Bertolt Brecht: An die Nachgeborenen

Schallplatte Ernst Busch

I
Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!
Das arglose Wort ist töricht. Eine glatte Stirn
Deutet auf Unempfindlichkeit hin. Der Lachende
Hat die furchtbare Nachricht
Nur noch nicht empfangen.

Was sind das für Zeiten, wo
Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist.
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
Der dort ruhig über die Straße geht
Ist wohl nicht mehr erreichbar für seine Freunde
Die in Not sind?

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Willi Fehse: Lied der Jugend (1948)

Träumt ihr in den Ruinen?
Öffnet der Zukunft das Tor!
Wollt ihr sie wieder verdienen.
reißt eure Herzen empor!

Blüht nicht der Regenbogen
nach dem Gewitter herauf?
Jugend, in Knechtschaft erzogen,
wache zur Freiheit auf!

Nun winkt schon aus der Ferne
eine gerechtere Zeit.
Über uns glühen die Sterne –
Jugend halt dich bereit!

Träumt nicht in den Ruinen!
Bauet der Zukunft ein Haus!
Wollt ihr sie wieder vedienen,
werft eure Herzen voraus!

(Willi Fehse)

Quelle:
Das Tor, Gedichte für die Grundschule, Volk und Wissen Volkeigener Verlag Berlin/Leipzig, 1949, S.13.

Ehret die Arbeit…

Ein Loblied auf die Arbeiterklasse! Viel zu selten werden heute diejenigen Menschen geehrt, die tagtäglich fleißig ihre Arbeit verrichten und denen oft nicht einmal der ihnen zustehende Lohn gezahlt wird, der notwendig ist, um den Lebensstandard zu erhalten, sondern lediglich ein existentielles Minimum, das gerade mal zum Überleben reicht, und denen – wie Karl Marx schreibt – der „für die physische Existenz des Geschlechts notwendige Rest vermittels der Armengesetze“ [1] aufgebracht werden muß. Heute sagt man dazu: das sind die „Aufstocker“, die zusätzlich zu ihrem kärglichen Lohn (von bspw. 7,50 € pro Stunde) noch Sozialhilfeleistungen beantragen müssen, um nicht unter die Armutsgrenze zu fallen, um die Miete bezahlen zu können, ja – die ansonsten wohl verhungern müßten. Und das in einem der reichsten kapitalistischen Länder der Welt! Hier gibt es eben „Tafeln“ wie anderswo Suppenküchen. Armutsberichte, deren Ergebnisse nur sporadisch an die Öffentlichkeit gelangen, bezeugen dies: „In Deutschland leben über 2,5 Millionen Kinder in Einkommensarmut. Dies entspricht etwa 19,4 Prozent aller Personen unter 18 Jahren.“ [2] Deshalb: Ehret die Arbeit! Und wer keine Arbeit hat, der hat in der kapitalistischen BRD nicht einmal das Recht auf einen Arbeitsplatz, geschweige denn auf angemessene Entlohnung!
Wie lange willst du noch darum betteln, daß man dich arbeiten läßt, Arbeitsloser?
Wie lange willst du dich noch ausbeuten lassen, Prolet?

Ferdinand Freiligrath

Ferdinand Freiligrath (1810-1876)

EHRET DIE ARBEIT

Wer den wucht’gen Hammer schwingt;
wer im Felde mäht die Ähren;
wer ins Mark der Erde dringt,
Weib und Kinder zu ernähren;
wer stroman den Nachen zieht;
wer bei Woll‘ und Werg und Flachse
hinterm Webestuhl sich müht,
daß sein blonder Junge wachse: –

Jedem Ehre, jedem Preis!
Ehre jeder Hand voll Schwielen!
Ehre jedem Tropfen Schweiß,
der in Hütten fällt und Mühlen!
Ehre jeder nassen Stirn
hinterm Pfluge! – Doch auch dessen,
der mit Schädel und mit Hirn
hungernd pflügt, sei nicht vergessen!

Ferdinand Freiligrath
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Der Dichter Ferdinand Freiligrath

Freiligrath, in Detmold geboren, entstammte einer armen Lehrerfamilie. Er mußte den Besuch des Gymnasiums vorzeitig abbrechen und trat in die Kaufmannslehre. Dieser Beruf bildete fast sein ganzes Leben lang die materielle Grundlage seiner Existenz, aber schon sehr bald empfand er drückend dessen kleinbürgerliche Enge. Mit zum Teil romantischen Gedichten über ferne Länder versuchte er darum, sich in eine Phantasiewelt zu flüchten. Gegenüber der politischen Entwicklung in Deutschland verhielt sich der Dichter anfangs zurückhaltend, aber 1844 veröffentlichte er einen neuen Gedichtband. „Ein Glaubens-bekenntnis“. Im Vorwort dazu sagt er: „Solange der Druck währt, unter dem ich mein Vaterland seufzen sehe, wird mein Herz bluten und sich empören, sollen mein Mund und mein Arm nicht müde werden, zur Erringung besserer Tage nach Kräften das ihrige mitzuwirken!“

Wer die Wahrheit sagt, der wird verfolgt

Diese mutigen Worte – im reaktionären Deutschland ausgesprochen – zwangen den Dichter zur Emigration. In Brüssel lernte Freiligrath Karl Marx kennen, mit dem ihn eine langjährige Freundschaft verbinden sollte. Bald darauf siedelte er in die Schweiz über. Hier veröffentlichte er 1846 die Gedichtsammlung „Ça ira!“ (= Es wird gehen). Sie enthält auch, das eindringliche Gedicht „Von unten auf“, in dem das revolutionäre proletarische Klassenbewußtsein deutlich zum Ausdruck kommt und das nach Franz Mehrings Worten der „Gipfel der sozialistischen Lyrik“ Freiligraths ist.

Die Revolution wird siegen, denn: „…sie töten den Geist nicht, ihr Brüder!“

Als die bürgerlich-demokratische Revolution von 1848 ausbrach, kehrte der Dichter in seine Heimat zurück. Er schrieb das Revolutionsgedicht „Die Toten an die Lebenden“ (1848), das außerordentlichen Widerhall fand. Die Regierung verfolgte ihn wegen des Gedichtes und machte ihm einen Hochverratsprozeß; er mußte jedoch freigesprochen werden. Durch seine Teilnahme an den revolutionären Kämpfen erwarb er sich den Ehrentitel „Trompeter der Revolution“. Freiligrath trat dem Bund der Kommunisten bei und arbeitete in der Redaktion der „Neuen Rheinischen Zeitung“ eng mit Karl Marx zusammen. In Freiligraths Revolutions-gedichten (z.B. „Die Revolution“) ist der Geist von Marx bis in die einzelnen Gedanken und Wendungen zu spüren“ (Mehring). Sie wurden durch Flugblätter schnell in ganz Deutschland verbreitet. Die letzte Nummer der „Neuen Rheinischen Zeitung“ vom 19. Mai 1849 enthielt des Dichters trotziges „Abschiedswort der Neuen Rheinischen Zeitung“: „Nun ade – doch nicht für immer ade! Denn sie töten den Geist nicht, ihr Brüder!“ Zwei Jahre später mußte der Dichter Deutschland erneut verlassen. Aus dem englischen Exil kehrte er – „immer noch der alte Achtundvierziger“ – 1868 nach Deutschland zurück, wo er 1876 starb. [3]

Quelle:
[1] Karl Marx: Lohn Preis und Profit, in: Marx/Engels, Ausgewählte Werke in sechs Bänden, Bd.III, Dietz Verlag Berlin, 1987, S.123.
[2] Deutscher Kinderschutzbund: Kinderarmut in Deutschland, siehe hier:
http://www.dksb.de/CONTENT/SHOWPAGE.ASPX?CONTENT=459&TPL=0
[3] Übersichten und Biographien zum Literaturunterricht Klasse 8-10, Volk und Wissen, Volkseigener Verlag Berlin, 1965, S.49f. (Zwischenüberschriften von mir, N.G.)

P.S. In der DDR gab es keine Arbeitslosigkeit und keine Armut. Und es gab keine Ausbeutung mehr! Um diese EHRE, um dieses RECHT auf ARBEIT musen wir erst wieder KÄMPFEN.

Siehe:
DDR: Das Recht auf Arbeit
Leben in der DDR
Ein kinderfreundliches Land

Die Wahrheit und der erhabene Traum

J.W.DshugaschwiliJ.W. Dshugaschwili (1879-1953)

Стихотворение молодого И.В.Джугашвили

Ходил он от дома к дому,
Стучась у чужих дверей,
Со старым дубовым пандури,
С нехитрой песней своей.

А в песне его, а в песне,
Как солнечный блеск чиста,
Звучала великая правда,
Возвышенная мечта.

Сердца, превращённые в камень,
Заставить биться сумел,
У многих будил он разум,
Дремавший в глубокой тьме.

Но вместо величья славы
Люди его земли
Отверженному отраву
В чаше преподнесли.

Сказали ему: «Проклятый,
Пей, осуши до дна…
И песня твоя чужда нам,
И правда твоя не нужна»

— * * * —

Ein Gedicht des jungen J.W.Dschugaschwili

Er ging von Haus zu Hause,
An fremde Türen klopfend,
Mit seiner alten, eichenen Pandura*
Und einem schlichten Lied.

Und wie der Glanz der Sonne,
So klang in seinem Lied
Die klare, große Wahrheit,
Und der erhabne Traum –

Versteinerte Herzen bezwingend,
Und zu beleben sie erneut.
Bei vielen weckte er die Einsicht,
Die da schlummerte in tiefer Nacht.

Doch statt des höheren Ruhmes
Brachten die Menschen in seinem Lande
Dem Verstoßenen das Gift
In einer Schale dar.

«So trinke, Verfluchter», sie riefen
«Trink bis zum trockenen Grund.
Das Lied, das du singst, ist uns fremd
Und deine Wahrheit, die brauchen wir nicht.»

(1895)

*Pandura: ein dreisaitiges Streich- und Zupfinstrument

Quelle:
http://grachev62.narod.ru/stalin/t17/t17_001.htm

Übersetzung: K.Naum

Siehe auch:
Nur die Wahrheit führt uns zur Erkenntnis
Philosophisches: Was ist Wahrheit?
Die junge Sowjetmacht und ihre Feinde

Heinz Kahlau: Die gerechteste Sache…

redstarSolange…

Die gerechteste Sache
der Welt
kann nicht vorankommen,
ohne jemandem
Unrecht zu tun.
Solange
sie darin
nicht ihr gutes Recht sieht,
sondern
ein Unglück,
bleibt sie
die gerechteste Sache
der Welt.

Heinz Kahlau (1985)

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aus: Heinz Kahlau, Fundsachen, Aufbau-Verlag Berlin, 1985, S.79.

Zertrümmert ist der erste Bau…

Wilhelm Leopold August Geib (* 10.April 1842 in Duchroth; † 1.August 1879 in Hamburg) war ein deutscher frühsozialistischer Lyriker, Buchhändler und Mitglied des deutschen Reichstages. Als Schriftsteller benutzte er auch das Pseudonym Wilhelm Leopold. Seit 1864 war er als Buchhändler und Leihbibliothekar in Hamburg tätig. In den ersten Jahren in der Arbeiterbewegung gehörte August Geib politisch dem von Ferdinand Lassalle gegründeten Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein an, wechselte aber wie viele andere in das Lager der SDAP von Wilhelm Liebknecht und August Bebel über. Neben diesen und Wilhelm Bracke gehörte der Hamburger Buchhändler Geib im April 1869 zur Leitung des Gründungs-kongresses der SDAP in Eisenach. Auf einem Plakat für die Opfer des Sozialistengesetzes war sein Konterfei rechts neben dem von Karl Marx abgebildet. An seiner Beerdigung in Hamburg nahmen etwa 30.000 Personen teil, die zu einem Gutteil den sonst üblichen schwarzen Trauerflor durch rote Bänder ersetzt hatten. Neben der Respektbezeugung für einen der Mitbegründer der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung, war sie eine der eindrucksvollsten Demonstrationen für die verbotene Partei während des Sozialistengesetzes überhaupt.
August Geib

August Geib

DIE KOMMUNE

Zertrümmert ist der erste Bau,
den unsre Brüder kühn errichtet,
noch war der Frühling allzu rauh,
es liegt die junge Saat vernichtet,
die junge Saat
Zum freien Staat,
zu Ehr und Ruhm
dem Menschentum,
zum gleichen Recht für alle.

Ein Kampf war es wie nie vorher,
Sein oder Nichtsein klang die Frage,
hier fiel das Vorrecht, liebeleer,
die neue Zeit dort in die Waage,
die neue Zeit
die uns befreit
von Druck und Last,
die sonder Rast
will gleiches Recht für alle!

Der Knechtschaft Schergen siegten ob,
sie wälzten sich im Blut der Roten,
und so wie sie der blaue Mob;
zur Rache rufen drum die Toten!
Zur Rache? Nein!
Zum Sieg allein,
trotz Feindes Wut
mit heil’ger Glut
zum gleichen Recht für alle!

Ein andrer Frühling kommt wohl bald,
um allem Schlaf ein End zu machen,
dann wird, ein Phönix an Gestalt,
aus seinem Traum das Volk erwachen,
aus seinem Traum;
gibt weiten Raum
der Weisheit Rat
dem freien Staat,
dem gleichen Recht für alle.

(1871)

Quelle:
Dr. Heinz Bär (Aut.Koll.): Erbe und Gegenwart, Eine Auswahl aus der deutschen Literatur, Im Auftrage des Staatssekretariats für das Hoch- und Fachschulwesen als Lesebuch für den Deutschunterricht an Ingenieur- und Fachschulen herausgegeben von einem Autorenkollektiv, Fachbuchverlag Leipzig (DDR), 1959, S.163.

Geib
Zeitungsnotiz im Zweibrücker Tagblatt, Freitag, 23.September 1870.
„Gestern morgen wurde der Buchhändler August Geib, Vorsitzender der Controll-Commission der socialdemokratischen Arbeiterpartei, auf Requisition des Commandanten Herrn v.Gerstein-Hohenstein aufs Stadthaus geführt und von dort um 11 Uhr von drei Soldaten geschlossen nach dem Berliner Bahnhof gebracht und per Eisenbahn fortgeführt. In der Wohnung des Verhafteten wurde eine Haussuchung vorgenommen und eine Menge Drucksachen mit Beschlag belegt.“

Siehe auch:
Bismarck und das Sozialistengesetz
Karl Marx in Karlsbad

Helmut Preißler: Ich liebe Rot.

Demonstration
Der Dichter Helmut Preißler (1925-2010) gehörte zu den bedeutendsten Lyrikern der DDR. Seine ersten Songs und Gedichte veröffentlichte er in den 1950er Jahren in der Presse (z.B. das Lied „Wenn man in den Jahren von Berlin sich erzählt…“, 1951). 1957 legte er seinen ersten Band „Stimmen der Toten“ vor. Formal angeregt von dem nordamerikanischen Schriftstller Edgar Lee Masters (1868-1950) und dessen Sammlung von fiktiven Grabinschriften „Spoon Rivers Anthology“ (1915), setzte sich Preißler mit der faschistischen Barbarei auseinander. [1] Ein sehr schönes Gedicht findet sich auch in seinem Gedichtband „Erträumte Ufer“:

Helmut Preißler
Ich liebe Rot

Ich liebe das strahlende Rot,
Rot von Kirsche und Mohn,
das Paprikarot, das Fahnenrot,
das Rot der Revolution.

Das Rot, das man Farbe der Liebe nennt,
Farbe der Arbeiterklasse,
das Rot, das in unseren Herzen brennt.
Glut, die wir nie löschen lassen –

das Rot, das die Freude in Wangen treibt,
wenn die Verliebten sich grüßen,
das Rot, das auf unseren Lippen bleibt,
lang noch nach unseren Küssen –

das Rot, das als Blut in uns Menschen fließt,
gleich, welche Haut wir haben,
das Rot, das uns flammend von Masten grüßt,
Fahnentuch, das wir tragen –

Ich liebe das strahlende Rot,
Rot von Kirsche und Mohn,
das Paprikarot, das Fahnenrot,
das Rot der Revolution.

Quelle:
[1] Horst Haase (Hrsg.), Geschichte der deutschen Literatur, Literatur der Deutschen Demokratischen Republik, Verlag Volk und Wissen, Berlin, 1976, S.487.
[2] Helmut Preißler, Erträumte Ufer, Gedichte, Verlag Neues Leben Berlin, 1979, S.30.

Siehe auch:
Helmut Preißler: Die Menschlichkeit.

Leo Tolstoj: Apfelbäumchen

ApfelbaumEin alter Mann pflanzte kleine
Apfelbäumchen. Da lachten die Leute
und sagten zu ihm:
„Warum pflanzt du diese Bäume?
Viele Jahre werden vergehen,
bis sie Früchte tragen,
und du selbst
wirst von diesen Bäumen
keine Äpfel
mehr essen können.“

Da antwortete der Alte:
„Ich selbst werde keine ernten.
Aber wenn nach vielen Jahren
andere die Äpfel von diesen Bäumen essen,
werden sie mir dankbar sein.“

(Leo Tolstoj)
ApfelernteQuelle:
Kleine Geschichten von Leo Tolstoj, mit Bildern von Erika Klein,
Der Kinderbuchverlag Berlin (DDR), 1969.
Übersetzung aus dem Russischen von Lotte Grünberg
Titel der Originalausgabe: Маленькие рассказы

Die Menschlichkeit

Hände

Helmut Preißler

DIE MENSCHLICHKEIT
hat nur Gewicht,
wenn sie die Macht
der Unmenschen bricht.

Jahrtausende Hohngelächter,
in dem Märtyrer verdarben.
Und immer die Salven der Schlächter,
in denen die Duldenden starben,

und immer die Härte, die leicht
das Wehrlose, Weiche zerstört,
die Demut, die nichts erreicht,
die Bitten, die keiner erhört,

und immer ein Unten und Oben,
und die Untren gekrümmt im Leid,
und immer loben die Obren
der Getretenen Friedfertigkeit,

und sie raten: Die andere Wange
halt hin, wenn dich einer geschlagen!
Und sie nehmen die in die Zange,
die verzweifelt den Widerstand wagen.

Bei jedem Volkserheben
hört man Erbarmen! sie Schrein.
Die niemals Pardon gegeben,
mahnen nun, milde zu sein.

Und so wird das Menschlichsein
zur Krücke für Unmenschlichkeit,
und so wird mildes Verzeihn
zur Quelle für neues Leid,

Die Menschlichkeit
hat nur Gewicht,
wenn sie die Macht
der Unmenschen bricht.

Quelle:
Helmut Preißler: Erträumte Ufer, Gedichte, Verlag Neues Leben Berlin, 1979, S.33.
Foto: Wolfgang Gregor (ebd.)