Die DDR – ein kinderfreundliches Land!

WIDER alle Lügen und Verleumdungen gegen unser einstiges sozialistisches Vaterland hier ein paar Fakten zur Lebenslage einer Familie in der DDR:

Angemerkt sei noch:
1) Das durchschnittliche Einkommen eines Arbeiters bzw. einer Arbeiterin betrug etwa zwischen 450 und 1300 M im Monat (bei geregelten 43,75 bzw. 42 Std./Woche).
2) Es gab gleichen Lohn für gleiche Arbeit – für Mann und Frau.
3) Und es herrschte Vollbeschäftigung, d.h. jeder hatte eine Arbeit in der DDR
(…aber es gab natürlich auch Frauen, die wegen der Kinder halbtags arbeiteten oder zu Hause blieben, ohne daß Familie finanziell darunter leiden mußte.)
4) Eine Monatsmiete für eine Dreiraum-Neubauwohnung betrug so zwischen 60-80 M
5) Arztbesuche (auch Zahnarzt) und Krankenhausaufenthalt, sowie Heilbehandlungen und Kuren waren kostenlos
6) Ein halber Liter Milch kostete 56 Pfennig, ein Brötchen einen Fünfer, eine Briefmarke kostete (ebenso wie eine Straßenbahn- oder S-Bahnfahrt durch die ganze Stadt) nur 20 Pfennig. So war das! Und die Einzelhandelspreise in der DDR waren überall gleich.

Das Kind als Rechtsperson

Grundlage für die Stellung von Ehe und Familie in unserem sozialistischen Staat bildet Artikel 38 der sozialistischen Verfassung der DDR vom 6.4.1968 in der Fassung des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung der Verfassung der DDR vom 7.10.1974. Er garantiert die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Unterstützung kinderreicher Familien, und den besonderen Schutz von Mutter und Kind. Recht und vornehmste Pflicht der Eltern ist es, „ihre Kinder zu gesunden und lebensfrohen, tüchtigen und allseitig gebildeten Menschen, zu staatsbewußten Bürgern zu erziehen.“

VerkehrserziehungDie rechtliche Stellung des Kindes und die Ausgestaltung seiner Rechte und Pflichten sind im Familiengesetzbuch der DDR ( FGB ) vom 20.12. 1965 (GBI. l 1966 S.1; in Kraft seit dem 1.4.1966) und im Zivilgesetzbuch der DDR ( ZGB ) vom 19.6.1975(GBI. I S.465; in Kraft seitdem 1.1.1976) geregelt. Bedeutsam sind ferner das Gesetz über die Teilnahme der Jugend an der Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft und ihre allseitige Förderung in der DDR – Jugendgesetz – vom 28.1.1974 (GBI. l S.45; in Kraft seit dem 1.Februar 1974), das Gesetz über das einheitliche sozialistische Bildungssystem vom 25.2.1965 (GBI. l S.83) sowie die Jugendhilfeverordnung vom 3.3.1966 (GBI. II S. 215) mit den dazu ergangenen Durchführungsbestimmungen, insbes. aber der gemeinsame Beschluß des ZK der SED, des Bundesvorstandes des FDGB und des Ministerrats der DDR vom 27.4.1972 über sozialpolitische Maßnahmen in Durchführung der auf dem VIII. Parteitag beschlossenen Hauptaufgabe des Fünfjahrplans und der Beschluß über die weitere planmäßige Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Werktätigen im Zeitraum 1976-1980 vom 27.5.1976.

Staatliche Beihilfen für Mutter und Kind

Staatliche Geburtenbeihilfe. In Verwirklichung des Beschlusses vom 27.4.1972 über sozialpolitische Maßnahmen entsprechend der auf dem VIII. Parteitag beschlossenen Hauptaufgabe erhalten ab 1.Juli 1972 alle Frauen bei der Geburt jedes Kindes eine Beihilfe in Höhe von 1000 M. Diese wird gegen Vorlage der von der zuständigen Schwangeren-beratungsstelle ausgestellten Mütterkarte in Teilbeträgen – gebunden an bestimmte Termine zur Vorstellung in der Schwangeren- bzw. Mütterberatungsstelle – ausgezahlt (VO über die Erhöhung der staatlichen Geburtenbeihilfe und die Verlängerung des Wochenurlaubs vom 10.5.1972, GBI. ll S.314). Stillende Mütter erhalten außerdem während der ersten 6 Lebensmonate des Säuglings monatlich 10 M Stillgeld.

Staatliches Kindergeld. Bürger der DDR, die ihren Wohnsitz in der Deutschen Demokratischen Republik haben, erhalten für ihre dem Haushalt angehörenden Kinder ein staatliches Kindergeld (§1 Abs.1 der VO über die Gewährung eines Staatlichen Kindergeldes sowie die besondere Unterstützung kinderreicher Familien und alleinstehender Bürger mit 3 Kindern vom 4.12.1975, GBI.I 1976 S.52). Das staatliche Kindergeld beträgt entsprechend der Anzahl der dem Haushalt angehörenden wirtschaftlich noch nicht selbständigen Kinder für das 1. und 2.Kind monatlich jeweils 20 M, für das 3.Kind monatlich 50 M, für das 4.Kind monatlich 60 M und für das 5. und jedes weitere Kind monatlich 70 M (§ 3 der VO vom 4.12.1975). Das staatliche Kindergeld (–> Tabelle 43) wird grundsätzlich gewährt bis zum Abschluß einer allgemeinbildenden Schule und muß vom Vater oder der Mutter bei der für sie zuständigen Auszahlungsstelle (Betrieb, Universität, Produktionsgenossenschaft, SV, Staatliche Versicherung usw.) beantragt werden.

AusfahrtStudentinnen im Direktstudium und im Forschungsstudium der Universitäten, Hoch- und Fachschulen erhalten während des Studiums für jedes zu versorgende Kind einen monatlichen Zuschuß von 50 M (AO vom 10.5.1972, GBI.II S.321). Bei vorübergehender Abwesenheit der Kinder vom elterlichen Haushalt wird das Kindergeld unter bestimmten Voraussetzungen weitergezahlt, z.B. bei auswärtigem Schulbesuch, auswärtiger Berufsausbildung, Abwesenheit für die Zeit einer Krankheit der Mutter oder des Vaters, getrennter Unterbringung der Kinder wegen z.Z. nicht zu beseitigender unzulänglicher Wohnverhältnisse, Heimunterbringung der Kinder wegen Berufstätigkeit beider Elternteile, Unterbringung in Krankenanstalten, ärztliche Trennungsanordnung wegen Krankheit.

Mütterunterstützung nach Ablauf des Wochenurlaubs. Werktätige Mütter können nach Ablauf des Wochenurlaubs für das 2. und jedes weitere geborene Kind bis zum Ende des 1. Lebensjahres des zuletzt geborenen Kindes bezahlte Freistellung von der Arbeit in Anspruch nehmen, wenn sie dieses Kind in häuslicher Pflege selbst betreuen wollen. Für die Dauer dieser Freistellung zahlt die Sozialversicherung eine monatliche Mütterunterstützung, und zwar in Höhe des Krankengeldes, auf das die Mutter bei eigener Arbeitsunfähigkeit ab 7.Woche der Arbeitsunfähigkeit im Kalenderjahr Anspruch hätte, mindestens aber für vollbeschäftigte Mütter mit 2 Kindern 300 M, mit 3 und mehr Kindern 350 M. Diese Mindestbeträge gelten für Mütter, die bis zum Beginn des Schwangerschaftsurlaubs teilbeschäftigt waren, anteilig (§§ 46, 47 der Verordnung zur Sozialpflichtversicherung der Arbeiter und Angestellten – SVO – vom 17.11.1977, GBI.I, S.373). Die Mütterunterstützung wird auf Antrag gewährt; derselbe ist an die Stelle zu richten, die für die Zahlung des Schwangerschafts- und Wochengeldes zuständig ist.

BabybadenMonatlicher Zuschuß zum Familienaufwand. Mütter mit einem Kind bis zu 3 Jahren, die wegen der Geburt desselben vorübergehend ihre Berufstätigkeit unterbrechen mußten, weil kein Krippenplatz zur Verfügung gestellt werden konnte, haben bei der Geburt eines weiteren Kindes während dieser Unterbrechung, längstens bis zur Vollendung des 1. Lebensjahres des zuletzt geborenen Kindes, Anspruch auf einen monatlichen Zuschuß der Sozialversicherung zum Familienaufwand in Höhe von 200 M, sofern kein Anspruch auf Mütterunterstützung besteht. Mütter, die vor der Unterbrechung ihrer Berufstätigkeit teilbeschäftigt waren, erhalten den Zuschuß anteilig. Der Zuschuß ist bei der zuständigen Dienststelle der Sozialversicherung zu beantragen (§§ 54, 55 SVO).

Unterstützung bei Freistellung von der Arbeit zwecks Betreuung der Kinder bei Erkrankung des nichtberufstätigen Ehegatten. Werktätige sind für die erforderliche Zeit von der Arbeit freizustellen, wenn bei Erkrankung des Ehegatten die notwendige Betreuung der zum Haushalt gehörenden Kinder durch diesen entsprechend ärztlicher Bescheinigung nicht möglich ist und auch durch andere nicht erfolgen kann. Ist der erkrankte Ehegatte nicht berufstätig, erhält der freigestellte Werktätige für die Dauer der Freistellung, längstens jedoch für 4 Wochen im Kalenderjahr, von der Sozialversicherung eine Unterstützung in Höhe des Krankengeldes, auf das er bei eigener Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit ab 7.Woche der Arbeitsunfähigkeit im Kalenderjahr Anspruch hat. Ist die Freistellung nur für einen Teil der täglichen Arbeitszeit erforderlich, wird die Unterstützung je Arbeitstag für die Dauer der ausfallenden Arbeitszeit anteilig gewährt (§ 43 SVO).

FAZIT: Die DDR war ein kinderfreundliches Land!

Quelle:
Kleine Enzykopädie „Das Kind“, VEB Bibliographisches Institut, Leipzig (DDR), S.114ff.

—> siehe auch: Das Kind als Staatsbürger

Nachtrag:
…und noch eins, liebe Leute, wenn Ihr immer nur nach der Höhe des Kindergeldes in der DDR guckt, dann fragt lieber mal danach, WARUM das so war! Warum war die DDR so ein kinderfreundliches Land? Zukunftsängste gab es damals nicht. Da mußten sich die Muttis keine Sorgen machen um die Entwicklung ihrer Kinder. Da gab es keine Kinderarmut, keine Sozialkaufhäuser und auch keine „Tafeln“. Und erst recht keine „Straßenkinder“! Die Betreuung in den Kinderheimen auf Kosten des Staates war sehr fürsorglich. „Kindesmißbrauch“ war bei uns ein Fremdwort. Da mußte man keine Zuschüsse „für Teilhabe“ beantragen, und kein Kind wurde benachteiligt. Bildung, Freizeit- und Feriengestaltung war für alle Kinder kostenlos. Und warum war das wohl so? Ganz einfach: Die DDR war ein SOZIALISTISCHES LAND. Und im Sozialismus ist nämlich alles ein bißchen anders. Da gehörten die Produktionsmittel dem Volk, und nicht irgendwelchen Privatleuten. Die verwenden sie nur, um selber damit Kohle zu machen. Das ist der Unterschied! Da kann alles geplant werden, heute eher nicht. In der DDR kamen die Gewinne denen zugute, die sie erwirtschaftet hatten – den Arbeitern, den Werktätigen! Solche Schmarotzer, die die Profite aus der Arbeit anderer Leute auf ihr eigenes Konto leiten, gab es bei uns damals nicht. Auch die Parteifunktionäre konnten nicht reich werden, die hatten nämlich auch nur ihr Gehalt. Millionäre hatten wir damals nicht, nicht mal Honecker war einer! Soviel mal zum Nachdenken!

pdfimage  DDR – ein kinderfreundliches Land

Eine Buchempfehlung:
Wider die Verleumdungen des ehemaligen Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Prof.Böhmer: „Für manche ostdeutsche Frau ist die Kindstötung anscheinend ein Mittel der Familienplanung.“(zitiert nach „junge Welt“ 21.01.2011, S.15)

Heike Walter: Abgebrochen -– Frauen aus der DDR berichten. Verlag neues leben, Berlin 2010, 192 Seiten, 12,95 Euro * (Mit einem Vorwort des Sozialwissenschaftlers Prof. Kurt Starke) –> hier

(Dr.Heike Walter, geb. 1960 in Naumburg/Saale, promovierte Zahnärztin, Studium in Moskau und Leningrad, Arbeit in einer Poliklinik in Magdeburg, heute eigene Praxis in Rheinland-Pfalz, verheiratet, zwei Kinder.)

Weitere Beiträge: (sämtliche Links aktualisiert – Jan.2019)
Die Sozialpolitik der DDR
Was ist sozialistische Planwirtschaft?
Kinderkrippen in der DDR
Das Volksbildungssystem in der DDR
Leben in der DDR – Lebensweise und Familie
Erich Honecker: Für ein kinderfreundliches Land
Kinderferien in der DDR
Die Familie als kleinste Zelle der Gesellschaft
Das einheitliche sozialistische Bildungssystem der DDR
Gab es einen Sozialismus in der DDR?

40 Gedanken zu “Die DDR – ein kinderfreundliches Land!

  1. Danke, daß Sie in Ihrem Artikel auf mein Buch „Abgebrochen“ aufmerksam machen. Die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs in der DDR durch die Abschaffung des §218 brachte den Frauen ein grundlegendes Menschenrecht: das Recht auf selbstbestimmte Mutterschaft. Wünschen wir uns nicht alle eine Mutter, die selbst bestimmen durfte, wann und von wem sie uns bekommt? Für dieses Recht einzutreten, heißt nicht, den Schwangerschaftsabbruch zu bejahen. Es war auch eine Entscheidung für die gewollten Kinder. Die Frauen, denen ich durch das Buch eine Stimme geben wollte, sind liebevolle Mütter (manche nun schon Großmütter und Urgroßmütter) und loben in ihren Erzählungen immer wieder die Kinderfreundlichkeit, die in der DDR so selbstverständlich war.
    Heike Walter

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  2. Und wie sah es mit der Kinderfreundlichkeit in den Heimen und Jugendwerkhöfen aus ?
    Betroffene berichten von schmerzlichsten Erfahrungen – nur das Heim – es war ja keine Heimat für Kinder – in Torgau sei erwähnt.
    Wieviele Mütter bis heute – eben auch schon Großmütter- leiden schwer unter den Folgen des Abbruchs ( was für ein falsches Wort = Unterbrechung)
    ich habe mir gerade das Buch „Abgebrochen“ bestellt – und hoffe, dass Frauen und Männer – es ist ja durchaus auch ein schwerer Eingriff für Väter – den Mut haben, darüber zu sprechen.Viele sind einfach nur stumm…

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    1. Naja, ganz so einfach und schnell ging es mit einem Abbruch nun auch nicht.
      Ich musste mehrere Psychologengespräche führen und der abbrechende Gynäkologe hat mich trotzdem erst noch einmal nach Hause geschickt zum Überdenken.
      Heute geht das schneller, leider.

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      1. Solche Behauptungen beweisen gar nichts! Ebenso die heute im Nachhinein erfundenen Geschichten. Sie sind i.a. nur in die heute verordneten Geschichtslügen über die DDR einzuordnen.

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    2. Dass es in der DDR keinen Missbrauch gab, ist nicht wahr. Das gab es in vielen Familien, das hat auch nichts mit Sozialismus zu tun, leider gibt es das immer.
      Und die liebevolle Betreuung in Heimen gab es auch nicht immer. Allerdings kann ich nicht bestätigen, dass bis in die 70-er in den Schulen geschlagen wurde.
      Als ich 1963 in die Schule kam, war das schon verboten.

      Ich kann dazu sogar einen Fall erzählen, den ich aus eigenem Erleben kenne. Das war 1962. Eine Lehrerin ging mit einer 4. Klasse in ein Schwimmbad. Sie verbot den Kindern, die nicht schwimmen konnten, in das tiefe Becken zu springen. Es gab auch ein flacheres Schwimmbecken. Ein Junge, der nicht schwimmen konnte, sprang trotzdem in das tiefe hinein. Die Lehrerin sprang sofort in Anziehsachen hinterher und holte ihn heraus. Zum Glück war sie eine ausgebildete Rettungsschwimmerin. Als sie ihn gerettet hatte, knallte sie ihm eine. – Sie wurde sofort entlassen und durfte nie wieder als Lehrerin arbeiten. Sie hat ihre eigenen oder andere Kinder sonst nie geschlagen. Ich weiß das aus eigener Erfahrung, denn sie war eine Nachbarin und Kollegin meiner Mutter und ich spielte sehr oft mit ihren Kindern in ihrer Wohnung. Da durften wir alles, sie war sehr geduldig. –

      Auch von meiner ganzen Schulzeit kenne ich keinen einzigen Fall, in dem Kinder in der Schule von Lehrern geschlagen wurden. – zu Hause wurden allerdings viele geschlagen. Ich rede nicht von schweren Misshandlungen, sondern eher von Ohrfeigen. Ein Schulkamerad von mir bekam auch Prügel mit dem Ochsenziemer. Das war aber eher eine Ausnahme.

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      1. Der Wahrheit die Ehre! Ich bin ebenfalls in der DDR aufgewachsen, in die Schule gegangen, habe gelernt, gelebt, studiert, – was man als Jugendlicher eben so tut. Aber es sind die Überbleibsel aus der kapitalistischen Vergangenheit, wo Gewalt und Prügel (auch in der Familie) nicht selten vorkamen. Gewalt wird zwar heute „offiziell“ verurteilt (in den Schulen und Familien) – doch was ist mit der Brutalität der Polizei im heutigen Staat? … Der Staat ist eben immer das Machtinstrument der herrschenden Klasse. Und der bürgerliche Staat dient der Unterdrückung und Einschüchterung der übergroßen Mehrheit des Volkes (der Arbeiterklasse bzw. der Lohnempfänger)

        Und man hätte die Lehrerin eigentlich dafür loben müssen, daß sie das Kind sofort gerettet hat (was ja eigentlich auch selbstverständlich gewesen ist!) – dennoch war die Strafe gerecht.

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  3. Tja, gute Frage. Ich kenne einige ehemalige Heimkinder. Die Horrorgeschichten, die man heute darüber erzählt, sind größtenteils gelogen. Auch weil’s gut bezahlt wird. Mein Klassenkamerad, der keine Eltern mehr hatte, erzählte oft voller Zuneigung von seinen Erziehern. Ich selber war in einem Wohnheim (klar – wir waren auch nicht immer die Bravsten!) – aber die Erzieher haben wir geachtet! …Die Berichte über den Schwangerschaftsabbruch sind alle sehr ehrlich, und kaum eine der Frauen, die sich dazu entschlossen hatte, wurde deswegen verachtet. Ein gutes Buch! Klar – solche arroganten und zynischen Meinungen wie die des Herrn Prof.Böhmer gab es natürlich auch…

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    1. Horrorgeschichten- und woher wissen Sie, dass gelogen wird ? Wir haben 10 Jahre lang ein Heimkind an den Wochenenden und in den Ferien als Pflegekind gehabt.(ohne irgendwelche Bezahlung oder Aufwandentschädigung ! Wir wollten diesem Kind Gutes tun)
      Da kann ich Ihnen etwas mehr berichten.Das Ergebnis, weil wir uns gekümmert haben, war – sie wurde ohne Absprache mit uns kilometerweit in ein abgelegenes Heim verbracht und erst später hat sie uns einige Dinge mehr erzählt, was ihr geschehen ist.
      Herr Prof. Dr. Böhmer ist kein zynischer oder arroganter Mensch, er war ein guter Ministerpräsident, der alle Achtung verdient

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  4. ..das ist natürlich traurig, und die Willkür ist nicht zu verstehen. – Und was Herr Böhmer für ein Mensch ist kann ich nicht beurteilen…es ging hier um die o.zit. Meinung!

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  5. Vieles, was in der ehemaligen DDR geschah, war überhaupt nicht in Ordnung!
    Aber, wer als Jugendlicher in den Jugendwerkhof kam war kein Kind von Unschuld.
    Mir gefällt überhaupt nicht, wie oberflächlich darüber diskutiert wird. Dort waren keine Unschuldigen, dort waren Jugendstraftäter, die auch heute als Kriminelle gelten würden!
    Es ist doch wohl nicht zu erwarten, wenn eine Entschädigung in Aussicht steht, dass ehemalige Insassen ehrlich bekunden, warum und weshalb sie dort waren.
    Auch ist es unehrlich, wenn die Räumlichkeiten, die nach der Wende zerstört wurden, heute so gezeigt werden, als wäre dieses ihr ursprünglicher Zustand.
    Auch in der heutigen Zeit wäre eine straffere Bestrafung für notorische Gesetzesverletzer mehr als angebracht!
    Schade, dass diese Dokumentationen so unehrlich und einseitig erstellt werden und dann noch von „Experten“, die nie bzw. zu dieser Zeit überhaupt nicht in der ehemaligen DDR gelebt haben.
    Der, ich dieses schreibe, bin weder Beschäftigter einer dieser Einrichtungen gewesen noch war ich SED Genosse. Ich bin heute sogar ein anerkanntes Opfer der ehemaligen DDR.

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      1. Sascha, ich möchte nur mal kurz daran erinnern, das der „Teja“ vom Teja.blog (kennst Du ja) selber im Kinderheim aufwuchs und keine allzuguten Erinnerungen daran hat. Im Kinderheim-nicht im Jugendwerkhof.
        Im Allgemeinen wär es auch insgesamt immer besser, nichts zu verschönern, ..sondern immer auch Kritik, wo sie angebracht ist, zu bringen.
        Aber: Natürlich war im allgemeinen die DDR Kinderfreundlich. Kindergarten war was tolles (ich kann daran nichts negatives sehen), ich hab erstaunt in einigen Blogs gelesen, das einige meinten: Kindergärten wären etwas schlechtes (heute heißt es Kindertagesstätten), weil die Kinder ja nicht gefragt werden/wurden und gezwungen werden…ich denke, das haben Leute geschrieben die nie im Kindergarten waren.

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  6. Vieles was in allen Staaten dieser Welt passiert ist überhaupt nicht in Ordnung. Ein Staat übt immer Macht aus, die er bestimmten Personen verleiht. Und nun kommt es darauf an was dieser Staat für Ziele verfolgt und darauf wie die Person die diese Macht in seinem Interesse ausübt, damit umgeht.
    Die Jugendwerkhöfe wurden gerade aus der Idee heraus geschaffen, die Jugendlichen eben nicht im regulären Straffvollzug zu vollwertigen Kriminellen „auszubilden“.
    Ich finde es überaus peinlich wenn in der BRD, diesem Hort von Demokratie und Menschenrechten, immer mal wieder ruchbar wird wie dieser Staat oder die von ihm cofinanzierten Kirchen mit ihren Schutzbefohlenen umgeht und den Verantwortlichen nichts besseres einfällt zu ihrer Entschuldigung auf die ehemalige DDR zu zeigen.

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  7. (vorheriger beleidigender Kommentar dazu wurde gelöscht! Admin.)

    …ja klar, und daß die Kinder zu Kampfmaschinen ausgebildet wurden – hat man Ihnen das auch erzählt???? Es ist hier nicht der Ort, das ausführlich zu diskutieren, aber Sie sollten auch mal diejenigen fragen, die in der DDR eine schöne und unbeschwerte Kindheit erlebt haben! Das war die Normalität! Die Wahrheit ist immer konkret, und nicht immer gelingt es, sie von der Lüge zu unterscheiden! Wer könnte denn ein Interesse daran haben, die DDR in den schwärzesten Farben zu malen? Doch nur diejenigen, die dafür verantwortlich sind, daß es heute in der Bundesrepublik Deutschland all diese sozialen Ungerechtigkeiten, Benachteiligungen und Verbrechen gibt. Sehen Sie sich doch mal die heutigen Statistiken an: über Kinderarmut, Kindesmißhandlung und Selbstmordrate bei Jugendlichen! Erkundigen Sie mal über verwahrloste Familien, Straßenkinder (auch in Berlin und Frankfurt/M!). Warum ist das so? Fragen Sie doch mal nach, wie vielen Familien hierzulande der Strom abgeschaltet wird, weil sie kein Geld haben! Alles versoffen??? Das halte ich für eine Legende! Die Kinder sind der schwächste Teil der Gesellschaft. Es ist eine Schande, wenn gerade in einem der reichsten Länder Europas für Kinder notwendige Zuwendungen beantragt werden müssen, und wenn für jede schulische Veranstaltung und für jeden kopierten Zettel von den Eltern dafür extra noch Geld abkassiert wird. Ganz abgesehen von dem schwachen und rückständigen Bildungssystem! Warum überaltert denn unsere Gesellschaft? Das muß man schon alles im Zusammenhang sehen!

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    1. Kinder zu Kampfmaschinen? in der DDR?….da fällt mir doch Aktuell ein, das in der Fernsehwerbung desöfteren (in der aktuellen BRD) Werbung für die Bundeswehr läuft, auch Raketen, Bomben und Hochtechnisierte Kriegsführung wird in Reportagen Aktuell und löblich besprochen….zum Blumen herstellen sind diese Waffen jedoch nicht, sondern zum Töten von Menschen!
      Waffenhandel und somit das Töten von Menschen ist ein Industriezweig nicht der DDR, sondern dieses jetzigen Systems…
      Warum wird da immer mit erhobenen Finger über die NVA hergezogen (war übrigens eine Friedensarmee, hatte nie Kriegseinsätze-oder seh ich das falsch)?

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  8. In der DDR gab es unterschiedliche Arbeitszeiten. Wer in der Verwaltung gearbeitet hat, der hatte eine Arbeitszeit von 43,75 Stunden pro Woche, also 8,75 Stunden pro Tag plus Pausenzeiten. Die Arbeitszeit begann unterschiedlich. In dem Betrieb, wo ich gearbeitet habe, von 6:45 Uhr bis 16:15 Uhr. In anderen ging es erst um 07:00 Uhr los und dann bis 16:30 Uhr. Eine berufstätige Frau mit 2 Kindern hatte eine 40-Stunden-Woche mit Lohnausgleich. Im 2-Schicht-System waren es 42,5 Stunden pro Woche plus Pausenzeiten. Im durchgängigen 3-Schicht-System gab es die 40 Stunden-Woche (inkl. Pausen).

    In der Großchemie (wie Buna, Leuna), wo rollende Woche gefahren wurde, hatte man noch ein 4-Schicht-System mit 12 Stunden Wechselschicht, das war ein ganz ausgeklügeltes System mit eine Woche 3 Schichten und in der anderen Woche 4 Schichten. Da gab es auch zusatzfrei und Zusatzurlaub. Die Leute, die in dem System drin waren, wollten meistens nicht raus. Man hatte ja auch viel frei an Wochentagen.

    Überstunden wurden meist sehr gut bezahlt, und so gab es Feierabendbrigaden, die bestimmte Aufgaben erledigten.

    Auch die Löhne waren unterschiedlich, je nach Branche und Tarif. Es gab einen Tarif für zentralgeleitete Betriebe (Z-Betriebe, große Kombinate – wie Zeiss oder TAKRAF) und einen für die bezirksgeleitete Industrie, der war niedriger – entsprechend dem Rahmenkollektivvertrag (RKV). Der Unterschied im Lohn konnte schon 10-20% betragen.

    (vgl. §§ 2,3 VO über die durchgängige 5-Tage-Arbeitswoche vom 3.5.1967, GBl.II S.237, DDR)

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    1. Bei alldem bitte den bezahlten Haushaltag nicht vergessen! Davon braucht man heute nicht mal träumen.

      Ich bin eine Mutter dreier Kinder, die alle sozialen Leistungen und Vergünstigungen unseres Staates genießen konnte. Ich kann von mir sagen, dass meine Kinder alle drei „Wunschkinder“ sind!

      Wenn ich sehe, wie der Staat BRD mit seiner Jugend umgeht, dann wird mir ganz Bange um die Zukunft dieses Landes. Denn, so, wie der Staat mit seiner Jugend umgeht, so geht die Jugend später mit diesem Staat um. Ich sehe schwarz für die BRD.

      UlliZwi

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    2. Und es gab die Jahresendprämien, die meist höher ausfielen als das Gehalt. Wir haben auch oft mal zwischendurch eine Prämie bekommen.
      Ich konnte mich in der DDR nicht beklagen, uns ging es gut und während ich auf Arbeit war, konnten meine Kinder mit Gleichaltrigen im Kindergarten spielen, hatten ihre Mahlzeiten und haben viel gelernt. Sie waren selbständiger als die Kinder heute.

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      1. Danke, Marion. Ja, genauso war es. Da müßten den Verleumdern und Lügnern die Ohren gellen, und die heutigen Muttis müßten auf die Barrikaden gehen. Wie lange wollen sich die Menschen diesen verfluchten menschenfeindlichen Kapitalismus noch gefallen lassen?

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  9. meine kindheit in ostblock war sagenhaft toll, ich bedaure sehr das ich heute zwar financiel meinen kindern vieles mehr bieten kann , aber aus schul-ferien-spaß sicht von weitem eigentlich nichts bieten kann. ja ein urlaub in ägypten , mallorca ist toll, aber der pionierlager war 1000 mal besser und toller. wir kinder der ddr , tschechoslowakei wir waren schon sehr glückliche kinder! und die horrorgeschichten von kinderheimen in ostblock will ich nicht hören! gelogene propaganda des westens!
    davon bin ich fest überzeugt! der westen soll gar nicht wahrheit erfahren wie gut es im osten war.zu gefährlich!

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  10. Danke Denisa. Du spricht allen aus dem Herzen, die das gleiche erlebt haben. Laß‘ es uns weitersagen! Die Wahrheit läßt sich nicht totschlagen. Und die Lügengeschichten sind so unheimlich, daß sie bald keiner mehr glaubt, weil es keine Beweise dafür gibt. Es gibt einen guten Spruch von Abraham Lincoln: „Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allzeit, aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht.“ Siehe auch hier etwas über die Gründe der Konterrevolution:
    http://sascha313.blog.de/2011/10/12/konterrevolution-ddr-handlanger-12003133/
    (Übrigens: das Wort „Ostblock“ würde ich niemals verwenden, es ist die Sprache der Feinde der DDR.)

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  11. Thomas_1741 (Besucher)
    16. Apr 2012 @ 14:15:19

    „Vieles, was in der ehemaligen DDR geschah, war überhaupt nicht in Ordnung!
    Aber, wer als Jugendlicher in den Jugendwerkhof kam war kein Kind von Unschuld.
    Mir gefällt überhaupt nicht, wie oberflächlich darüber diskutiert wird.“

    Danke! Ich lese derartige Beiträge von Menschen, welche einst in der DDR lebten, nicht immer mit allen Dingen eiverstanden waren, sich mit der damaligen Obrigkeit auch mal anlegten, aber dennoch der Wahrheit und Sachlichkeit verpflichtet bleiben, immer sehr gern.
    Ende 1914 schrieb Lenin zu der Katastrophe der sozialdemokratischen und sozialistischen Parteien Europas im August 1914, dass NICHT der Sozialismus prinzipiell eine Niederlage erlitten hat, sondern ein UNGENÜGENDER Sozialismus aus der Zeit vor dem August 1914.
    An diese Worte muss ich immer wieder denken, wenn heute so großmäulig, unverschämt-dumm von einen „Scheitern des Kommunismus“ 1989 geschwafelt wird.
    Auch hier war es doch so wie schon 1914, es war ein noch ungenügender Sozialismus, wenig verstandener, wenig gefestigter, mit leider nicht genügend im Klassenkampf erprobten Menschen, welcher 1989 ebenso wie schon zuvor 1914 verraten und verkauft werden konnte.
    Ich würde mich sehr freuen, gerade zu dieser Thematik noch viel öfter einen guten und ehrlichen Meinungsaustausch pflegen zu können.
    Also, liebe Leser und Kommentatoren, nur Mut, es gibt viel zu gewinnen, und bloß keine falsche, völlig unangebrachte Scham, auch mal was falsches, unsinniges oder unausgegorenes zu äußern, wir alle müssen wieder „Lernen, Lernen, und nochnals Lernen!“( Lenin)! 🙂

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  12. Wenn BRD-Skandale wie zB. Schäge und sexueller Missbrauch in kirchlichen Kinderheimen, oder Folter in Jugendgefängnissen – weil nicht mehr zu vertuschen – in den Medien auftauchen müssen, passiert folgendes. Westliche Medienschaffende bringen Horrorstories über die DDR. Nach dem Motto, dass es da ja noch viel schlimmer war. Rezept: Man nehme ein paar verwahrloste Journalisten und ein paar mehr Harz4 DDRler (öfters auch Wessis mit sächsischen Akzent), die man mit 100 Euro bestechen kann. Die Harzer sagen alles, was der verkommene Journalist will. Die meisten dieser Harzer haben noch nie ein Heim von innen gesehen. Gott äh natürlich BILD sei Dank. In der BRD ist die Prügelstrafe für Kinder heute noch IN DER PRAXIS, nicht gesetzliche Theorie, (Zitat einer mit mir befreundeten Kripobeamtin, Leiter eines Jugendamtes, Mitarbeiter Ordnungsamt) abgeschafft. Meine Erfahrung : In Düsseldorf (70ger bis mindestens Ende der 80ger) war die Prügelstrafe für Arbeiterkinder in Hauptschulen normal, in bürgerlichen Gymnasien unvorstellbar. Auch Lehrlinge wurden oft in den 70gern in Handwerksbetrieben geprügelt, menschliche Demütigungen sind heute noch offizieller Bestandteil des Handwerksberufs. Das geben die offen zu „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“. Auf Deutsch : Kuschen, Kriechen, Kehren, Frühstückholen, brav Meister/SIE sagen, sklavisch die Werkzeugtasche für die Gesellen tragen, das Privatauto der Gemahlin am Samstag putzen und sich die Frisur vorschreiben lassen. Wer das durchhält, wird faschistischer Lumpenproletarier. ABTREIBUNG: Laut Untersuchungen, gab es mehr Abtreibungen in restriktiven Staaten wie Irland als in freieren wie Niederlande. Bei einer Abtreibung wird keiner unglücklich. Bei einem ausgetragenen, ungewollten Kind aber Vater, Mutter und BESONDERS Kind. Durch dieses menschlich abscheuliche Sozial, äh Hungersystem werden labile Frauen gerade zu getrieben, sich als Gebährmaschinen zu betätigen.
    Vergleichbare Medienpolitik: Als sich die Deutschland Arbeitslosigkeit auf offiziell 5 MIOS näherte, erfand man das Märchen von der inoffiziellen, verdeckten Millionenarbeitslosigkeit in der ehemaligen DDR.
    Als Faschos Ausländer angriffen, töteten (Solingen/NRW), erfand man das Märchen von der rassistischen DDR. Als rauskam, dass die DDR ein unbeschwerter Partystaat war, erfand man das Märchen von kommunistisch, gottlosen, rauschsüchtigen Barbaren. Als rauskam, dass der DDR Mensch gern Ordnung im privaten Bereich mag, erklärte man (Springer, WAZ, Bertelsmann, Burda, Bauer, Leo Kirch, TAZ) ihn zum Spiesser. Als die FKK Freiheit der DDR rauskam, erfanden die MilliardärsMedien den Mangel an Badekleidung im Osten. Hatte der DDR Bürger nach westlichen Standards (weiss der Kuckuck wer das wissenschaftlich festlegt) Wohlstand, war er natürlich ein böser Stasi Agent.
    Wenn ich berichte, dass die DDR die geringsten Auslandsschulden laut westlichen Quellen hatte, wird direkt entgegnet, dass Auslandsschulden was Kluges sind und gerade die, die DDR pleite gehen liess. Irrationalität kennt wirklich keine Grenzen. Dumme BRD Weissheiten aus Tibet haben auch die Wessi Akademiker voll im Griff. Na ja es geht ja um Glauben, nicht um Fakten.
    Übrigens hatte ich in den letzten Monaten DDRler in der Kneipe kennengelernt, die für ein kleines Bier (1,20 Euro) ihre Knastgeschichten aus der DDR erzählten. Interessant war, dass diese Leute 1989 gerademal 8-11 Jahre alt waren. Noch interessanter war, dass die Älteren noch nie in der DDR waren, sondern Lumpenproletarier (proNRWAnhänger, AFDWähler) aus Köln Kalk, Duisburg Hochfeld, Düsseldorf Flingern.
    Also immer auch gucken, WANN diese Märchen auftauchen, woher er sie hat, wieviel er bekommt.

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    1. rheinlaender (Besucher), ich bin Harz4 DDRler, auch für eine Million Euro, werde ich solche Lügen nicht sagen. Ich gehe gegen Jede Kindesmisshandlung vor, habe auch schon paar mal Anzeige erstattet, den unsere Eltern und Großeltern haben uns nie Körperstrafen und seelisch so was angetan. In der DDR wurden Körperstrafen an den Schulen schon 1949 abgeschafft,
      Erst 1973 auch in der Bundesrepublik Deutschland. Erst 1980 wurde die Prügelstrafe an Schulen auch in Bayern abgeschafft.

      Das Züchtigungsrecht der Eltern gegenüber ihren Kindern wurde in der DDR schon in den 60er Bürgerlichen Gesetzbuchs ersatzlos gestrichen. In der BRD erst wurde das Züchtigungsrecht der Eltern gegenüber ihren Kindern wurde im Jahr 2000 durch eine Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs ( BGB ) ersatzlos abgeschafft. Laut Paragraf § 1631 BGB haben Kinder das ausdrückliche „Recht auf gewaltfreie Erziehung“: „Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig“.

      Wenn es hier und da mal Kindermisshandlung bei uns in Heimen vorkam, dann haben die Erzieher gegen die Gesetze der DDR Verstoßen.

      (kleine Fehlerkorrektur – Admin.)

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  13. Danke für Deinen Kommentar. Ja, was Du schreibst ist richtig – und das sitzt bei den meisten leider tief. Wie man das rauskriegt aus den Köpfen? Die Interessierten überzeugen, die Dummen laufen lassen…

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  14. Ich habe den Eindruck, hier redet jemand über Wünsche, die Realität sah meistens sehr viel anders aus. Ich habe 29 Jahre „ddr“ erlebt und erlitten. Ich bin froh, daß die „ddr“ vergangen ist.

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  15. Ich habe den Eindruck, hier reden viele über ihre Wünsche und Träume. Die Realität in der „ddr“ sah meist viel drister aus. Ich habe das in eigener Erfahrung erlebt und erlitten. Ich bin froh, daß die „ddr“ vergangen ist!

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    1. …das ist ja traurig. Für sowas gibt es ja heute großzügige „Entschädigungen“.
      Aber alles was im obigen Beitrag geschrieben steht, kann ich aus eigener Erfahrung zu 100% bestätigen. Die DDR war das beste, was die Arbeiterklasse im Laufe der Geschichte hervorgebracht hat – was nicht heißt, daß es nicht auch hätte besser sein können…

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  16. „Eine Buchempfehlung:
    Wider die Verleumdungen des ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Prof.Böhmer: „Für manche ostdeutsche Frau ist die Kindstötung anscheinend ein Mittel der Familienplanung.“(zitiert nach „junge Welt“ 21.01.2011, S.15“

    Ich meine mich erinnern zu können, dass Herr Prof. Böhmer der ehemalige MP von Sachsen-Anhalt ist und nicht von Sachsen 😉

    Ansonsten bin ich ganz ihrer Meinung, dass die ehemalige DDR ein kinderfreundliches Land war.

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  17. BOAH! Die, die die Wahrheit sagen, werden angegriffen….
    Die DDR war nicht nur Friede-Freude-Eierkuchen! Die Realität konnte genauso trostlos und ätzend sein wie heute. Ich habe die ersten 18 Jahre meines Lebens in der DDR verbacht und die waren nicht nur schön. Und nein – sie sind deswegen nicht entschädigungswürdig….
    Wann sind wir endlich so weit, einen klaren und realistischen Blick auf diesen Teil unserer Vergangenheit zu werfen?

    Ich bin froh, daß ich in der DDR zur Schule gehen durfte, weil – jetzt kommts! – das Schulsystem heute viel zu kompliziert ist.
    Meine Eltern haben sich Ferienlager in aller Regel nicht geleistet, weil meine Mutter das Geld lieber versoff und mein Vater kein Interesse an mir hatte. Einzelfall? Nein!
    Kinderheim – ja, kenne ich auch persönlich – war NICHT schön und liebevoll, sondern ein Ort, an dem ich zwangsverfrachtet wurde, weil meine Mutter im Knast war und mein Vater – trara! – kein Interesse an mir hatte. Einzelfall? NEIN!

    Die Welt ist nicht schwarz-weiß und wird es nie sein. Doch gerade dieses System duldet keinen differenzierten Blick – die Menschen, die das Gedenken an dieses System pflegen wollen, dulden ihn nicht.

    Ich kann’s nicht mehr hören und lesen, daß einerseits ja alles so wundervoll war – warum ist der Staat denn für‘n Appel und ‚n Ei verkauft worden? – und daß wir andererseits alles arme, bedauernswerte Geschöpfe sind?

    Kommt mal endlich im Hier und Jetzt an und hört auf, so zu denken und zu schreiben. Und nein – ich will damit kein Unrecht kleinreden; aber ich will auch nicht alles in den Himmel loben. Zählt Fakten auf, aber bewertet sie nicht immer so unsäglich emotional.

    Manchmal schäme ich mich fast, ein „Ossi“ zu sein. Und ich bin dankbar für die Chancen, die ich heute habe.

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  18. Niemand kann etwas für seine Herkunft. Zerrüttete Familienverhältnisse gibt es heute auch – mehr als jemals zuvor. Und es gibt keinen Grund, deshalb auf jemanden herabzusehen. Aber wenn wir vom Hier und Heute ausgehen, dann sollten Vergleiche doch erlaubt sein. Um all denjenigen, die die DDR nicht erlebt haben, auch einmal deren Vorzüge, die Vorzüge des Sozialismus, klarzumachen.

    Daß dies – was die DDR betrifft – nicht emotionslos geschieht, ist keine Nostalgie, sondern eher ein Beweis für kritische Distanz zum Hier und Heute, mehr aber eigentlich für noch vorhandene menschliche Qualitäten, die heute rar geworden sind. Es geht hier um die Wahrheit über die DDR, nicht um Schwarzweiß-Malerei! DDR-feindliche und lügenhafte Literatur über unser Heimatland gibt es heute zur Genüge. Die Gaunerei hat heute Hochkonjunktur!

    Ein weiterer Grund, warum wir hier Positives über die DDR zu vermelden haben, ist, um zu zeigen, daß die heutige verfaulte kapitalistische Welt nicht alternativlos ist. (Daß die heutige Gesellschaft verfault ist, sieht man, wenn man mal hinter die Kulissen schaut.)

    Und wer fragt denn heute noch nach „Ossi“ oder „Wessi“? Wer sich seiner DDR-Herkunft aus der DDR schämt, der ist eigentlich zu bedauern. Denn wer damals in der DDR gewollt hat, der konnte selbst bei widrigen Umständen etwas aus seinem Leben machen – unabhängig vom Geldbeutel und von der sozialen Herkunft der Eltern.

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  19. Zerrüttete Familienverhältnisse in der BRD sahen so aus :
    In Kinderheimen waren Schläge an der Tagesordnung, aber langsam kommt besonders der regelmäßige sexuelle Missbrauch ans Tageslicht. Das wenige und seltene Fleisch auf dem Teller, Speiseplan ist Dir von stärkeren Kindern weggenommen worden.
    Sogenannte asoziale Kinder wurden auf Polizeiwachen oft zur Belustigung der Beamten GRUNDLOS zusammengeschlagen, ebenso kranke Obdachlose. Vor allem straflos. Na ja, fürs Kapital sind das eh nur nutzlose Fresser die uns (wen meint das Kaital mit Uns/Wir ?) noch den Sauerstoff klauen.
    Prügel war in den Hauptschulen generell angesagt. Wer danach so ne Looserlehre wie Metzger, Gebäudereiniger Bäcker, MalerAnstreicher, Koch, Gebäudereiniger machte, hatte schon oft ne Ohrfeige vom Meister, wenn er das Auto der Gattin nicht ordentlich am Samstag geputzt hatte.
    Selbst ein mir bekannter Ossi (60 Jahre), der bei fast jeder Gelegenheit wie ferngesteuert über seine Heimat hetzt, sagte dass er es in der DDR wesentlich besser fand, was die Eingliederung der Asozialen anbelangt. Da hat er die DDR mal gelobt. Im Übrigen ist seine Hetze nur Unsicherheit, und er glaubt sich damit bei den Wessis beliebt zu machen. Klappt aber nicht so richtig. Man liebt den Verrat, aber hasst den Verräter.

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  20. Danke, rheinlaender! Das mal als Gegenbeispiel, damit endlich mal dieses dämliche Ossi-Verfolgten-Gejammer aufhört! Da glauben nämlich einige dieser bedauernswerten Ossis, sie müßten ihre eingebildeten Leiden auch noch aufgebauscht herumerzählen in den Schulen; wo sie schon in diesen albernen „Stasi-Gedenkstätten“ nicht mehr wissen, was sie den Leuten eigentlich noch erzählen sollen. Weil es nämlich nix mehr gibt, was erzählenswert ist, wenn man mal die heutigen faschistischen Terrorakte in Gaza, Syrien oder in der Ukraine dem gegenüberstellt…

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  21. Hallo,
    erst einmal Glückwunsch und allerherzlichsten Dank zu Deiner tollen Seite, Sascha!
    Dass der Staat DDR ein ausgesprochen kinderfreundliches Land war, kann niemand abstreiten. Auch die Vielzahl an Kinder- und Jugendclubs und die vielen Möglichkeit zur Freizeitgestaltung der Kinder für ganz geringes Geld zeigen das. Aber es waren nicht alle Menschen kinderfreundlich. Ich war nur einmal in einem Kurheim, was mit einem Kinderheim nicht zu vergleichen ist. Aber da ging es mir nicht gut. Und meine damals 6jährige Tochter kam auch ganz verstört von einer Kur zurück. Das sind dort jeweils nur einzelne Personen gewesen, die echt bösartig waren. Aber das genügt schon.
    Und als ein Klassenkamerad vom Jugendwerkhof wieder kam, war er vollkommen verändert – ganz still. Ich weiß bis heute nicht, weshalb er überhaupt dort hin mußte. Er hat nie drüber geredet.
    Ich habe später selbst als Erzieherin im Kindergarten gearbeitet. Die meisten Kinder wollten abends gar nicht mehr nach Hause und hatten mich Mama genannt. Und heute gibt es auch solche und solche.
    Ich finde, dass gerade Menschen, die mit Kindern arbeiten wollen, vorher ganz intensiven psychologischen Eignungs-Tests unterzogen werden müssten. Denn was in der Kindheit zerstört wurde, kann man oft nicht mehr reparieren.
    Herzliche Grüße aus Potsdam

    Gefällt 1 Person

    1. Danke, liebe Potsdamerin. Ich freu mich, wenn mein Blog soviel Zuspruch hat.Gerade heute und wegen dieser vielen irrwitzigen Verleumdungen, aber auch angesichts der Orientierungslosigkeit und Unkenntnis vieler junger Leute ist es um so wichtiger, daß man all denen einmal zeigt, daß Sozialismus MÖGLICH ist – und daß es in der DDR nicht „nur“ (was man ihnen einzureden versucht) „Bespitzelung“, „Zwang“ und „Bevormundung“ gegeben hat, sondern vielmehr noch Freude, Gelassenheit und vor allem Zuversicht – und eine überwiegend schöne, sorglose Kindheit!

      Es wäre schon, wenn Du diese Seite, aber auch meinen neuen Blog
      https://sascha313.wordpress.com/
      weiterverbreiten könntest, das klärt ein wenig den Horizont 🙂

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      1. Hallo
        Wenn man das alles hier so liest wie die ehemaliege DDR in den Himmel gehoben wird dann wird mir schlecht.
        Da muss man ja vermuten das sich einige hier die DDR Zeiten wieder zurückwünschen.
        Ich streite es nicht ab das es damals auch schöne Zeiten gab ,aber sein wir doch mal ehrlich.
        Man war in der DDR eingesperrt in einem großen Gefängniss umgeben von hohen Mauern und Zäunen.
        Bei uns in der Schule hingen so schöne Sprüche an der Wand extra eingerahmt.“Wenn Du nicht kannst helfen wir Dir „Wenn Du nicht willst dann zwingen wir Dich“ den dritten Spruch weiss ich leider nicht mehr,da dies einfach schon zu lange her ist.
        An diese Sprüche kann sich sicherlich noch fast jeder ehemalige DDR Bürger erinnern der zur Schule gegangen ist.
        In unserer Schule hatten wir auch noch Lehrer die mit einem Rohrstock auf die Fingerspitzen geschlagen haben wenn man mal nicht aufgepaßt hat oder mit einem Mitschüler geredet hatte.
        Irgendwann in den 70igern durfte das dann kein Lehrer mehr machen und von wegen 1949 abgeschafft.
        Auch wiederspreche ich das es bei uns keine Arbeitslosen gab,denn das stimmt nicht ganz so.
        Nämlich diese Menschen ohne Arbeit wurden vor die Wahl gestellt ,entweder arbeiten gehen oder wegen assiozialem Verhaltens eingesperrt zu werden,diese Menschen mussten dann die Straßen kehren oder Parks reinigen und vieles mehr und das für einige Mark im Monat.Es gab sogar Arbeitslager in der DDR wovon die meisten überhaupt nichts wussten.
        Hinzu kommen dann noch die Jugendhöfe ,die Kinderheime und Heime für schwererziehbare Kinder.
        Wieviele Familien wurden ohne Grund zu DDR Zeiten auseinander gerissen und zerstört,viele suchen heute noch ihre engen Verwandten ,Geschwister oder Eltern.
        Über soetwas spricht keiner nein da wird lieber über alte Zeiten in der DDR getrauert,wie schön die Zeiten doch waren.Leute wacht endlich mal auf und lebt das hier und jetzt der heutigen Zeit,denn jedes Regime hat seine guten und schlechten Seiten ob es der Kommunismus ist oder der Kapitalismus.

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      2. Wenn so ein „Westmensch“ uns hier etwas über die DDR erzählen will (auch noch mit dem dummen Spruch: „bei uns…“), dann ist das gelogen. Diese Geschichten sind heute erst erfunden, um die jüngere Generation zu erschrecken, die die DDR nur aus ihren falschen Schulbüchern „kennt“ oder durch irgendwelche dubiosen „Gedenkstätten“ geschleust wurde. Es ist nicht bekannt, wie hoch das Honorar für solche Stories ist…

        ABER – der Vollständigkeit halber muß man hier noch eins hinzufügen (und das hat nichts mit diesem Kommentar zutun!): Wir wollen hier die DDR nicht idealisieren! Wir hatten wahrhaftig genügend Probleme. Das war und ist uns bekannt. Daran gibt es auch nicht zu beschönigen oder vom Tisch zu wischen.

        Man muß sich vor Augen halten, daß die DDR von Anfang an heftig bekämpft wurde. Und zwar von denen, die als Nazi- und Kriegsverbrecher enteignet worden waren. Die DDR wurde bekämpft von den enteigneten Großgrundbesitzern, den enteigneten Fabrikbesitzern und den sonstigen Schmarotzern. Die dreiste Ausbeutung des Menschen durch den Menschen war mit einem Mal in der DDR und in den anderen sozialistischen Ländern unter dem Schutz der Sowjetmacht beseitigt worden. Die bisherigen Ausbeuter waren enteignet worden. Und dann hatten wir weitere Feinde mit den bisherigen imperialistischen Mächten, die nach dem Ende des heißen Krieges eiligst einen kalten Krieg folgen ließen. Ohne militärischen Grund warfen die USA-Miltärs zwei Atombomben über Japan ab (das wird heute noch von denen gefeiert!).

        Und schließlich wurde Stalin ermordet. Es folgten mehrere Putschversuche, die allerdings scheitern mußten, da der Sozialismus nunmehr auf einem Sechsel des Erdballs gesiegt hatte und immer noch stark genug war, um sich verteidigen zu können. Und zwar zum Wohle der Menschen, die endlich wieder Frieden wollten.

        Was dann geschah, war die Folge eines „Kurswechsels“ innerhalb der UdSSR. Diese Abweichung vom Sozialismus, diese Entartung führte in allen sozialistischen Ländern zu erheblichen Problemen (zu Mangelerscheinungen, zu Verfall und zu einem ungerechten Preisgefüge, zu Warteschlangen, Schacher um Wohnungen und um seltene Produkte usw.) Schließlich kam es zum Sturz des Sozialismus. Und das war für alle – und nicht nur für die betroffenen Völker – die größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Denn die Restauration des Kapitalismus zerstörte die Lebensgrundlage von Millionen Menschen auf der Erde. Allein die Plünderer des Volkseigentums hatten sich „gesundgestoßen“, und auch der Kapitalismus blieb wieder für eine Weile vor dem Niedergang bewahrt…

        Während wir heute im „Westen“ noch in gewissem Wohlstand leben, sterben weltweit jeden Tag Tausende und Abertausende Menschen an Hunger, Not und Krankheiten. Gleichzeitig werden einige wenige Multimilliardäre reicher und reicher – unermeßlich reich. Und die Lebensumwelt wurde teilweise unwiederbringlich zerstört, jeden Tag mehr. Denken wir nur an Fukushima.

        Alle die gravierenden Probleme der Menschheit ließen sich binnen kurzem lösen, wenn ihnen die Grundlage entzogen würde. Diese Grundlage ist das Privateigentum an den Produktionsmitteln, das die Ausbeutung, Unterdrückung und Vernichtung von Millionen Menschen erst möglich macht. Eine bessere Welt ist möglich, aber das erfordert zwangsläufig die Abschaffung des Kapitalismus in seiner schlimmsten Form – des weltweiten Imperialismus mit seinen faschistischen Auswüchsen! Das wird erneut ein schwerer, ein bitterer Kampf werden. Einen leichteren, einen bequemeren Weg indessen gibt es nicht…

        Und deshalb sind solche Kommentare nicht nur dumm, sondern wertlos. Klar, es gibt immer wieder Leute, die alles „Sch….“ finden, was in der DDR war: die Milch war zu dünn, die Brötchen zu hart, die Straßenbahn zu dreckig, die Miete zu hoch und die Heimkinder „zwangsadoptiert“ – Das müssen wir hier nicht wiederholen. Und dann kommt noch der Spruch: „Jaaaa, aber nicht alles war schlecht in der DDR!“ Was soll man diesen Leuten sagen?

        Man wird sie nicht belehren können. Sie haben sich das Denken in Zusammenhängen abgewöhnt und sich wohl auch damals schon verhalten wie im Schlaraffenland, wo man nur darauf zu warten braucht, daß einem die gebratenen Tauben ins Maul fliegen. Die wenigsten von denen waren ehrliche und fleißige Arbeiter. Und die gab es ja nun wirklich in Massen! Und außerdem: Wer so diskutiert, der ist ein Egoist und hat nicht das geringste Interesse, alles einmal besser zu machen. Er hält – im Gegenteil – mit solchen Diskussionen vor allem junge Menschen davon ab, sich über eine sozialistische Alternative Gedanken zu machen. Wie könnte denn der so in Verruf gebrachte Sozialismus dafür ernsthaft in Betracht kommen!

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