Lehrbuch der Politischen Ökonomie (1955)

Politische ÖkonomieDieses Buch – das berühmte «Stalinlehrbuch» der politischen Ökonomie, gibt ein hervorragendes Bild des sozialistischen Aufbaus in der UdSSR und beschreibt die Arbeitsprinzipien Stalins. Unbestritten enthält dieses Lehrbuch die «Quintessenz des sowjetischen Wirtschaftsgedankens der Jahre 1930 bis Anfang 1950».

Die Vorbereitungen zur Herausgabe dieses Buches nahm etwa 18 Jahre in Anspruch. Dutzende sowjetischer Wirtschaftswissenschaftlert nahmen unmittelbar daran teil, und Hunderte erörterten den Entwurf dieses Lehrbuches. Die hervorragende Arbeit Stalins «Ökonomische Probleme des Sozialismus in der UdSSR»* wurde 1952 in Form von Bemerkungen zum Projekt dieses Lehrbuches veröffentlicht. Das Buch erschien anderthalb Jahre nach dem Tode Stalins und widerspiegelte schon zu jener Zeit die geplante Absage der neuen sowjetischen Führung an das Erbe Stalins. Doch die Ideen, und sogar die Worte J.W.Stalins sind darin noch vollkommen klar zu erkennen. Unter Chruschtschow wurde dieses Buch aus den Bibliotheken entfernt, später verschwiegen, und die Jugend wußte einfach nichts von seiner Existenz. Danach begann die „Perestrojka“…

Es ist nicht wenig Zeit vergangen, und jene Generationen, die nicht unter Stalin lebten und sich kaum an die UdSSR erinnern, werden immer öfter an die Erfahrungen derjenigen anknüpfen, die als erste in der Geschichte eine sozialistische Gesellschaft aufbauten.

Lesen Sie dieses Buch. Sie werden daraus lernen!

Erschienen im Dietz Verlag Berlin, 1955. (720 Seiten)

Original: Политическая Экономиея. Учебник. (1954) – russ.  (pdf-Datei)
Engl. Ausgabe: POLITICAL ECONOMY, A Textbook issued by the Economics Institute of the Academy of Sciences of the U.S.S.R. (pdf-Datei) – 1957, Lawrence & Wishart, London.
Siehe: https://www.marxists.org/subject/economy/authors/pe/index.htm

siehe auch: И.В.Сталин: «Экономические Проблемы Социализма в СССР» (Moskau,1952 /russ.)
Im Internet: Stalin, Werke, Band 15,  oder hier:  Stalin, Werke Bd.15 (engl.Text hier).

Übrigens:
Wer sich – abgesehen von fehlerhaften Übersetzungen und Schreibweisen – wie z.B. William Bland in seinen Kommentaren zur Politischen Ökonomie auf Zitate von Antikommunisten wie Wolkogonow, Conquest und Dunmore stützt und diese als ‚glaubwürdig‘ und ‚objektiv‘ in seine pseudo-marxistischen Ergüsse einarbeitet, der kann apriori nur als Dummkopf oder ebenfalls als antikommunistischer Fälscher eingeordnet werden. So sind alle diese Unterstellungen und Behauptungen über eine angebliche Stalinsche ‚Kommandowirtschaft‘, über Verschwörungen, Entlassungen und Rehabilitierungen, über ‚in Ungnade gefallene Wissenschaftler‘ und eigenwillige ‚Gruppierungen‘ innerhalb des Politbüros und der KPdSU mit größter Skepsis anzusehen und größtensteils als Fälschungen zu betrachten. Wie Genosse Prof. W.Iljuchin bewies, wurden nicht erst zu Zeiten Gorbatschows und Jelzins systematisch im sowjetisch-russischen Staatsarchiv Dokumentenfälscher eingesetzt, die mit gefälschen Schreibmaschinen, Formularen, Stempeln und Unterschriften seitenweise Einfügungen in Archivdokumente vornahmen oder Dokumente entwendeten, um Verleumdungen und Verunsicherung über die Politik der KPdSU beim Aufbau des Sozialismus und insbesondere über die Person Stalins zu verbreiten. Dieser Betrug wird nicht gelingen!

Siehe:
Die Fälscher im russischen Staatsarchiv
Am 19. März 2011 wurde Professor Iljuchin ermordet
Der politische Mord im Auftrag der Bourgeoisie

 

3 Gedanken zu “Lehrbuch der Politischen Ökonomie (1955)

  1. Danke für den Beitrag.

    Dieses Buch gibt es auch auf Deutsch im Internet:

    http://politische-oekonomie.org/

    Einige Kapitel wurden durch andere neue Kapitel ersetzt. Näheres siehe bitte im Nachwort der Neuausgabe nach.

    Lenin: „Die Arbeitsproduktivität ist in letzter Instanz das Allerwichtigste, das Ausschlaggebende für den Sieg der neuen Gesellschaftsordung.“

    Nur wenn die (zukünftige) sozialistische Wirtschaft stärker ist als die kapitalistische, wird der Sozialismus siegen. Dafür muss man sich mit der politischen Ökonomie auskennen.

    Neben Mauer und Stasi wird die „Mangelwirtschaft“ der DDR als Beweis für die Unterlegenheit des Sozialismus von den Herrschenden ins Feld geführt. Das Gegenteil muss von uns bewiesen werden!

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  2. Danke, prawda1, ich weiß. Ich habe die Texte aber noch nicht verglichen. Die Aussage Lenins ist natürlich richtig. Man muß allerdings beachten, daß die Abweichungen vom Marxismus-Leninismus (nach der UdSSR auch in der DDR und den anderen soz.Ländern) parallel zu dem sich verscharfenden Klassenkampf auf internationaler Ebene zu gravierenden Problemen geführt haben. Daher die „Mangelwirtschaft“. Thema Mauer und Stasi u.dgl. sind kokoloris…

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  3. An alle Interessierten! Ich habe dieses Buche bei Amazone für 3 EUR plus 3 EUR Porto erworben.
    Und der Inhalt, es lohnt sich wirklich, auch z.B. als Hilfe bei einer selbständigen Kapital-Lektüre.
    Ganz speziell und zu noch besseren Verständnis dazu tät ich auch noch ganz persönlich des Gen. Stalins berühmte „Ökonomische Probleme des Sozialismus in der UDSSR“ empfehlen.
    Zu beziehen etwa über ZVAB, auch recht preiswert.
    Ein nur dünnes Heftchen von gerade 93 Seiten, doch äußerst lehrreich und vor allem höchst brisant und aktuell.
    Denn einige der da besprochenen Fehler der ökonomischen Revisionisten á la Genosse Jaroschenko u.a., vor denen denen Genosse Stalin schon 1952 ausdrücklich warnte und zu was für ökonomischen Verwerfungen sie führen würden, traten später, nachdem man diese Warnungen in den Wind geschlagen hatte, in praktisch allen Fällen ein.
    Der ökonomische Revisionismus wird leider bis heute von vielen Marxisten oder bloß Möchtegern-Marxisten sehr oft unterschätzt.
    Einer der vielen guten und richtigen Gedanken des Genossen Stalin ist z.B., dass auch in der sozialistischen Gesellschaft(1.Phase des Kommunismus) die Produktionsverhältnisse streng beachtet werden, diese auch dort beständig weiterentwickelt werden müssen da sie sonst allmählich auch die Entwicklung der Produktivkräfte im Sozialismus hemmen.
    War es nicht später in den 70er und 80er Jahren in den soz. Ländern auf vielen Gebieten so?
    Auf alle Fälle, sehr lesenwert.
    Der „Massenmörder“ bleibt höchst aktuell! 🙂

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