Nobelpreis für Gorbatschow

Die Völker der Sowjetunion schlagen ihren ehemaligen Präsidenten Gorbatschow für den Friedensnobelpreis vor:

«FÜR DIE ZERSTÖRUNG DER SOWJETUNION»

Nobelpreis für GorbatschowDanke, lieber Genosse Gorbatschow! (anklicken!)

8 Gedanken zu “Nobelpreis für Gorbatschow

  1. Moment mal hat er den nicht schon bekommen?

    ferner was stellt der Friedens – Nobelpreis eigentlich seit Jahrzenten wirklich dar – nicht Friedenspreis, sondern eher „Kriegspreis“ für willfähige Werkzeuge der westlichen Hegemonieansprüche.

    Den letzten wirklich verdienten Friedensnobelpreis erlangte Mutter Theresa.
    Selbst Nelson Mandela war nur Mittel zum Zweck, denn er wurde von Familienclans missbraucht und das Land wurde von der Apartheid in neue Versklavung lanciert.

    Also welchen Status hat dieses Nobelpreiskomitee heute wirklich?
    MfG

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  2. Was soll man nur zu dieser Photo-Montage sagen?

    Nix, nix, einfach herrlich, klug, phantastisch, die Sache absolut auf den Punkt bringend!

    Erinnert mich an die junge welt, letztes oder vorletztes Jahr zum 13.August 1961, „Wir sagen mal Danke! und…“, dieses Bild bewaffneter deutscher Arbeiter vor dem Brandenburger Tor, war auch schön, zielsicher treffend.(Der bürgerliche Aufschrei war auch entsprechend, auch vieler angeblicher „Linker“!)
    Ich würde, so als künstlerischer Laie, solche Sächelchen fast schon als revolutionäre Kunst bezeichnen, oder? 🙂

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  3. Lieber Norbert,

    Den Friedensnobelpreis erhielt Gorbatschow 1990 – fuer die Zerschlagung des von der UdSSR gefuehrten Staatenbuendnisses.

    Im Kreise der oben abgebildeten Personen fuehlt Gorbatschow sich „ganz animalisch wohl als wie fuenfhundert Saeue“, wie es in der Walpurgisnachtszene in Goethes „Faust – Der Tragoedie Erster Teil“ heisst.

    Zu recht ist er dort: gleich und gleich gesellt sich gern, und da gehoert er hin.

    Mir kommt ein Besuch im Voelkerkundemuseum in Leiden in den Sinn. Im kenniscentrum – sagen wir mal: Lesesaal – lernte ich unter anderem Jacobus Eliza Johannes Capitein (ca. 1717 – 1747) kennen, den ersten Schwarzen, der in Europa studieren und sogar promovieren – in Theologie – durfte.

    Ich empfehle jedem, sich zu befassen mit der bemerkenswerten Lebensgeschichte des Ex-Sklaven, der die Sklaverei rechtfertigte – in eben dieser seiner Promotion in Theologie von 1742.

    So Leute wie Capitein gab und gibt es viele. Sie koennten ohne die Klassengesellschaft nicht sein – und diese nicht ohne sie.

    Vor dem Hintergrund der Lebensgeschichte von Capitein lassen sich Lebenslaeufe wie etwa die von Bernstein, Trotzki, Blaise Campaore (der Stellvertreter von Thomas Sankara, der dann zum Verraeter wurde und zusammen mit Mitterands Geheimdienst die Ermordung von Sankara und anschliessend die Liquidierung von dessen Politik betrieb) etc. sehr gut verstehen.

    Auf der Ebene von Klassen fallen mir da die Compradorenbourgeoisien Lateinamerikas ein, und natuerlich auch jene einheimischen Eliten Westafrikas die in Verband mit den Europaeern den Menschenfang in ihren Laendern organisierten.

    Zu den ersten, die hierueber berichteten, gehoerten Willem Bosman und Olauda Equiano aka „Gustavus Vassa the African“. Auch von diesen Menschen lernte ich das erste mal etwas im kenniscentrum des Voelkerkundemuseums Leiden.

    Zur Frage von sloslite: der Nobelpreis fuer Frieden ist in seiner Bedeutung den 30 Silberlingen gleichzusetzen, die Judas Ischariot vom Hohepriester Caiphas erhielt.

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