Ein Kriegsverbrecher in Berlin

Kriegsverbrecher Obama
Der angeblich mächtigste Mann der Welt hat Angst vor dem Volk. Während ein großer Teil von Berlins Mitte hermetisch abgeriegelt war, hielt Obama seine Rede am Brandenburger Tor vor 5.000 handverlesenen Claqueuren. Eine Praxis, die aus diversen Diktaturen bekannt ist. Dank des Livestreams von Deutschlandradio drang diese Rede auch bis nach Vietnam. Im Vorfeld wurde sie oft zu einer „historischen“ Rede hochstilisiert. Eine historische Rede wäre es gewesen, hätte Obama die Beendigung aller Kriege der USA einschließlich der Drohnenmorde, die Verschrottung aller Atomwaffen, die Einstellung der weltweilten Überwachungen und die Akzeptanz anderer Kulturen und Lebensweisen verkündet, um das damit eingesparte Geld in Bildung, Gesundheit, bezahlbaren Wohnraum und Kultur zu investieren. Denn immerhin leben 44 Millionen Amerikaner unterhalb der Armutsgrenze.

Doch niohts von alledem war zu hören. Die Rede erwies sich als äußerst substanzlos und wiederholte im Prinzip fast nur fünf Jahre alte Versprechungen, die Obama bis heute nicht eingelöst hat. Also Populismus pur. In diesem Zusammenhang kommen auch immer wieder Diskussionen über die großen Erwartungen auf, die Obama zur allgemeinen Enttäuschung nicht erfüllt hat. Ich kann mich dem nicht anschließen. Ich bin nicht enttäuscht von Obama. Im Gegensatz zu vielen anderen hatte ich nämlich keinerlei Erwartungen an ihn.

Obama reihte sich würdig ein in die Liste seiner Vorgänger als US-Päsidenten, zu denen der von mir hochgeschätzte Noam Chomsky schon vor vielen Jahre bemerkte:

„Wäre es nach den Nürnberger Prozessen gegangen, hätte man seitdem jeden US-Präsidenten gehenkt.“

Obama setzte nicht nur die verbrecherische Außenpolitk seines Vorgängers Bush nahtlos fort, er führte sie mit den Drohnenmorden auch auf eine neue Stufe. Auch die angekündigte Bewaffnung der sogenannten syrischen Opposition, die bekanntlich zu 70 oder 80 Prozent aus Söldnern und Banditen aus dem Ausland besteht, fügt sich in dieses Bild. So bleibt mir nur das ernüchternde Fazit, akustisch an einer unsäglichen Jubelorgie und abstoßenden Propaganda-Show für einen skrupellosen Kriegsverbrecher teilgenommen zu haben.

Viele Grüße
Cathrin

Danke, Cathrin!

Quelle:
http://cathrinka.blog.de/2013/06/19/kriegsverbrecher-berlin-16144476/

Ein Gedanke zu “Ein Kriegsverbrecher in Berlin

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