Banditen in Syrien

Nur um es immer wieder in Erinnerung zu rufen. In Syrien herrscht Krieg! Feindliche Banditen drangen in die Städte und Dörfer ein, legten ganze Wohnsiedlungen in Schutt und Asche, folterten und ermordeten die Einwohner und versuchten, das Land im Auftrag ihrer westlichen und arabischen Geldgeber mit Gewalt unter ihre Kontrolle zu bekommen. Daß dies bisher nicht gelang, ist allein der mutigen Kriegführung der syrischen Volksarmee zu verdanken. Das Volk von Syrien steht indessen hinter seinem Präsidenten Bashar al-Assad. Heute ist dieses einst so schöne und friedliche Land teilweise nicht mehr wiederzuerkennen. Hier sind einige Bilder:
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Das Gerede einiger Bürgerkriegstouristen über einen drohenden Zerfall Syriens ist nicht weit entfernt vom Geschwätz der Wehrmachtsführung 1942 über einen bevorstehenden Sieg über die Sowjetunion. Es ist das hinterhältige Bestreben der USA, Israels und einiger anderer westeuropäischer Mächte, Syrien weiter zu schwächen, das Volk zu spalten und die vom Volk gewählte Regierung Syriens militärisch zu entmachten. Wenn nicht gleichzeitig die massive und verbrecherische Einmischung der Westmächte und gewisser arabischer Kräfte durch geheime Waffenlieferungen und zusätzliche Söldnertruppen in aller Öffentlichkeit aufgedeckt und angeprangert wird, wenn nicht die terroristischen Aktionen und die Massenmorde an der syrischen Bevölkerung durch gekaufte Banditen und vom Westen angeheuerter Söldner, wenn nicht deren Hintermänner in aller Öffentlichkeit bekannt-gemacht werden, bleiben alle noch so wohlgemeinten, aber naiven „Schlichtungsversuche“ nutzlos, dann verkommen Hilfsaktionen zur Farce, während das Land weiter im Chaos versinkt. Dann hätten die imperialistischen Mächte wiederum ihr Ziel erreicht – wie im Irak und in Libyen. Ähnlich wie im Irak dient auch heute wieder der lügenhafte Vorwurf, die Syrische Volksarmee habe angeblich Giftgas eingesetzt, als Vorwand für das Eingreifen US-amerikanischer Truppen in den Bürgerkrieg. Beweise bleiben aus (wie sollte es auch anders sein: es gibt sie nicht!) und wiederum sind die westlichen Medien voller Lügen…

Siehe auch:
Was ist los in Syrien?
Anastasia Popowa: Syrisches Tagebuch
Der imperialsitische Krieg gegen Syrien
Massaker der FSA-Terroristen
Bashar al-Assad: Es geht um den Frieden, es geht um unser syrisches Vaterland!

13 Gedanken zu “Banditen in Syrien

  1. von sascha313 @ 13. Jun 2013 – 10:42:03

    „Nur um es immer wieder in Erinnerung zu rufen. In Syrien herrscht Krieg!“

    An solchen „Kleinigkeiten“ wie diesem wichtigen und nach wie vor höchst aktuellen Beitrag kann man gut den Unterschied von Quantität und Qualität unterscheiden lernen, insbesondere mit scharfen Blick auf die so genannte (bürgerliche) ach so „kritische“ … „Blogger-Szene“, sprich: rein virtuellen bürgerlichen Schaumschlägern!

    Seit der von den Imperialisten und ihren gekauften Handlangern initierte „Aufstand“ in Syrien momentan am Zusammenbrechen ist, verfallen die bürgerlichen imperialistischen Massenmedien in ein tiefes abwartendes Schweigen.
    UND MIT IHNEN ganz kongenial fast die gesamte bürgerlich- bildungsbürgerliche „Blogger-Szene“. Nur ein Zufall? Nein!
    Ich könnte viele dieser Blogger, deren Blogs, wo ich dies gerade so beobachte, hier aufführen, schenke es mir einfach.
    Was mir schon lange so durch den Kopf geht, beweist sich auf einmal ganz klar, nämlich, dass ein großer Teil dieser bürgerlichen Blogger – und ein Großteil aller ihrer Kommentatoren und Zujubler – mit all ihrer „Kritik“, Scheinkritik, Geheule und Geflenne, frommen verlogenen heuchlerischen Getue etc.. an diesen Verhältnissen nichts anders sind als miese schäbige, bildungsbürgerlich völlig verblödete billige KLOFRAUEN imperialistischer Meinungsmache, Manipulation, erbärmliche nichtswürdige Heuchler und Schwätzer, ohne jegliches Rückgrad, comme si, comme ca…
    Sie machen sich von früh bis spät ihren „Reim“(d.h: ödes belangloses Gesülze) auf jeden Müll, welcher ihnen gerade so von den „maßgeblichen Eliten“ via Medien serviert wird.(Der arme alte Plato würde sich im Grabe umdrehen bei allen diesen Schwätzern)
    Zum Glück gibt es aber noch immer einige Ausnahmen.
    Immerhin, ein winziger Lichtblick in diesen düsteren Zeiten.

    (kleine Fehlerkorrektur, N.G.)

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    1. Den Vergleich „miese schäbige, bildungsbürgerlich völlig verblödete billige Klofrauen“ empfinde ich als Beleidigung für Frauen, die Toiletten putzen müssen.

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  2. Ja, es ist ein Jammer, was da die herrschenden Imperialisten wieder einmal veranstalten, aber ein ebenso großer Jammer ist der gegenwärtige Zustand der lohnabhängigen Klasse in gerade jenen imp. Ländern, deren Eliten die aktuelle Tragödie in Syrien anstifteten und weiter am Kochen halten.
    Wo sind hier die „Arbeitnehmerorganisationen“ eigentlich?

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  3. Es ist traurig, was aus Syrien geworden ist. Und wofür dieser ganze Krieg? Das syrische Tagebuch bot mir da einen ganz guten Einblick in die Situation in diesem Land. Manchmal denke ich, dass wir damals ’89 auch in solch einen Bürgerkrieg hätten geraten können.

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  4. …ganz sicher! Heute stellen sich ja gewisse Leute der damaligen Sicherheitsorgane der DDR so hin als sei es allein ihrer „klugen und besonnenen“ Haltung zu verdanken gewesen, daß es 1989 nicht zum Bürgerkrieg kam. Aber erstens hatten die das gar nicht zu entscheiden (es war bereits entschieden durch den Verrat Gorbatschows) und zweitens ist das lediglich ein Eumphemismus, der die eigenen Kapitulantenhaltung gegenüber dem Sozialismus verschleiern soll. Das sieht man nicht zuletzt an deren beharrlichem Bemühungen um eine „gerechte Rente“. Die Herren sind sich nicht zu fein, ihre „positive Rolle“ von damals und ihre „Distanz zur DDR-Führung“ herauszustreichen.

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  5. Mimi (Besucher)
    13. Jun 2013 @ 21:47:40

    „Den Vergleich „miese schäbige, bildungsbürgerlich völlig verblödete billige Klofrauen“ empfinde ich als Beleidigung für Frauen, die Toiletten putzen müssen“

    Sorry mimi, wenn du es als Beleidigung für ehrlich arbeitende Reinemachefrauen aufgefasst hast.
    Diese haben ganz selbstverständlich meinen Respekt, mehr als manche Leute in „ehrbaren“ oder „akademischen“ bürgerlichen Berufen.
    Nimm’s also nicht krumm! 🙂

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  6. sascha313
    14. Jun 2013 @ 08:03:32

    „Das sieht man nicht zuletzt an deren beharrlichem Bemühungen um eine „gerechte Rente“

    Der ungemein kluge Reichskanzler von Bismarck sagte Ende der 70er Jahre des 19.Jahrhunderts sinngemäß, dass nichts mehr einen rebellischen revolutionären Geist zu besänftigen vermag als die Aussicht auf eine ausreichende Altersversorgung.
    Dass traf bereits schon damals auch auf die vielen Parlamentarier zu, ganz besonders jener aus meist kleinlichen Verhältnissen in die „große Politik“ hervorgekrochenen sozialdemokratischen!
    Wie diese Typen sich alsbald in den vielen Landtagen und im Reichstag, oft geschickt versteckend hinter einem Nebelvorhang auswendig gelernter „marxistischer“ Phrasen, verhielten, ist inzwischen ja gut bekannt.
    Diese üppige bürgerliche BRD-Staatsversorgung hatte es natürlich auch vielen DDR-Wendehälsen von 1989/90 mächtig angetan, diese Tröge zogen viele bald gewaltig an.
    Dafür lohnt es sich dann schon zu „kämpfen“!
    Wie würde wohl der alte Bismarck gutmütig-wissend schmuntzeln, könnte er diese „Helden“ heute so sehen?

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  7. Da hast Du recht. Wobei es natürlich wiederum eine ausgemachte Dummheit wäre, nicht darum zu „kämpfen“, ebenso wie um andere gesetzlich festgelegte Zuwendungen…

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  8. Ja, ginge es nur um das liebe Geld…..
    Man schaue sich die einstigen Atomkraftgegner und Umweltschützer der späten 70er Jahre an, was sie damals waren,wie sie allmählich zu Partei-„Grünen“ wurden, als „Grüne“ in die Landtage und den Bundestag(1983) einzogen…,was sie dann 1999 waren, zum „Auschwitz-Verhindern“ im Kosovo-Krieg der NATO(Joschka Fischer & Co.), und alles letztlich, weil man im bürgerlichen Parlamentarismus angekommen, gekauft, korrumpiert war.
    Was viele dieser vorlauten halbgebildeten Typen in einer normalen bürgerlichen Arbeitnehmer-Karriere nicht mal im Traum hoffen konnten zu erwarten, in den bürgerlichen Parlamenten kam man schnell zu den wirklich interessanten Versorgungströgen des bürgerlichen „Sozialstaates“.
    Bei der Partei „Die Linke“ ging das inzwischen natürlich alles viel schneller.
    Mit der Höhe der zu erwartenden BRD-„Versorgungsansprüche“ wurde dann bei vielen dieser „Linken“ die natürlich erwartete, geforderte Distanzierung und „Verurteilung“ der DDR, dieses „SED-Regimes“ immer größer und heftiger, dagegen „Schnittmengen“ mit der verlumpten Sozialdemokratie und den „Grünen“ immer „unübersehbarer“.
    Ja, ginge es nur um das liebe Geld….

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