Korea: Der Westen lügt – wie immer

Wie wir wissen, werden die Menschen in den westlichen Ländern (Eurozone, GB und USA) systematisch belogen und aufgehetzt. Bekanntlich haben auch falsche Übersetzungen daran einen großen Anteil, denn: wer in Europa oder in den USA versteht schon koreanisch oder persisch oder arabisch. Das war mit dem Irak so, wo angeblich Chemiewaffen gelagert sein sollten, mit Libyen und mit dem Iran. Die Kette der Lügen ist schier endlos lang. So unterstellt man der nordkoreanischen Regierung, der KDVR (man sagt ja: dem „Diktator“ oder dem „Machthaber“), sie habe dem „freien Südkorea“ den Krieg erklärt und mit Atomwaffen gedroht, was eine so dicke Lüge ist, daß sie schon fast wieder geglaubt wird. Zuvor haben die USA Tarnkappenbomber nach Südkorea geschickt, gemeinsame Kriegsmanöver abgehalten und ihre Soldaten mobilisiert. Wenn nun das keine Bedrohung ist, was dann? Die Fakten aus dem Hitlerkrieg sind nur allzu gut bekannt. „Am 22. Juni 1941 fielen deutsche Truppen, wortbrüchig und ohne Kriegserklärung, auf der Front vom Nördlichen Eismeer bis zum schwarzen Meer plötzlich in sowjetisches Gebiet ein. Dutzende friedlicher Städte wurden von Fliegern bombardiert. Neben den deutschen Faschisten traten auch Finnland, Rumänien und Ungarn in den Krieg ein. Im Verlaufe der ersten 10 Tage gelang es den Hitlertruppen, Litauen, einen beträchtlichen Teil Lettlands, den Westen Belorußlands und einen Teil der West-Ukraine zu besetzen. Das Sowjetland befand sich in tödlicher Gefahr.“[1] So oder ähnlich würden wohl auch die westlichen Faschisten in den USA und der NATO im Falle von Korea gerne handeln, da ihnen die unabhängige KDVR schon immer als Feindbild diente. Es ist ein Spiel mit dem Feuer! Die Provokateure und erprobten Kriegsverbrecher, sie sitzen im Pentagon und im Weißen Haus…

Korea: Ein unerklärter Krieg.

von Natalia Kowalenko

Der Krieg, den die KDVR Südkorea (angeblich) erklärte, wurde zu einer Folge der falschen Übersetzung von westlichen Nachrichtenagenturen. Im Originaltext einer Erklärung aus Pjöngjang heißt es, daß die Republik im Falle von feindlichen Provokationen entsprechend den Gesetzen der Kriegszeit handeln werde.

Verteidigungsarmee der KVDR
Foto: EPA

Die ruhige Reaktion Seouls zeugt davon, daß der Krieg dennoch nicht erklärt wurde. Dort wurde die Erklärung der Nachbarn sogar nicht als eine neue Drohung, sondern als Fortsetzung einer Reihe von militanten Ausfällen der letzten Zeit aufgenommen. Pjöngjang annullierte Anfang März nach gemeinsamen amerikanisch-südkoreanischen Militärübungen auf der Halbinsel den Waffenstillstand zwischen zwei koreanischen Staaten und verzichtete auf die Nutzung der telefonischen Sonderverbindung mit Seoul. „Die Leitung Nordkoreas warnte, daß sie nicht beabsichtigt die Provokationen der USA und Südkoreas unbeantwortet zu lassen“, sagte der Experte des Zentrums für koreanische Forschungen des Instituts für den Fernen Osten der Russischen Akademie der Wissenschaften Jewgenij Kim:

„Die Nordkoreanischen reagierten sehr schmerzhaft darauf, daß ein US-amerikanischer Bomber B 52, der Kernsprengköpfe tragen kann, schon drei Mal sich dem Raum von Nordkorea, freilich im Himmel Südkoreas näherte, und den Abwurf einer Atombombe imitierte. Für die Amerikaner war das zu wenig, deshalb schickten sie am 28. März aus einem Stützpunkt im Bundesstaat Missouri, der 20.000 Kilometer von Korea entfernt liegt, 2 Bomber vom Typ B 2, die schon je 16 Kernsprengköpfe tragen können. Sie führten auf einem Versuchsgelände in Südkorea einen Übungsbombenangriff durch. Die Vereinigten Staaten von Amerika provozieren offen Nordkorea.“

Die Amerikaner reagierten im Unterschied zu ihren südkoreanischen Partnern auf die Drohungen von Pjöngjang ernst. Die Sprecherin des Pressedienstes des Rates für die nationale Sicherheit der USA Cathleen Heyden unterstrich das besonders. Das nordkoreanische Staatsoberhaupt Kim Jong Un unterzeichnete vor einiger Zeit als Oberster Befehlshaber den Plan der technischen Ausbildung der strategischen Raketentruppen auf die Versetzung eines Schlages auf Militärstützpunkte im kontinentalen Teil der USA, auf der Insel Guam, auf den Hawaii-Inseln und in Südkorea im Falle von Provokationen des Gegners. Inzwischen ist es klar, daß keine Raketen der KDVR imstande sind, die Militärstützpunkte der USA im Pazifik zu erreichen. „Auch Pjöngjang ist kein Selbstmörder, um irgendjemanden zu überfallen“, meint der Experte des Instituts für die politische und militärische Analyse Alexander Chramtschichin:

„Ich glaube nicht, daß Nordkorea ernst vorhat, Krieg zu führen. Aber bei einer solchen Spannung besteht natürlich die Gefahr von zufälligen Schüssen und einer unkontrollierbaren Eskalation des Konfliktes danach. Die Wahrscheinlichkeit eines solchen Ereignisses wird von einer Masse von verschiedenen Faktoren bestimmt und hängt eigentlich von einfachen ausführenden Personen vor Ort, dabei auf beiden Seiten, ab.“

Vor einigen Tagen ereignete sich an der koreanischen Grenze schon ein Zwischenfall, der einen großen Krieg zwischen den Nachbarn vollkommen hervorrufen kann. Einem südkoreanischen Soldaten schien es, daß seitens der KDVR irgend jemand auf das Territorium, das er bewacht, einzudringen versucht. Die Nerven des Soldaten versagten, und er warf in Richtung der KDVR eine Granate. Es stellte sich heraus, daß das ein blinder Alarm war. Glücklicherweise kam niemand ums Leben. Es gab keine weitere Entwicklung dieses Zwischenfalls. Aber die Spannung auf der Halbinsel nimmt zu. [2]

Quellen:
[1] Große Sowjet-Enzyklopädie, Verlag Kultur und Fortschritt Berlin, 1952, Bd.I, S.739.
[2] http://german.ruvr.ru/2013_03_30/Die-Koreanische-Halbinsel-ein-unerklarter-Krieg/

Siehe auch:
Die Hintergründe des Koreakrieges (1950-1953)
Nordkorea im Blickpunkt
Der Militarismus und die Monopole
CathrinKa: Gezielte Desinformation (Blog gelöscht!)
Jack A. Smith: Hinter dem amerikanisch-nordkoreanischen Getöse
RIA nowosti: USA schließen atomaren Erstschlag nicht aus (6.4.2013)
Armistice Agreement Withdrawal: North Korean Belligerence? (engl.)
Braucht Nordkorea Atomwaffen?

Und hier ist ein niederländischer Dokumentarfilm:
Ein Tag in Nordkorea (mit russ. Untertiteln)

16 Gedanken zu “Korea: Der Westen lügt – wie immer

  1. Ich habe es eigentlich nicht anders erwartet, lieber Norbert und Deine gewählte Überschrift ist mehr als nur zutreffend!!! Die entsprechende Berichterstattung in den heimischen Medien sprach und spricht wieder ganze Bände!!!Deine eingangs mitgeteilten Standpunkte teile ich in jeder Hinsicht und danke für den sehr aufklärenden Eintrag!

    Noch einen schönen Ostersonntag und einen herzlichen Gruß!

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  2. Nun, ich stelle mir immer das Geschrei der USA vor, wenn Rußland und China vor der Haustür der USA permanent Manöver abhielten, so wie jährlich die USA mit Südkorea vor der Haustür der DVRK. So auch jetzt die Übungen Key Resolve bis 21. März und Foal Eagle vom 1. März bis 30. April. Ich denke, dann hätten wir den 3. Weltkrieg bereits hinter uns.

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  3. Wer Kriege will, ja sie allein schon auf Grund seiner Klassenlage, seiner Klasseninteressen wollen muss, muss natürlich auch immer lügen.
    Denn schließlich müssen ja den menschlichen Werkzeugen, den braven Untertanen, Steuerzahlern, Söldnern, Schlächtern, Mördern plausible „Gründe“ vor die Nase gesetzt werden, da sich die eigentlichen Herrschenden, die machthabenden und ausbeutenden Eliten, in aller Regel ja viel zu fein dafür sind, sich selbst die Hände schmutzig zu machen.
    Und so begannen und beginnen noch immer alle Kriege herrschender Klassen mit Lügen.
    Die Lügen entspringen also keinesfalls so einfach den Köpfen gewisser „Scharfmacher“, sondern entspringen der Logik von Ausbeutergesellschaften, welche dann in den Köpfen dieser Leute die Form von Lügen annehmen muss, vor allem natürlich zum Zwecke des Betruges der eigenen in aller Regel nicht an Kriegen interessierten Volksmassen, welche für diese Kriege immer mit dem eigenen Leben bezahlen müssen, ob als Steuerzahler oder Leichen.

    Trotzdem einen schönen ruhigen Sonntag!

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  4. Tja, Ohnmachtsgefühle oder Erklärungen: „wir haben das alles ja nicht gewußt“ sind eben keine Entschuldigung, solange den Kriegsbrandstiftern – wie Brecht einst sagte – nicht endlich „die Hände zerschlagen werden“. Denn das Große Karthago führte zwei Kriege… es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.

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  5. Angefangen von übelster Ausbeutung und damit häufig verbundener Armut und gesundheitlicher Schädigung von Proletariern durch die Kapitalisten bis hin zu den immer wieder für die Aufrechterhaltung dieses Systems notwendigen imperialistischen Kriegen in allen Größenordnungen, als einzelne Leute, völlig unorganisiert, können sie dagegen praktisch gar nichts tun, kommt folglich ganz natürlich ein Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit auf.
    Und in genau diesen Zustand sollen die Massen auch gehalten werden.
    Sie müssen keinesfalls Ausbeutung, soziale Existenzangst, gesundheitliche Schädigung oder gar Kriege wollen, es reicht den Herrschenden völlig, wenn die beherrschten Massen dies alles als unabänderlich ansehen.
    Nun wissen wir aus der Geschichte, wie es den herrschenden Ausbeutern immer wieder mit List und Betrug, Verleumdung und rohester Gewalt gelang, Organisationen der Proletarier entweder in reaktionäre, im Grunde konterrevolutionäre Vereine umzufunktionieren (z.B. alle sozialdemokratischen und sozialistischen Parteien, die meisten Gewerkschaften und sogar einst mächtige kommunistische Parteien) oder sie mit Terror zu vernichten, wofür wir aus der Geschichte ebenfalls eine Menge Beispiele kennen.
    Den imperialistischen Kriegshetzern und Kriegstreibern die Macht aus den Händen zu schlagen ist natürlich der „Königsweg“, aber ohne mächtige legale als auch illegale revolutionäre Organisationen?(Also keinerlei besserwisserische „linke“ Sekten!)
    Unorganisiert bleiben eben die „friedlichen Massen“ eine kopflose Hammelherde, bei aller Jammerei und Entrüstung jederzeit zu den Schlachtbänken namens Ausbeutung und Krieg leicht hinführbar.
    Und alle antikommunistische Propaganda und Hetze, Verleumdungen und Halbwahrheiten, dazu der ganze sonstige schmutzige bürgerliche Mediendreck sollen diese kopflose Hammelherde eben zu jeder Zeit für die Herrschenden verfügbar halten.
    Bis jetzt leider noch mit beachtlichen Erfolg.

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  6. Was mir bei dem Bild oben auffällt, das geht anderen bestimmt auch so, da helfen auch die Gräser und Zweige nichts, daß dies nichts mit Tarnung zu tun hat! Ich denke da müssen die Genossen noch etwas daran arbeiten. Solange am Stahlhelm, die Kragenspiegel und Knöpfe so schön blinken sind sie ein gefundenes Fressen für den Feind.

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  7. Wer heute 1.4. aufmerksam medien ließt, muss man nicht mal zwischen den Zeilen groß suchen, stellt klar wer Bedrohter und wer Angreifer in diesem Säbelrasselspiel verkörpert. Wenn da auch noch ausgerechnet plötzlich der Südkorianische Staatschef die US Soldateska um Hilfe bittet, wo doch nur seitens Nordkorea US Aktivitäten abgemahnt wurden?
    Ein seit Jahrzehnten propades Mittel(Balkan, Naher Osten,Nordafrika Zentralafrika,Lateinamerika), wobei man heut sich gar nicht mehr soviel Mühe des Verschleierns macht- der übergroße Teil der Staatsmachten sind fest an US Ketten gefesselt, aufbegehrende Bevölkerungsteile werden zusammen geknüppelt oder als Terroristen angeprangert!!!
    AMERICAN WAY OF LIVE 2013
    sloslite

    Biografie eines Massenmörders, der bis heute geschützt wird
    Donald Henry Rumsfeld
    Nicht nur Verteidigungsminister unter Bush und Stabchef- zuständig für die Vorbereitung der Schläge in Nahost und Leiter des Informationsbüro zu 9/11, welches schon 1/2 Jahr später als gezielte Desinformationszentrale entlarvt wurde von bewußten Falschmeldungen und demzufolge klammheimlich aufgelößt wurde, jedoch ohne das Bush Administration die Falschmeldungen korrigierte.
    Ferner war Rumsfeld Verteidigungsminister unter der Ford-Administration
    1962 – 1969 im Alter von 30 Jahren – für Illinois in das Repräsentantenhaus der USA gewählt.1969 legte Rumsfeld dann sein Mandat im Kongress nieder, um zur Regierung Richard Nixons zu stoßen. Er arbeitete als Director of the United States Office of Economic Opportunity, Assistant to the President, Counselor to the President, Director of the Economic Stabilization Program und Mitglied des Kabinetts von 1969 bis 1970 bzw. von 1971 bis 1972.

    1973 verließ er kurzzeitig die Vereinigten Staaten, um bis 1974 als US-Botschafter bei der NATO in Brüssel zu arbeiten.(Beginn der Mititäreinsatze gegen Gaddafi)
    Von 1977 bis 1985 arbeitete er sich bei der G.D. Searle & Company (1985 bereitete Übernahme für Monsanto vor-60 % der Arbeitsplätze wurden auf seine Weisung gestrichen)
    Rumsfeld war in dieser Zeit auch Sondergesandter der USA im Irak, während der er Saddam Hussein persönlich traf. 1981 bis 1986 war Rumsfeld Vorsitzender der amerikanischen Denkfabrik Rand Corporation, von 1985 bis 1990 arbeitete er als Chefberater für die William Blair and Company und hatte noch viele andere Posten inne. 1990 bis 1993 folgte eine Managertätigkeit für General Instrument Corporation, von 1997 bis 2000 dann für Gilead Sciences Inc.Im Zeitraum von 1990 bis 2001 saß Rumsfeld im Vorstand des Schweizer Unternehmens ABB. Im Januar 2001 verließ Rumsfeld ABB, um unter Bush Verteidigungsminister zu werden.
    2010 Filmdokumentationen-Talkshows Joska Fischer und G.Schröder zu Afghanistan Einsatz und weiterer Einsätze. Wir wurden 2003 durch die US Administration(Rumsfeld) erpreßt, uns an den Kriegen direkt zu beteiligen, die wir erst einmal nicht gegenüber der Bürger unseres Landes vertreten konnten.(Ab Schröder Ära haben Bundesregierungen klar das Grundgestz verletzt und gebeugt-Straftatbestand Verbrechenscharakter!)
    Im Zusammenhang mit den Misshandlungsvorwürfen und -videos im Abu-Ghuraib-Gefängnis in Bagdad sah sich Rumsfeld im Mai 2004 mit Rücktrittsforderungen der Presse und des US-Senats konfrontiert. Einer erneuten Rücktrittsforderung sah sich Rumsfeld durch den demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry am 25. August 2004 wegen des Folterskandals im irakischen Gefängnis Abu Ghuraib ausgesetzt. Begründet wurde diese Forderung mit den Ergebnissen der Untersuchungskommission vom Vortag. Im Januar 2005 gab Rumsfeld in einem Interview mit CNN an, Präsident Bush zweimal seinen Rücktritt angeboten zu haben, was dieser jedoch abgelehnt habe.

    Der Rechtsanwalt Wolfgang Kaleck reichte am 30. November 2004 in Vertretung der US-Menschenrechtsorganisation Center for Constitutional Rights (CCR) bei der deutschen Bundesanwaltschaft eine Strafanzeige wegen Kriegsverbrechen und Verstößen gegen das Völkerrecht im Irak gegen Rumsfeld ein.Kalecks Strafanzeige führte wenig später zu Drohungen des Pentagons, dass eine juristische Verfolgung Rumsfelds eine weitere Belastung der Beziehungen zwischen den USA und Deutschland darstellen würde.Generalbundesanwalt Kay Nehm lehnte die Strafanzeige am 10. Februar 2005 mit der Begründung fehlender Zuständigkeit ab.
    Am 14. November 2006 – inzwischen regierte in Deutschland nicht mehr die rot-grüne Koalition unter Gerhard Schröder, sondern eine große Koalition unter Angela Merkel – reichte Wolfgang Kaleck, in Vertretung von 44 Organisationen und Einzelpersonen, gegen Rumsfeld erneut eine Strafanzeige wegen Kriegsverbrechen ein, die am 27. April 2007 abermals von der Bundesanwaltschaft abgelehnt wurde.
    Im Dezember 2008 ergab eine Untersuchung durch einen US-Senatsauschuss direkte Verantwortlichkeit Rumsfelds für die Anwendung umstrittener Verhörmethoden von Gefangenen in Guantánamo und in US-Gefängnissen im Irak. Heimlich wurden weitere Gefangenlager eingerichtet in Rumänien, Bulgarien, Usbekistan…… Rumsfeld autorisierte die Anwendung von Verhörmethoden, die von Trainingsprogrammen aus dem Kalten Krieg stammten und Soldaten darauf vorbereiten sollten, was sie bei einer Gefangennahme durch kommunistische Staaten zu erwarten hatten. Im August 2011 gestattete ein Appellationsgericht der Vereinigten Staaten zwei amerikanischen Staatsbürgern, eine Zivilrechtsklage gegen Rumsfeld wegen der Zulassung und Nichtverhinderung von möglicher Folterung an ihnen einzuleiten. Strittig in den oben genannten Verfahren ist die Frage, ob „erweiterte Verhörmethoden“ Folter im Sinne der Definition darstellen.
    Pressekonferenz Frühjahr 2002 des öffentlichen Informationsbüro zu 9/11, Rumsfeld mit der wichtigen Aussage, die heute immer noch die Welt in Atem hält und einen Krieg nach den anderen produziert!
    „….97 Staaten stehen auf unserer Liste der Vergeltung, die direkt und indirekt an den 9/11 Aktionen beteiligt waren oder diese befürworteten.“
    Namentlich nannte er Afghanistan, Irak Ghadaffi und Nordkorea.(In keinen dieser genannten Länder gab es aber Anzeichen einer ominösen „Alkaida“, aber in Deutschland, Frankreich, Großbritanien, Kuweit, Saudiarabien????Alle Alkaida Trainingslager im Vorderen Orient(Afghanistan, Pakistan,Irak entstanden nach dem 9/11 2001)
    Korea kann endlich vorbereitet werden zu einem „Neuen Vietnam(?)“, nachdem der Vordere Orient erst einmal vorübergehend befriedet ist!

    Personen werden ausgetauscht – nicht aber das Prinzip und die Zielstellung!

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  8. Danke, sloslite, für den wichtigen Kommentar. Mögen es viele lesen! Mittlerweile erfährt man (wer es erfahren will und wer danach sucht) immer mehr an verbrecherischen Machenschaften der USA-Administration. Die hat mit allen Mitteln und Tricks versucht, dieses friedlichen Land zu erwürgen, um die eigenen Atomwaffen näher an China heranzurücken und damit ihren Hauptfeind und Konkurrenten China erpreßbar zu machen. Zum Glück reagiert Nordkorea sehr besonnen…

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  9. Schön, das man hier mal eine andere Darstellung liest.
    Hatte auf den Rollseiten im Fernsehen von der angeblichen Kriegserklärung gelesen…nunja, so schnell glaub ich den Massen-Medien sowieso nix, es erfreut mich immer wieder diese Massen-Medienberichte mit denen des kritischen Internets zu vergleichen. Schon klar, das auch kaum noch jemand Zeitung lesen will.
    Danke für den Bericht.

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  10. Das Problem sind zwar in erster Linie die Monopolisten, die Besitzer des Kapitals, die Kriegsverbrecher und ihre Handlanger – also diejenigen, die diese Dinge aushecken -, aber schlimmer noch sind all die „Mitläufer“, die Selbstgerechten, die Nutznießer, die scheinheiligen Anpasser, die überall auf der richtigen Seite“ stehen, die verlogenen Intellektuellen, die von der Beute auch noch profitieren wollen und vor allem diejenigen Feiglinge, die dann von allem nicht gewußt haben wollen. Die erstgenannten gehören an den Galgen, die letzteren unter strenge Beobachtung und Kontrolle. Und dann sind zu guterletzt auch noch die vielen Fleißigen, Ehrlichen, Betrogenen, Ausgebeuteten (das Proletariat), denen man endlich auch wieder eine Chance geben muß, zu arbeiten und ein sinnerfülltes, friedvolles und würdiges Leben führen!

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  11. Diese zweite Kategorie, diese Mitläufer, diese Selbsgerechten, tatsächlichen oder nur eingebildeten Nutznießer dieses Systems, auch jene, welche voller Hoffnung sind, alsbald zu den Nutznießern dieses Systems zu gehören, man trifft diese Sorte überall, ob in Büros oder Bildungseinrichtungen aller Art, in Ämtern und bei der Masse der Beamten, ebenso weitverbreitet in der Blogger-Szene, wenn immer man mit solchen Leuten versucht zu diskutieren, ihnen mit unbetreitbaren Fakten kommt, ihnen versucht, gesellschaftliche Zusammenhänge aufzuzeigen (was übrigens bei noch unverdorbenen Kindern und Jugendlichen meist sehr gut funktioniert!), so krallen diese Leute sich um so fester und verzweifelter an alle bürgerlichen Medienlügen der vergangenen Jahrzehnte.
    Man spürt es bei diesen Mitmachern geradezu schon rein körperlich, wie sehr all ihr blödsinniger inbrünstiger Antikommunismus im Grunde nur als ideologische Tarnung für ihr unbedingtes Mitmachen-Wollen in diesem Ausbeutersystem dient.
    Sie Wollen von diesem System weiter profitieren, sind daher auch in aller Regel durch Überzeugung und Einsichten nicht zu gewinnen.
    Daher hast du absolut recht, wenn du sagst, dass diese Leute sehr wohl mitschuldig an allen Verbrechen dieses Systems sind, seine gehorsamen Diener und Verteidiger.
    Und ganz klar, in einer neuen besseren Ordnung wird man dieses Pack unter strengste Beobachtung stellen müssen, „Stasi“ hin oder her!

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