Chruschtschow – der Mörder Stalins und der UdSSR

Chruschtschow Mörder

Der Führer der Völker der Sowjetunion wurde nicht von Lawrenti Berija ermordet, sondern von dem künftigen Anführer der Parteinomenklatur. Für diejenigen, die sich mit der Frage „Wer ermordete Stalin?“ beschäftigt haben, ist das Thema abgeschlossen. Doch eine einheitliche Meinung, wer dafür verantwortlich ist, gibt es darüber nicht. Zum Beispiel behauptet N. Dobrjucha (siehe «АН», №7 und №8, 2013), daß Berija den Mord Stalins organisiert habe. Nachdem zur Erforschung der Epoche Stalins und Berijas nicht wenig Zeit aufgewendet und darüber eine ganze Reihe von Büchern geschrieben wurden (einschließlich des Buches von J. Muchin „Warum wurde Stalin ermordet?“), kann ich dem Leser versichern, daß die Erklärungen über die Mitwirkung Berijas an der Ermordung Stalins nichts weiter sind als eine Fiktion.

weiterlesen

Advertisements

Sowjetischer Rubel anstatt Dollar???

UdSSR
Bildüberschrift: „Wem kommt das Nationaleinkommen zugute? – In den kapitalistischen Ländern: der Löwenanteil den Ausbeutern, in der UdSSR: den Werktätigen.“

In den 50er Jahren hätte die Sowjetunion beinahe das USA-Finanzimperium zerstört

Im Jahre 1964 erzählte der französische Finanzminister dem französischen Präsidenten General de Gaulle eine Geschichte, wie sich das Vorkriegs-, und später das internationale Nachkriegsfinanzsystem gebildet hat. Er nannte folgendes Beispiel:
„Stellen Sie sich vor, auf einer Auktion wird ein Bild Raffaels verkauft, und der Streit geht zwischen dem Deutschen Friedrich, dem Araber Abdullah, dem Russen Iwan und Yankee John. Jeder von ihnen bietet für das Bild seine Waren an: der Araber Erdöl, der Deutsche Technik, der Russe Gold, und mit dem lustigen Lächeln bot der Yankee John bot den doppelten Preis, nahm aus seinem Geldbeutel ein Paket neuer 100-Dollar-Noten heraus, zählte sie ab, nahm das Bild und verschwand.“

weiterlesen

Gegen die aggressive Handelspolitik der USA!

Protest gegen TTIPSeit Juli 2013 verhandelt die Europäische Union hinter verschlossenen Türen über ein geplantes Transatlantisches Freihandels- und Investitions-abkommen (TTIP), um „Handelshemmnisse“ dies- und jenseits des Atlantik abzubauen. Ein solches Abkommen hätte jedoch katastrophale Auswirkungen auf die Verbraucherschutz- und Gesundheitsstandards, auf die Klima- und Umweltschutzauflagen, die Landwirtschaft sowie auf viele andere Bereiche in der BRD. Aufgrund ihrer desolaten Wirtschaftslage nimmt die Außenhandelspolitik der USA immer aggressivere Züge an. Mit plumpen Tricks und Geheimverhandlungen sucht der US-amerikanische Imperialismus seine „Freunde“ und „Partner“ in Europa zu überrumpeln. Die Völker Europas werden dazu gar nicht erst gefragt. Dieses Abkommen hätte zur Folge, daß mit Chlor desinfizierte Hühnchen, Klon- oder Hormonfleisch, Milch von genmanipulierten Turbokühen oder gentechnisch veränderte Tiere und Pflanzen völlig legal per Import aus den USA exportiert und den Europäer zum Fraß vorgeworfen werden können. Der sogenannte „Koalitionsvertrag“ der schwarz-roten Regierungskoalition zielt ausdrücklich auf ein erfolgreiches Abschließen der transatlantischen Verhandlungen. Dies muß verhindert werden!

Auf der Website des Umweltinstitus München e.V. finden Sie ausführliche Hintergrundinformationen zum geplanten Freihandelsabkommen.

Siehe hier:
Hintergrundinformation I: Das transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP)
Hintergrundinformation II: Brisante Schiedsgerichte
Hintergrundinformation III: Freiheit für Chlorhähnchen und Hormonschweine

Eine verlorene Generation…

BildIm Jahre 1979 erschien in der DDR ein kleines Büchlein, das heute – nimmt man seine Aktualität – von Anfang bis Ende neu gedruckt werden könnte, ohne daß grundsätzlich etwas daran geändert werden müßte. Von ein paar Kleinigkeiten mal abgesehen. Es geht um die Jugend im kapitalistischen Europa. Roland Bach: „Eine verlorene Generation?“ Mit einem Fragezeichen? Ja. Doch heute müßte man es mit drei Ausrufezeichen schreiben! Die Jugend im Kapitalismus ist (von ein paar wenigen Ausnahmen abgesehen) eine verlorene Generation. Was natürlich nicht heißen will, daß sie nicht irgendwie doch noch zu retten wäre. Im Vorwort schreibt der Autor:

„Bedeutend verstärkt wurde die antikommunistische Propaganda unter der Jugend. Bei der Durchführung von Wahlen in den kapitalistischen Ländern konzentriert sich ein beträchtlicher Teil der Anstrengungen der bürgerlichen Parteien auf die Beeinflussung der jugendlichen Wähler. Große Bemühungen unternimmt auch die Sozialdemokratie, um die Teile der Jugend, die mit dem kapitalistischen System unzufrieden sind, die nach einer gesellschaftlichen Alternative suchen, vom Übergang auf revolutionäre Positionen abzuhalten.“ [1] Das stimmt noch heute. Doch lesen wir weiter. Roland Bach schreibt:

weiterlesen

Bilder aus der KVDR (2013)

KVDR_18aNach Beendigung des zweiten Weltkriegs im Fernen Osten und der Befreiung Koreas durch die Sowjetunion, errichteten die Werktätigen Koreas unter Führung der Kommunistischen Partei bzw. der Partei der Arbeit Koreas einen sozialistischen Industriestaat mit entwickelter Landwirtschaft: die Koreanische Volksdemokratische Republik (KVDR). Die sozial-ökonomische Basis der KVDR ist durch sozialistische Produktionsverhältnisse in allen Bereichen der Volkswirtschaft gekennzeichnet. Rund 70% des produzierten National-einkommens werden von der Industrie erbracht. Auf die Bereiche Landwirtschaft und Dienstleistungen entfallen 16 bzw. 14%.

weiterlesen

Bertolt Brecht: An die Nachgeborenen

Schallplatte Ernst Busch

I
Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!
Das arglose Wort ist töricht. Eine glatte Stirn
Deutet auf Unempfindlichkeit hin. Der Lachende
Hat die furchtbare Nachricht
Nur noch nicht empfangen.

Was sind das für Zeiten, wo
Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist.
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
Der dort ruhig über die Straße geht
Ist wohl nicht mehr erreichbar für seine Freunde
Die in Not sind?

weiterlesen

UdSSR (1953): Karrieristen kamen an die Macht

Wieso wurden solche Leute wie Chruschtschow, Shukow, Gorbatschow und andere zu Verrätern? Waren es persönliche Motive wie Rache, oder war es Egoismus, Geldgier? War es Machtrausch? Über die Motive kann man lange rätseln. Doch das ist ebenso unnütz, wie über die Beweggründe eines Göring, Goebbels oder Hitler nachzudenken.

Im Jahre 1964 sprach es Mao Tse-tung unmißverständlich aus:

Mao 1964

weiterlesen

Lenin: Eine neue, eine bessere Gesellschaft…

Lange genug haben die Arbeiter Tag für Tag ihren Rücken gekrümmt, sind oft mehrere Kilometer gefahren, um überhaupt arbeiten zu dürfen. Lange genug haben sie sich von Leiharbeiterfirmen wie die Sklaven ausbeuten lassen. Lange genug haben sich die Arbeiter um ihre geleisteten Überstunden betrügen lassen. Lange genug mußten sich die Arbeiter von ihren Chefs wie dumme Kinder behandeln lassen. Wer aufmuckt, der fliegt raus! Und reiht sich ein in das Heer der Arbeitslosen und Hartz4-Empfänger. Und lange genug haben sich die Arbeitslosen von der sogenannten Agentur für Arbeit verschaukeln lassen. Lange genug mußten die Millionen des Arbeitsvolkes mit ansehen, wie von ihrem Geld Paläste, Villen, Autobahnen und Bankgebäude gebaut wurden. Wieviele Milliarden wurden da oft versenkt! Lange genug wurde das Volk von den Medien an der Nase herumgeführt. Lange genug wurde das Volk schon in der Schule verdummt. Lange genug mußten die Arbeiter Beschimpfungen und Verdächtigungen über sich ergehen lassen. Und lange genug hat man ihnen Honig ums Maul geschmiert und kleine Zugeständnisse gewährt, damit sie ruhig blieben. Und lange genug wurde jeder Protest schon im Keime erstickt. Lange genug…

Es ist an der Zeit, daß sich hier etwas ändert! Doch bevor man sich diesem Gedanken Lenins anschließen kann, muß man zunächst verstehen, warum es nicht möglich ist, dieses ökonomische System, diese Marktwirtschaft, diese ach so freiheitliche Ordnung zu reformieren. Es ist nicht möglich, nur ein bißchen umzuverteilen. Arbeiter, glaubt diesen Lügen nicht, die euch die Kapitalisten, die Politbürokraten und ihre Speichellecker von der Linkspartei erzählen!

Marx sagte: Wir wollen das Privateigentum abschaffen; die Produktionsmittel gehören in die Hände des Volkes. Man muß den Reichen ihre Macht entreißen. Und Lenin sagte: Wir wollen eine neue, eine bessere Gesellschaft!

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!
Lenin: Eine neue GesellschaftQuelle:
W.I.Lenin: An die Dorfarmut, in: W.I.Lenin, Werke Bd.6, Dietz Verlag Berlin, 1956, S.362.

Glanz und Elend der bürgerlichen Welt

Glanz und privater Reichtum…

‚Wissen ist Macht‘ sagt ein altbekanntes Sprichwort. Wir sehen die schönen Fassaden, wir sehen, wieviel Neues jeden Tag entsteht, wir sehen die vielen tätigen, sich erholenden, ihre Freizeit gestaltenden Menschen. Doch können wir wirklich wissen, was um uns herum geschieht? Oder sind das alles nur Vermutungen? Es ist nicht nur eine philosophische Frage: Wie können wir erkennen, worin das Wesen unserer Gesellschaft besteht?  Und wenn wir heute nun wirklich im Kapitalismus leben, woher kommt dann diese Gleichgültigkeit? Woher kommt die so scheinbar überall zu spürende Zufriedenheit mit einer der schlimmsten Ausbeuterordnungen der Weltgeschichte? In der BRD haben sich im Verlaufe der Jahrzehnte schon sehr viele Menschen erfolgreich mit dem Kapitalismus arrangiert.

weiterlesen

Willi Fehse: Lied der Jugend (1948)

Träumt ihr in den Ruinen?
Öffnet der Zukunft das Tor!
Wollt ihr sie wieder verdienen.
reißt eure Herzen empor!

Blüht nicht der Regenbogen
nach dem Gewitter herauf?
Jugend, in Knechtschaft erzogen,
wache zur Freiheit auf!

Nun winkt schon aus der Ferne
eine gerechtere Zeit.
Über uns glühen die Sterne –
Jugend halt dich bereit!

Träumt nicht in den Ruinen!
Bauet der Zukunft ein Haus!
Wollt ihr sie wieder vedienen,
werft eure Herzen voraus!

(Willi Fehse)

Quelle:
Das Tor, Gedichte für die Grundschule, Volk und Wissen Volkeigener Verlag Berlin/Leipzig, 1949, S.13.