studium brauchen.

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  3. Ich meine, dass alles Vergleichen des/der Schulsysteme/Schularten der BRD mit dem der DDR so völlig abstrakt und scheinbar „Klassen übergreifend“ von Anfang an nur Humbug, typisch bürgerliches Geseiere sein kann.
    Diese Aussage gilt ebenso für alle abstrakten Vergleiche darüber, ob nun Sozialismus/Kommunismus oder Kapitalismus „besser“ seien.(Besser für wen?)
    Die Frage muss doch immer ganz klar und konkret gleich zu Beginn lauten, wer, welche Klasse dem „Volke“ mit welchen Interessen, Zielen und Inhalten Bildung zukommen lässt.
    Das zersplitterte Schulsystem der Westzonen und der anschließenden BRD war die gerade niemals unterbrochene Fortsetzung des alten ebenfalls zersplitterten bürgerlichen Schulwesens aus den alten deutschen Staaten und folgenden Kaiserreiches des 19.Jahrhundert, und das trotz anders lauternder Beschlüsse des Alliierten Kontrollrates zwecks Aufbaus eines neuen demokratischen Schulwesens in ganz Deutschland.
    Das deutsche Bürgertum, welche sich nach 1945 bekanntlich zitternd und ängstlich hinter den Bajonetten der westlichen Besatzer versteckte, hatte ganz selbstverständlich auch unter diesen Umständen das größte Interesse, die alten Verhältnisse im Schulwesen so zu belassen wie sie seit eh und je waren.
    Da sich nun gleich nach dem Kriege das militärisch geschlagene deutsche Bürgertum mit allen seinen politischen und administrativen Lakaien zu den bravesten Vasallen und Speichelleckern des bald US-Westens mauserten, hatten auch die neuen westlichen Herren ihrer Westzonen und späteren BRD-Protektorates nichts mehr gegen das althergebrachte reaktionäre bürgerliche deutsche Schulwesen einzuwenden, konnte daher alles „im Westen“ wie gehabt weitergehen.
    Verdummung, geistige Versklavung der einfachen, unteren Volksmassen, der Besitzlosen, Lohnknechte, welche Bourgeoisie welchen Landes, welcher Sprache und Kultur könnte dem erstlich widerstehen?
    Darin sind sie sich doch alle einig, weltweit.
    Dagegen die SBZ, die DDR, wer hatte hatte dort alsbald wirklich das Sagen?
    Eine sozialistischen Besatzungsmacht zusammenarbeitend mit Kommunisten, anständigen Sozialdemokraten, wirklich fortschrittlichen bürgerlichen Kräften und natürlich auch mit ganz gewöhnlichen Arbeitern und Bauern, wissenschaftlich tätigen Werktätigen, fortschrittlichen Künstlern etc… bzw. wie der „EDE“ mal sagte, die „Besten“ der deutschen Nation.
    Dass diese „Besten“ ein ganz anderes Schulwesen schufen, ein neues, demokratisches Schulwesen, ein Schulwesen für das ganze Volk, welches alle Kinder und Jugendlichen nun wirklich demokratisch so gleich wie möglich behandelte, das kann man im Grunde schon als völlig logisch ansehen, auch wenn es auch in der SBZ und späteren DDR erst allmählich geschaffen werden konnte, peu á peu…
    Es wird und muss auch Mängel, Defizite gegeben haben, nicht zuletzt auch auf Grund allgemeiner wirtschaftlicher Mängel, so wie es sie aus diesen Gründen auch in vielen anderen Bereichen gab, ob Wohnungswesen, Infrastruktur, fehlende Devisen für mehr touristische Reisen in die kapitalistischen Länder etc.
    Der entscheidende Unterscheid war und ist aber, in welchen Händen sich die Macht im Staate befindet, welche Macht folglich auch das Schulwesen einrichtet, betreut und fortentwickelt.
    Für das ausbeutende parasitäre, oft auch gegeneinander konkurrierende Besitzbürgertum ist ganz selbstverständlich ein zersplittertes als auch teilweise höchst elitäres Schulwesen genau das Richtige, Passende, wir finden es in den vielfältigsten Ausprägungen in allen kapitalistischen Ländern: Eliteschulen, Elite-Unis, Abstufungen und Rankings aller Art, klangvolle Namen ohne Ende.
    Dagegen braucht eben das von der Ausbeutung und materieller als auch allmählich geistiger Sklaverei befreite, in der großen Masse einfache werktätige Volk ein höchst demokratisches Schulwesen, weil nur dies auf längere Sicht die neuen von Ausbeutung befreiten Verhältnisse zu sichern vermag.

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  4. Liebe „Mimi“,
    ich glaub‘ man braucht nicht lange darüber zu rätseln, welches Schulsystem wohl das bessre ist. Clara Zetkin hat es ganz schnörkellos gesagt. Sie erkannte richtig, daß „eine durchgreifende, grundlegende Schulreform … nicht vor der Eroberung der politischen Macht durch das Proletariat“ möglich ist, sondern vielmehr „eine ihrer wichtigsten und wertvollsten Früchte“ sein wird. Und wenn man sich Lenins Rede an die Jugendverbände durchliest, versteht man, welche wertvolle Erziehung dahintersteht. Man braucht nur Makarenko oder Kalinin zu lesen und sich Pädagogen wie Suchomlinski anzusehen, dann weiß man, was damit gemeint ist. Das wird es im Kapitalismus niemals geben. Die ganze Geschichte der Erziehung beweist es: Es ist ein wissenschaftliches Weltbild, und ergo eine wissenschaftliche (humanistische) Pädagogik, die die wertvollsten Eigenschaften eines Menschen hervorholt und echte Persönlichkeiten erzieht und prägt – und nicht wie im Kapitalismus, Lakaien, „Cleverles“ und andere Schlitzohren, deren „Vorzug“ nur darin besteht, daß sie wissen, wie sie andere am besten austricksen, ausbeuten und übervorteilen können. Ob das im Sozialismus natürlich immwer gelingt, hängt auch von vielen anderen Einflüssen ab. In einem kleinbürgerlichen Haushalt wachsen eben auch Kleinbürger heran. Und Karrieristen bringen meist auch kleine Egoisten hervor. Du weißt selber, daß LERNEN auch mit TUN zu tun hat, und daß beim „Vortrag anhören“ oft nicht viel hängen bleibt.

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  5. Hallo sascha, deinem obigen ergänzenden Beitrag kann ich voll zustimmen.
    Ich möchte dazu abschließend nur noch bemerken, dass gerade diese gegliederten bürgerlichen Schulsysteme in allen kapitalistischen Ländern sich auch immer wieder als äußerst effizient darin erwiesen haben, auch aus dem Proletariat, dem unteren Kleinbürgertum und anderen „niederen“ Volksschichten besonders gelehrige willfähige und treue Lakaien, Diener, Büttel und sonstige Schergen für die herrschenden Eliten, die Bourgeoisie heranzuzüchten.
    Hierzu werfe man nur einen Blick auf die „Bildungs-Karrieren“, „Bildungs-Erfolge“ vieler führender deutscher und europäischer Sozialdemokraten und „Sozialisten“, zahllosen mit diesen meist engstens verbandelten staatstragenden, ebenso eifrig den Kapitalismus verteidigenden höheren Gewerkschaftsbonzen.
    Auch darüber täte sicherlich mal wieder ein neues „Braunbuch“, etwa wie anno 1965 in der DDR in anderem Zusammenhang herausgebracht, ganz gut, viel Aufklärung bringen.
    Wäre ich ein Mitglied der herrschenden bürgerlichen Eliten oder „erfolgreicher“ Zögling dieses „gegliederten“ bürgerlichen Schul(un)wesens, auch ich würde es mit zähnen und Klauen bis an mein Lebensende verteidigen, rechtfertigen, beschönigen.
    Man muss ganz klar dessen Klassencharakter erkennen.
    Es gibt allerdings auch im heutigen Deutschland sehr erfolgreiche Gesamtschulen, in denen Schüler mit unterschichtlichsten Anlagen und Fähigkeiten sehr gut höchst individuell gefördert werden, aber eben nur als Ausnahmen, Experimente, warum nur auf winzigster lokaler Flamme, dürfte uns doch klar sein.
    Man darf daher diese Dikussion niemals abstrakt-„gymnasial“ nach dem These-Anti-These-Synthese Prinzip führen.
    Begibt man sich erst mal auf dieses sophistische Glatteis, kommt man gar nicht mehr umhin, ganz selbstverständlich auch Hauptschulen und Gymnasien eine gewisse Menge „Plus-Punkte“ zuzuschanzen, verwandelt man die ganze Angelegenheit aus einem tatsächlichen, d.h. objektiven Interessenskonflikt bzw. objektiven Klassengegensatz in eine reine „Meinungsverschiedenheit“, beinahe ähnlich den „Meinungsverschiedenheiten“ der mittelalterlichen Theologen darüber, wie viele Engel auf einer Nadelspitze Platz nehmen könnten, kurzum: bloßes Geschwätz.
    Auch dies natürlich für die herrschenden Eliten äußerst praktisch und förderlich, bester Meinungs-Nebel!

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  6. Diese Bürgerlichen bevorzugen doch lieber Adorno/Horkheimer, Foucault, Amery, Sartre, Heidegger, Herbert Marcuse(USA) Erich Fromm(Deutschland, USA), Habermas, Slotterdijk und wie sie noch alle heißen mögen, alle diese philosophischen, soziologischen und politischen Nebelwerfer.
    „Kritik“ als nette philosophische und politische Unterhaltung, insbesondere des Bildungsbürgertums.
    Für den „Pöbel“ langt natürlich seit eh und je der Gossen-Goethe von BILD, The SUN(GB) etc…,das TV.

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  7. Zu Mimi, Zitat:“Aber es ist eine Herausforderung für den Lehrer, alle so zu fördern, dass sich die einen nicht über- und die anderen nicht unterfordert fühlen.“….Also, es war ja so das dem lernschwächeren Schüler vom Klassenkollektiv (so hieß das damals) nachmittags eben geholfen wurde, der Stoff noch einmal durchgenommen wurde, ganz locker, ohne Lehrer, von anderen Schülern eben.
    Bildung war für alle gleich. Also eine einheitliche Schule mit einheitlichen Lernstoff. Es gab damals auch mehr Schulen (heute sind ja viele abgerissen usw.), auch waren diese zumeist leicht erreichbar, man musste nicht stundenlang fahren um zu einer Schule zu gelangen (ok, wenn man vom Dorf kam sah es anders aus), bei uns war der Weg im allgemeinen immer 10 bis 15 Minuten zu Fuß.
    Zum Bildungssystem POS, ich hatte das schon einmal geschrieben, bei einem Lehrgang in der jetzigen BRD sollten wir so ein Zettel ausfüllen und ankreuzen welche Art des Schulsystems man besuchte. POS stand nicht drauf nur die verschiedenen Arten des BRD Schul- systems. Also beim Lehrgangschef nachgefragt, und der sagte und bestätigte, das die DDR Schule, die POS, ein viel größeren Anspruch, ein viel besseres, umfangreicheres Schulsystem hatte und aus diesem Grund allein sollten wir schon POS hinschreiben!
    Eine bestätigung des DDR Schulsystems!

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    1. Ja, Andy, das kann ich nur bestätigen. Wir hatten ein absolut beispielhaftes Schulsystem (gegenüber den Klippschulbedingungen der BRD). Für die Lehrer war es allenfalls eine „Herausforderung“, den Unterricht interessant zu gestalten. Aber dafür gab es einen von A-Z methodisch gut aufgebauten Fachunterricht, Schulbücher, Lehrmittel und Unterrichtshilfen, die sogar heute heimlich noch verwendet werden, weil das empfohlene Material für die Lehrer z.T. wertlos ist. Klar, es gab auch Lehrer, die wir nicht leiden konnten, die sich keine Mühe gegeben haben oder die nicht richtig erklären konnten. Aber – wie Harry schon sagt – die sozialistische Schule ist mit dem heutigen „System“ nicht vergleichbar.

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      1. Nachtrag: Zum Thema gut aufgebauten Lehrbücher. Das selbe trifft ja auch für die Lehre nach der Schule zu. Ich erinnere mich an unseren Berufsschullehrer (Ausbildung zum Baufacharbeiter). Er war ein Klasse Lehrer, ein feiner Kerl, und kein Lügner, um das mal vorweg zunehmen. Es ging da um unser Bau-Schulbuch, er erzählte das diese Buch so „Top“ war, das dieses sogar in der BRD sehr gefragt war…(so wie viele andere Artikel), leider erinnere ich mich nicht mehr an den genauen Wortlaut.
        Wir konnten also stolz darauf sein, diese Buch zu besitzen, da es eben auch in der damaligen BRD anerkannt und sehr gefragt war! Soetwas hatten die wohl in dieser Form dort nicht.
        Ich denke mal, für die Normalen Schulbücher der DDR wird das selbe zutreffen.

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  8. Zu den Resultaten der deutsch-bildungsbürgerlichen heiligen „Bildung“ an einem „humanistischen Gymnasium“ zur allgemeinen und hoffentlich auch ein wenig erheiternden Erkenntnis folgendes Zitat aus dem Blog eines ehemaligen Bildungsbürger-Linken:

    „Nun knickt die CDU bei der Gleichstellung der Homosexuellen ein – das ist die Abschaffung der Familie. Was soll noch das “C” im Namen? An dieser Partei ist nichts mehr christlich. Es ist die Machtmaschine einer scheinverheirateten, kinderlosen, atheistischen Ossi-Tussi.“

    Einfach köstlich! 🙂

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  9. Stimmt Andy, und vom Preis her extrem billig. Schulpreis für das Geschichtsbuch 10.Klasse: 3,20 Mark. Das Physikbuch 8.Klasse: 1,80 Mark. Was drin stand, war alles andere als Kinderkram! Es war Wissenschaft – einfach und verständlich erklärt. Die Schüler und Lehrlinge waren folglich auch gebildete und selbstbewußte Persönlichkeiten.

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  10. Wir hatten vom Harry ????-Verlag Frankfurt ein Praktikumsbuch für den Chemiekurs, das war derartig schlecht gebunden, dass nach dem zweiten Aufschlagen die ersten Seiten herausfielen. Made in GDR, sehr preiswert.
    Ebenso wenig gut das Handbuch für Chirurgie, Band V, der die Urologie umfasste. Wenigstens war es ordentlich gebunden, die Seiten blieben drin. Nur die Papierqualität war traurig. In beiden Büchern war der geistige Wert ungleich höher als der materielle.
    Die Herren Marx, Stalin u.a. sind von der Geschichte überholt, überrundet. Der Herr Putin wird die Weltmacht Sovietunion auch nicht mehr herstellen können. Das System ist zu verlogen und korrupt und skrupellos.
    Das hochgelobte Schulsystem der SBZ später DDR war ein Aufguß des finnischen Systems. Das war auch das einzig Gute daran. Die Leistungen, die dabei herauskamen waren dürftig. In meiner Umgebung in FFO hat fast jeder studiert, manchmal hat man den Eindruck, sie wissen noch nicht mal wie sich ihr Studienfach schreibt.
    Die Aussage, es habe in der DDR keine Analphabeten gegeben ist so zu bewerten wie die Aussage in muslimischen Staaten gäbe es keine Homosexuellen.
    Die Gesamtschule in NRW zeitigt eindeutig schlechtere Ergebnisse, als im gegliederten Schulsystem. Ebenso in Brandenburg, MV und Berlin. Siehe Pisastudien. Es wiederholt sich Jahr um Jahr das schlechte Abschneiden dieser Länder.
    Drum reanimiert den Sozialismus, damit die Schüler wieder zur Schulpflicht gezwungen werden können.
    Guten Tag, aufwachen!

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  11. Mit Verlaub – da steht einfach soviel Verleumderisches im Kommentar, was nicht stimmt. Ich erspare es mir deshalb, darauf zu antworten. Dummheit ist schwer zu verstehen, aber man kann sie verzeihen. Niedertracht kann man verstehen, aber es wäre dumm, sie zu verzeihen! Deshalb werde ich diesen Kommentar zu gegebener Zeit wieder löschen.

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